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Viele Schulfragen (keine Hausaufgaben) heute

gefragt von hochglanz am 28.10.2008 um 19:20 Uhr

Mir ist aufgefallen, dass heute sehr viele Fragen zu Verhaltensweisen der Lehrer/innen und vor allen Dingen zu den Anforderungen, die die Schüler/innen zu leisten haben, gestellt wurden.

Meine Frage: Findet ihr auch, dass die Anforderungen an die Schüler/innen häufig stärker und anspruchvoller UND zeitnehmender sind, als bei Erwachsenen im Arbeitsleben? Bleibt für die Schüler/inne, die ihre Schule ernst nehmen(!!!) überhaupt noch Freizeit?

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Schule x 22.984 Anforderungen x 24 Zeitaufwand x 10

anonym
beantwortet von BegineEva am 26. März 2009 18:08
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Es stimmt leider: - Die Anforderungen sind immens gestiegen. Inhalte werden nur noch sehr verkürzt bearbeitet, weil einfach so viel Stoff vermittelt werden soll. - Das Arbeitspensum eines guten Schülers ist tatsächlich spätestens ab Kl.7 deutlich höher als das seiner Eltern. Vorausgesetzt er gehört nicht zu den 2% der Bevölkerung, die als hochintelligent eingestuft werden können. Aber auch diese müssen kräftig ran, wenn sie ihren Möglichkeiten entsprechende Leistungen bringen wollen. - Da die Freizeit, solange die Eltern noch einwirken können, teils schaffen sie es mit Hilfe von Erpressung bis zur Volljährigkeit, von den Eltern oft mit irgendwelchen Aktivitäten, die eigentlich sogar sinnvoll wären, vollgestopft werden, bleibt den Kindern und Jugendlichen häufig viel zu wenig Freizeit.

Hier 4 Beispiele: Schüler Kl.7 hat nachmittags folgende Pflichten neben den Hausaufgaben: - Ruderverein, mehrfach auch zu Wettkämpfen am Wochenende - Musikschule - Nachhilfe in einem Fach - Sportunterricht Damit sind von 5 Tagen 4 Tage nachmittags fest verplant. Er ist dann so fertig, dass er sich nur noch vor die Glotze setzt oder am PC zu entspannen versucht. Grundschülerin Kl. 2 wird von einer Mitschülerin zum Spielen eingeladen. Sie möchte ja wirklich gerne, aber sie hat erst: "am Donnerstag nach dem Tanzunterricht Zeit" An den anderen Tagen hat sie immer irgendeine Veranstaltung. Schüler Kl.10 wird zu einem Wochenende mit Freunden eingeladen. "Ich würde ja wirklich gerne nach Dortmund fahren, aber das geht nicht. Ich muss für die Prüfung arbeiten." Er steht in allen Fächern 2 oder 1. Schüler Kl.5 möchte seinen Schulfreund besuchen, der ihn eingeladen hat. Das geht aber nicht. Erst muss er in die OGaTa und an fast jedem Tag geht die Mutter mit ihm noch zu irgendwelchen Vereinen und Veranstaltungen.

All diese Angebote der Eltern sind an sich gesehen toll, weil sie Spaß machen. Aber es stört die enthaltene "Pflicht". Schließlich haben die Eltern die Beiträge ja bezahlt.


anonym
beantwortet von DerUnbekannte am 28. Oktober 2008 19:22
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Nee gar nicht die meisten haben gar keine lust zu lernen weil nur quatsch da is wie chemie oder so sowas brauch man net und das interressiert eh kein. Ich meine wer will und kann das?? Also ich verstehe davon nichts. Und wenn man was nicht versteht, rasten die Lehrer aus und man kriegt schlechte Noten -.-.

Kommentar von BegineEva am 26. März 2009 18:11

Kinder wollen Lernen, das ist Fakt!!! Auch wenn während der Pubertät vorübergehend andere Themen wichtiger sind. Das Problem stellen die Erwachsenen dar! Genaueres siehe unten.



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