Viele psychische Erkrankungen-kein Heilungserfolg?

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3 Antworten

Das glaube ich nicht. Ich habe mich auch schon mal gefragt, als es mir richtig schlecht ging, warum die Ärzte immer weiter machten. Mittlerweile bin ich froh, dass sie mich nicht aufgegeben haben, als ich es selber schon getan habe.

Ich glaube, mit der passenden Einstellung und Hilfe kann man auch das heilen. Manchmal weiß man gar nicht, ob man diese Einstellung hat. Vielleicht muss sich erst etwas in seiner Umgebung ändern, damit man sozusagen "passend eingestellt ist". 

Auf jedem Fall würde ich dieser Person raten, sich nicht aufzugeben. Wenn sich etwas ändert (und mag es auch nur eine Kleinigkeit sein), kann sich alles zum positiven wenden. 

Übrigens wirken Medikamente auch nur, wenn man sich darauf "einlässt". Auch das habe ich am eigenen Körper erfahren: Diese Gleichgültigkeitstabletten, die es bei kleinen OPs gibt. Ich wollte auf keinen Fall nur noch halb geistig anwesend sein. Und schon hat das ganze nicht gewirkt. 

Auch die Hilfe und Therapien funktionieren so. Erst, wenn man sich selber eingesteht, dass man Hilfe braucht, und diese Hilfe auch bewusst annimmt, nützt sie überhaupt was.

Noch einmal: Ich rate dieser Person, sich nicht aufzugeben. Wer sich in Geduld übt, wird belohnt. Und besonders: man selber muss nicht mehr leiden, wenn man tot ist, aber alle anderen müssen darunter leiden. Wenn man nicht mehr für sich selber kämpft, kämpft man halt für die anderen.

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Kommentar von LilliD98
06.05.2016, 14:54

Danke☺ Die Antwort hat mir wirklich geholfen!!!;)

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Hi

Geht es bei der "Person" per zufall um dich?

Es stimmt leider diesbezüglich was die beiden Kollegen unterhalb erzählen. Wen man wehement sich gegen hilfe wehrt und sie gar nicht annehmen will, ist es für einen Therapeuten zimlich schwierig da richtig zu handeln. Auch unterstützende Medikamente haben wenig erfolg, wenn zum beispiel diese nicht richtig oder gar nicht eingenommen werden.

Leider viele die sich und ihren alltag in diesem sinne nicht mehr meistern können, empfinden die flucht in den Freitod als einzigen ausweg. Das man dabei nicht an hinterblibene denkt liegt in der unfähigkeit des logischen denkens..

Das andere Problem liegt hier auch dadrin, das ich gar nicht in der Lage bin die genauen umstände zu diagnostizieren, da ich hierzu den Patienten erst sehen müsste.

Es gibt immer eine Lösung für jedes Problem auf dieser Erde.. aber den Freitod wählen ist definitiv der falsche Weg.

Du darfst auch gerne Privat schreiben wenn dir dies lieber wäre.

Alles liebe und viel erfolg.

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Kommentar von LilliD98
06.05.2016, 14:17

Vielen Dank

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Alle Medikamente helfen nicht, wenn die Person, die diese Medikamente nehmen soll, nicht selbst den festen Willen hat, an sich und seinem Verhalten zu arbeiten.  In dem Fall wäre ein Suizid nur der Beweis seiner Unfähigkeit,  an sich zu arbeiten und darüber hinaus sehr selbstsüchtig, weil es dieser Person in der Situation egal ist, ob die Menschen aus seinem Unfeld ihn vermissen.  LG

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Kommentar von LilliD98
06.05.2016, 13:18

Die Person hat, wenn die psychische Erkrankung lange angedauert hat, dchon sehr lange gekämpft. Alles sehr lange ausgehalten für ihre Mitmenschen. Kann eine psychische Erkrankung nicht so schlimm sein, dass der Betroffene ihr hilflos ausgeliefert ist? Das hat doch nichts mit Unfähigkeit zu tun...

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Kommentar von Nishiwaa
06.05.2016, 13:26

Stimme Elfi96 zu 100% zu! Man muss es selbst wollen. Die Therapie unterstützt einen dabek, heilen kann man sich nur selbst.

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