Viele glauben ja nicht an Jesus. Aber ich sehe auch keinen Sinn daß Jesus lügen würde. Wer würde schon freiwillig lügen und dabei die Todesstrafe kassieren?

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19 Antworten

Aus meiner Perspektive heraus sollte nicht der "Menschensohn" Jesus in den Fokus gerückt werden, sondern der Kerninhalt seiner Lehraussagen - besonders abbildbar in der Bergpredigt (Matth. Kapitel 5-7).

Deutlich wird der von Jesus sich selbst gegenüber zugewiesene "Status" auf die Frage des reichen Jünglings nach dem ewigen Leben sichtbar: "Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Lehrer, was soll ich tun, auf daß ich ewiges Leben ererbe?

Jesus aber sprach zu ihm: Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als nur

Einer, Gott., die der Jüngling mit einem Kniefall und der Anrede

einleitet, antwortet Jesus: „Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein! (Mark. 10:17,18)

In der Zentrierung auf die sakrosankt erhobene Person des Jesus zum göttlichen Erlöser, Sündenvergeber und Erretter (zum ewigen Leben) verliert sich die normative Qualität seiner Aussagen und wird zur bloßen "Verrichtung" in zum "Gottesdienst" erhobenen Quantitäten mit Formalinhalten (Symbolen, Liedern, Standardgebeten, Spenden mit Quittungsbelegen zur steuerlichen Absetzung usf.).

Das "Heilsversprechen" wird zur Verinnerlichung auf ein Jenseits (in einem abstrakten "Himmelreich") und das Diesseits zur Vergebensforderung mit Glaubensüberzug. Wer glaubt der genügt sich, wer hofft der versieht sich und wer bereut der empfiehlt sich.

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Kommentar von Viktor1
14.07.2016, 18:08

Für einen "Nichtchristen" ist dein Beitrag ziemlich gut, teils sogar sehr gut (könnte fast von mir sein)
Die "Bibelchristen" haben da meist weniger Durchblick - leider.

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Kommentar von 666Phoenix
20.07.2016, 19:32

rosenblad, wo bitte abgeschrieben?

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Du kannst eine Logik immer nur in einem Logik-Zusammenhang verstehen.

Und dazu gehören erst mal Grundannahmen:

  • Man glaubt an einen Gott - oder nicht
  • Man glaubt, dass Jesus existiert hat - oder nicht
  • Man geht davon aus, das Jesus Gott war - oder nicht
  • Man glaubt den Berichten des NT - oder nicht - oder teilweise

Teilweise schließen Kombinationen einander aus, manchmal bedingen sie einander:

  • Wenn du nicht an Gott glaubst, kannst du nicht glauben, dass Jesus Gott war.
  • Wenn du das NT für glaubwürdig hältst, glaubst du an Gott und dass Jesus existierte und Gott war.

Teilweise ist das aber auch frei kombinierbar:

  • Du kannst an Gott glauben, aber nicht dass Jesus existiert hat - das wäre für einen Juden erlaubt
  • Du kannst an Gott glauben, und dass Jesus existiert hat - das ist für Juden wohl auch erlaubt, für Muslime und Christen zwingend
  • Du kannst nicht an Gott glauben, dann war Jesus natürlich nicht Gott, und dass Jesus existiert hat - dann glaubst du dem NT teilweise

Das sind ja nun keine hochkomplizierten Überlegungen.

Diese vier Grundannahmen - vielleicht jabe ich auch was vergessen - kann jeder untereinander und mit anderen Ansichten zu einem in sich logischen Modell kombinieren.

Und du kannst ein Modell nicht dadurch widerlegen, dass du eine der Annahmen einfach ersetzt.
Dann wäre es ein anderes Modell.
Und evtll. oder wahrscheinlich ist das Modell dann in sich unlogisch.

Also, wenn Jesus sich lt. NT als Gottes Sohn bezeichnete, interpretiert das jeder anders:

  1. Jesus existierte nicht, also kann er das nicht gesagt haben
  2. Jesus existierte, hat das aber nicht gesagt
  3. Jesus existierte und hat das gesagt, aber gelogen oder phantasiert
  4. Jesus hat das gesagt, und es war die Wahrheit

Und jede dieser Interpretationen ist nur in einem Modell oder wenigen Modellen logisch.
Und in jedem Modell ist nur eine Interpretation oder sind nur einige Interpretationen logisch.

Für mein Modell sind nur die Interpretationen 1 - 3 möglich.

Für einen Muslim sind erst mal die Interpretationen 2 und 3 möglich, aber da Jesus ein Prophet war, scheidet 3 natürlich aus.

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Wer würde schon freiwillig lügen und dabei die Todesstrafe kassieren?

Man kann sich auch im Irrtum befinden und seine eigenen Aussagen dennoch glauben. Eine Lehre muss nicht wahr sein, damit sie geglaubt wird.

Die ganzen religiös motivierten Selbstmordattentäter verurteilen sich ja praktisch selbst zum Tode, weil sie die indoktrinierte Lehre glauben.

Massenselbstmorde von destruktiven Gruppierungen sind ebenfalls ein Beispiel dafür, dass Menschen freiwillig in den Tod gehen, wenn die Versprechen des Führers glaubwürdig erscheinen.

Es gibt also einige Gründe, weshalb Menschen sich aufopfern, selbst wenn die Motivation dahinter absolut bizarr erscheint - etwa dass ihre Seelen von Außerirdischen abgeholt werden.

Außerdem stammen solche ideologischen Selbstmordkandidaten häufig aus niedrigen gesellschaftlichen Schichten mit geringer Perspektive, die ohnehin kaum eine positive Aussicht haben - da ist ein Paradies nach dem Tod eine echte Verlockung.

Andere sind zwar gesellschaftlich erfolgreich, verspüren aber eine innere Leere und Sinnlosigkeit, die dann mit totalitären Ansichten gestopft wird - und auch für solche Menschen ist ein Paradies willkommener als eine dreckige, sündige, korrupte Welt.

(mit dem alter 30j???

Es versuchen bereits 15 Jahre alte Palästinenserkinder mit Messern israelische Zivilisten und Soldaten zu töten - und sie wissen sehr genau, dass dies tödlich für sie enden kann.

Im "Volkssturm" der faschistischen NS-Diktatur wurden auch Kinder und Invaliden mobilisiert. Ein junges Alter ist also kein Garant dafür, dass man sein Leben nicht für irgendeine Ideologie zu opfern bereit ist.

Natürlich kann man in Zweifel ziehen, ob diese ganzen Personen tatsächlich 100% von der Notwendigkeit ihres "Opfertods" überzeugt waren, oder nicht einfach der Gruppendruck zu stark war - die Überzeugung vom "Endsieg" gab es aber definitiv nicht nur in der Propaganda.

Alter schützt vor Torheit nicht - und Jugend nicht vor ideologisch motiviertem Selbstmord.

Was ich damit sagen will

Wenn Jesus möglicherweise einfach ein radikaler extremistischer Prediger gewesen wäre, der zu viel Sonne abbekommen hat und dem Größenwahn verfallen war, dann hätte er womöglich genau so gehandelt.

Außerdem konnte er ja damit rechnen, dass seine Jünger nach seinem Tod ihn zu einem Übermenschen stilisieren würden - ähnlich wie heute islamistische Selbstmordattentäter als "Märtyrer" verehrt werden.

Was gibt es also besseres für einen Sektenführer, der sich als Sohn Gottes und Sprachrohr der Armen ansieht, als von einer Regierung, die als Besatzer angesehen wird, umgebracht zu werden?

Wenn man die Bibel unter diesem Gesichtspunkt liest, war dieser Selbstaufopferungs-Zirkus ein genialer Propaganda-Schachzug.

Dass ihm dann noch die Herkunft aus dem Stamme Davids und andere Dinge nachgesagt wurden, die aus ihm den "Messias" machten, war dann das Tüpfelchen auf dem "i".

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Es geht nicht darum dass Jesus gelogen hätte, es geht darum dass die Evangelisten mit Jesus gelogen haben.

Sprich Jesus ist nichts weiter als eine fiktive Figur und daher sind stehen seine Entscheidungen in keiner Relation zu seiner Existenz.

Harry Potter entscheidet sich auch dazu sich von Voldemord umbringen zu lassen, macht ihn das nun real? König Aslan von Narnia entscheidet sich ebenfalls dazu sich umbringen zu lassen, ist er nun echt?

Hätten nun die Figuren gelogen um zu sterben, oder war das nichts weiter als eine dramatische Wendung in der Geschichte?

Wenn es um (berechtigte) Zweifel an Jesus Existenz geht, dann darf man nicht seine Taten und Entscheidungen abwägen, denn das sind nur die Taten und Entscheidungen einer fiktiven Figur, keiner realen Person.

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Man sagt, er war ein Gammler.
Er zog durch das ganze Land.
Raue Männer im Gefolge,
die er auf der Straße fand.
Niemand wusste, wo er herkam,
was er wollte, was er tat.
Doch man sagte: Wer so redet,
ist gefährlich für den Staat.

Man sagt, er war Politiker,
der rief: Ich mach euch frei!
Und die Masse wollte gern, dass
er ihr neuer König sei.
Er sprach laut von Korruption und
wies auf Unrecht offen hin,
doch man hasste seinen Einfluss
und so kreuzigten sie ihn.
http://volksorgel.de/gammler-stimmung.pdf

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Der biblische und islamische Jesus hat nimmer existiert! Wenn du mir nicht glaubst dann lies mal ein bisschen über den ägyptischen Gott Horus, den römischen Gott Sol, den hinduistischen Avatar Krishna und sogar über den Buddha. Du wirst sehen dass es etliche Parallellen zum "abrahamitischen" Jesus (alias Yeshua) gibt.

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Man muss nicht die Wahrheit sprechen, um seine eigenen Worte zu glauben.

Und man muss kein Halbgott sein, um für sein Ideal zu sterben.

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genau diese frage gab es schon mal.......bist du der selbe schreiber?............*g*

mal im ernst, wie kann man so eine frage als beweis für einen erfundenen gott oder dessen sohn ansehen?........... schon mal daran gedacht, dass alle märchen über den mensch namens jesus nur von fanatikern nach seinem tod aufgeschrieben wurden?......... somit wäre deine frage damit erledigt...........*g*

oder glaubst du wirklich dass ein vampir existiert, nur weil sich ein geisteskranker mensch für diese behauptung bestrafen lässt?......lächerlich, denn dann würden ALLE märchenfiguren existieren, die menschen immer wieder als real ansahen und ich dafür sogar zum hanswurst machen liessen.......... werwölfe, vampire, zwerge, riesen, weihnachtsmänner, osterhasen, feen, hexen, elfen, zwölfen, sorry, zu schnell geschrieben............*g*

denk mal drüber nach, denn nur weil ein mensch aus seiner überzeugung heraus alles auf sich nimmt, bedeutet es nicht, dass dessen vorstellungen auch real sein müssen...............:)

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diese Schriften sind 2000 Jahre alt. Niemand weiß 100 prozentig, ob sie nicht nur ein Märchen sind - wie z.B. die Grimm Märchen - oder ob sie von Tatsachen berichten - erfahren werden wir es, wenn wir eines Tages sterben.

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Naja die meisten die an jesus nicht glauben zweifeln an dessen existenz, es gibt halt keine nicht christlichen beweise oder zeitzeugen, dass er je existiert hat und wenn er existiert hat, dann gibt es keine beweise für das was er verbrachte und das ist der punkt! Wenn du rein christliche beweise heranziehst ist das so, als ob du dich an den eigenen haaren hoch in die luft ziehen würdest (was nicht geht). Ob es ihn gab oder nicht kann ich nicht sagen, ich habe halt keinen beweis für seine existenz und daher muss ich davon ausgehen, dass es ihn nicht gab, bis man mir das gegenteil beweist! Naja zudem gibt es viele personen im glauben anderer hochkulturen die angeblich das gleiche wie jesus getan haben sollen aber viel früher als er, was ja den schluss nahelegt, dass es irgendwo ein geschichtenschreiber gewesen ist, der ihn erfand und ihm diese eigenschaften zusprach, aber wie gesagt, ich weiß es nicht, kann man auch garnicht! Lg

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Kommentar von Bodesurry
14.07.2016, 11:35

Falsch, es gibt jüdische und römische Quellen die bezeugen, dass Jesus existiert hat. 

Ohne Jesus wäre auch nicht erklärbar, weshalb diese Bewegung so stark und schnell wachsen konnte.

Es würde mich auch Wunder nehmen, was Du als geschichtlich bewiesen akzeptieren würdest, wenn Du z. B. römische Quellen zu Nero oder was auch immer nicht gelten lässt. 

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Kommentar von Bodesurry
14.07.2016, 12:20

Und der Koran als Beweis für die Existenz von Isa (Jesus) gilt für Dich auch nicht. 

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Kommentar von Lazybear
14.07.2016, 16:25

sorry ich habe lange und breit recherchen im netz geführt und auch mit anderen gesprochen, es gibt keine nichtchristlichen quellen, naja außer im islam, ist zwar nicht christlich aber definitiv keine neutrale historische quelle! wenn du irgendwelche beweise haben solltest bitte ich dich sie mit mir zu teilen! es geht sogar so weit das ich bezweifel dass es moses gegeben hat!

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Kommentar von Lazybear
14.07.2016, 16:29

und bitte komm nicht mit flavius josephus, seine angeblichen schriften über jesus sind eine nachweisliche fällschung zudem ist er kein augenzeuge wie offt behauptet, da er fast 7 jahre nach dem tod jesu geboren wurde! lg

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Ja, auch das wäre eine Sache, die man erwägen sollte, wenn man an die Glaubwürdigkeit der Bibel heran geht. Aber in erster Linie spricht die Bibel auch für sich selbst. Ihr inspirierter Inhalt  kann Menschenherzen berühren und die Seele ansprechen. Im Evangelium von Gottes Sohn Jesus Christus kann und soll der Mensch den Sinn des Lebens erfahren. Zu Gott kann man kommen, indem man an die Vergebung seiner Sünden glaubt durch Tod und Auferstehung von Gottes Sohn am Kreuz von Golgatha.

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Kommentar von Viktor1
14.07.2016, 13:11
Aber in erster Linie spricht die Bibel auch für 
sich selbst

Nein, keine Schrift kann für sich selbst sprechen. Dies sind Redensarten welche dazu benutzt werden um zu "vernebeln", wenn keine nachvollziehbare Argumente vorhanden sind.

Zu Gott kann man kommen, indem man an die 
Vergebung seiner Sünden glaubt durch Tod und
Auferstehung von Gottes Sohn am Kreuz von
Golgatha.

Dies hat aber mit der Botschaft Jesu nichts zu tun.
Jesus hat andere Kriterien gesetzt, welche den Menschen zum "Heil"
(Reich Gottes) führen

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Kommentar von ThomasJNewton
14.07.2016, 16:27

Ja komisch, es soll auch Menschen geben, die ihr "Menschsein" so interpretieren, dass sie einfach Fehler vermeiden, anstatt sie verzeihen zu lassen.

Und natürlich macht man immer Fehler, und immer lernt man d'raus, und macht es beim nächsten Mal besser, oder beim übernächsten Mal.

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Viele glauben ja nicht an Jesus. 

Es ist eigentlich ziemlich einfach. Man muß nicht an Jesus "glauben" sondern an seine (Heils-) Botschaft.
An diese braucht man eigentlich nur teilweise glauben, weil
sie  nämlich nachvollziehbar ist, ihre "Wahrheit" erkennbar. So ist die Beachtung des "Gebotes" der "größeren Gerechtigkeit" (=Liebesgebot, das einzige Gebot) unbestritten zielführend  zur Gestaltung einer "besseren  Welt" und einen "besseren" Menschen.
Glauben  (d.h.vertrauen)  muß nur der, der auch ein transzendentes Heil erwartet. Jesus sagt, daß auch genau diese Beachtung des einen Gebotes das transzendente Heil (leben im Reich Gottes) bewirkt.
Dieses Vertrauen kann man natürlich so nicht von denen erwarten, welche ein transzendentes Leben nicht erhoffen oder Menschen, welche eine andere religiöse Prägung haben.
Aber es gibt sogar unter "Christen" unzählige, welche die Aussagen Jesu ignorieren oder ihn als Lügner hinstellen, in dem sie behaupten, daß man zu seinem Heil nichts tun braucht und kann, sondern daß dies automatisch bewirkt wird, wenn man eben nur an Jesus glaubt.
Ansonsten wird die historische Person Jesu nur von Dummköpfen bestritten oder von Menschen, welchen (aus welchen Gründen auch immer) die Botschaft Jesu ein Ärgernis ist.

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Kommentar von ThomasJNewton
14.07.2016, 16:09

Ich z.B. bestreite nicht die historische Existenz, mir ist es einfach nur egal.

Trotzdem sollte ein Christ nicht andere beleidigen.

Du hast anscheinend nichts von dem verstanden zu haben, was du anderen vorbetest.

Und dir ist anscheinend auch dein Handlungsschema nicht bewusst:
So lange mit intellektuellen Scheinargumenten jonglieren, bis dem Gegenüber schwindelig wird, und ihn dann mit einem gezielten Schlag unter die Gürtellinie zur Seite schieben.
Und dich im Bewusstsein zu sonnen, dass du es mal wieder allen gezeigt hast.

Nur dass alles ab "und ihn dann" reine/deine Phantasie ist.

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Wer würde schon freiwillig lügen und dabei die Todesstrafe kassieren?

Wenn jemand eine Hoffnung im Tod sieht, die er im Leben nicht mehr sieht, aber es ihm am Mut fehlt, sich selbst zu töten, so wäre dies eine Möglichkeit. Damit meine ich nicht, dass dies für Jesus gegolten hat, aber dass es durchaus eine Möglichkeit sein würde.

Wenn ich für mich keine Hoffnung mehr sehen würde, was mein jetziges Leben angeht, so würde mich meine Hoffnung auf  ein Leben nach dem Tod vielleicht dazu veranlassen, beispielsweise nach Syrien zu gehen - ausgehend von der Hoffnung, dass man vor der Tötung nicht noch gefoltert wird - um mich dort als Christ zu outen und dann von IS-Anhängern getötet zu werden, denn in Deutschland gibt es keine Todesstrafe. Alternativ könnte man in einen US-Bundesstaat reisen, wo es noch die Todesstrafe gibt, nur inwiefern wäre es dann vertretbar, die Justiz daran zu hindern, für eine tatsächlich begangene Tat den tatsächlichen Täter zu verurteilen, denn umbringen wollen würde ich niemanden.

Jesus wurde ja gepeitscht weil er sich als Sohn Gottes angab.

Nicht nur er nannte sich so. Auch seine Jünger einige, die von Gott inspiriert wurden bzw. die Verheißung erhalten hatten, den Sohn Gottes zu sehen und so weiter. Selbst bei seiner Kreuzigung erkannten einige, nachdem er gestorben war, dass er der Sohn Gottes (gewesen) ist.

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Kommentar von 666Phoenix
20.07.2016, 19:30

erkannten einige, nachdem er gestorben war, dass er der Sohn Gottes (gewesen) ist.

So steht es eben nur im größten Märchenbuch der Geschichte, der christlichen Bibel!

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Ob er gelogen hat oder nicht, kann heute niemand mehr sagen. 
Es stellt sich zuerst die Frage nach seiner Existenz. Irgendeinen Jesus hat es sicher gegeben und auch ein Wanderprediger mit diesem Namen ist nicht unwahrscheinlich.

Die Geschichte, über ihn wurden erst lange mündlich überliefert und dann von seinen Fans niedergeschrieben. Alles was man heute über ihn lesen kann ist also so stark verfälscht, dass man es als Fiktion betrachten kann. Vieles wurde einfach frei erfunden, damit die Geschichte zur Prophezeiung des Messias aus dem alten Testament passte. 
Was er also gesagt hat und was dazu gedichtet wurde, ist also unklar, man kann aber davon ausgehen, dass nicht viel eine lange mündliche Überlieferung überlebt, ganz besonders, wenn ein Kult um eine Person entsteht. Dieser Person legt man dann alle möglichen Worte in den Mund. 

Sollte es diesen Jesus Wanderprediger gegeben haben, vielleicht hielt er sich ja selbst für den Sohn eines Gottes. Menschen haben schon verrücktere Sachen geglaubt. Vielleicht glaubte er so fest an diese Vorstellung, wie manche Menschen heute an seine Existenz glauben.
Selbstmordattentäter geben ja auch freiwillig ihr Leben für ihre Sache, weil sie daran glauben.

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Ja, das sehe ich auch so!

Dazu kommt, dass die Jünger nach Jesu Tod, Auferstehung und Himmelfahrt das Evangelium verkündigt haben und große Verfolgung erleiden mussten. Sie wurden misshandelt, ins Gefängnis geworfen und hingerichtet. Warum hätten sie das alles auf sich nehmen sollen, wenn sie nicht von der Wahrheit des Evangeliums überzeugt gewesen wären?

Ihr Blick war auf die Ewigkeit gerichtet. Sie wussten, dass sie trotz Verfolgung, Gefängnis und Leid nach ihrem Tod bei Jesus in Herrlichkeit sein würden. Deshalb konnte Paulus schreiben: "Wenn wir nur in diesemLeben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!" (1. Korinther 15,19).

Sehr gut und empfehlenswert finde ich diesen Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Kommentar von ThomasJNewton
14.07.2016, 16:16

Und mal wieder diese Logikfehler.

Fehler in der einfachsten Logik.

Die, die ein Mensch schon im Kindesalter beherrscht oder beherrschen sollte.

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Die heutigen Menschen sind nicht anders als jene zu Jesu Zeiten. Man verschließt sich der Wahrheit, dass es einen Gott geben könnte und deshalb kann auch Jesus Christus als Verkünder dieser Wahrheit nicht existiert haben oder man beruft sich auf eine legendhafte mündliche Überlieferung ohne Beweiskraft. Man verschließt sich auch den Erfahrungen und Erlebnissen, die Menschen durch die Jahrhunderte mit dem Auferstandenen gemacht haben - bis heute. Es kann nicht sein und es soll nicht sein !

Christen glauben daran, dass Gott sich historisch geoffenbart hat durch die Menschwerdung Jesu Christi. Folglich glauben sie, dass die Bibel nicht erdacht oder verfälscht wurde, sondern das inspirierte Wort Gottes ist und somit vor Fälschung bewahrt wurde. Nichtchristen tun sich schwer damit, weil ihre bisherige Religion dann in Frage gestellt würde. Wenn Jesus nämlich wirklich Gottes Sohn und  allein Weg, Wahrheit und Leben ist, wäre alles andere nicht die Wahrheit.

Menschen, die gar nichts glauben, werden niemals zu überzeugen sein. Sie sind wie der Mann im Evangelium, der nach dem Tod die Wahrheit erkannte und seine Brüder warnen wollte.  Ihm wurde gesagt, dass sie die Propheten hätten und wenn sie an die nicht glauben, auch nicht glauben würden, wenn jemand von den Toten erscheint. Beweise können nur überzeugen, wenn eine Bereitschaft, eine innere Offenheit des Herzens besteht. Wer sich von vornherein verschließt und sich dabei noch klug vorkommt, wird noch nach seinem Tod vor dem Angesicht Gottes auf seinem Nein beharren.


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Kommentar von Wilkinson
14.07.2016, 13:54

Einer der besten Kommentare, die ich bislang gelesen habe, seit ich mich auf dieser Seite angemeldet habe.

Ein Hammer-Kommentar!!  Chapeau!!!!  Erste Sahne!!

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Kommentar von ThomasJNewton
14.07.2016, 15:52

Die heutigen Menschen sind nicht anders als jene zu Jesu Zeiten. Man verschließt sich der Wahrheit ...

Wo du Recht hast, hast du Recht!

So als kleine Aufmunterung, die Gelegenheit bietet sich ja nicht oft.

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Die von Dir angesprochene Problematik liegt in der Natur der Sache. Diejenigen, die Jesus als Person bezweifeln und/oder nicht akzeptieren, tun dies aus einem mangelnden Glauben an eine höhere Gewalt, sprich Gott.

Würden sie an Jesus glauben, dann würden sie ja auch automatisch an Gott glauben. Da sie dies nicht wollen, wird alles erdenkliche bestritten.

Es ist folglich müssig sich Gedanken über Argumentationen zu machen, da es genausoviele Gegenargumente geben wird.

Letztendlich ist alles eine Annahme bzw. ein Glaube.

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wir sollten jesus denken und nicht an ihn glauben

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zieh dir lieber mal ne doku rein,  z.B. Religulous mit Bill Maher, sau geil der Typ.^^

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Kommentar von kugelgnu
14.07.2016, 04:39

ah das ist ne geile doku die kann ich auch empfhelen das ist doch die mit den 3 Affen auf dem Cover 😄

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