Frage von Florande15, 16

Viele Fragen zum Buddhismus?

Hey Also kann mir jemand die Lebensweise eines normalen Buddhisten beschreiben. Also ein Buddhist der auch ein Beruf hat und Frauen und kinder.

Kann so einer auch das Nirwana erreichen? Weil irgendwo hab ich mal gelesen das man, wenn man das Nirwana bzw. Die Erleuchtung erreichen will auf alles verzichten muss.

Muss man um ein Buddhist zu sein meditieren? Oder soll man sich einfach so gut es geht an den achtfachen Pfad halten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus, 8

Ich bin Buddhist der Soto-Zen-Tradition und helfe dir bei dieser Frage gerne weiter.

Buddhisten führen ein völlig normales Alltagsleben, gehen also wie du schon selbst sagst, einem Beruf nach und haben durchaus auch eine Familie.

Er versucht in der Regel die vier Sittlichkeitsregeln zu befolgen, auch
wenn das in manchen Berufen nur eingeschränkt möglich ist.

Geschichte

Die ersten Schüler des Buddha reisten mit ihm als Wandermönche durch das
Land und lebten von den Almosen, denen die Menschen ihnen dort gaben.

Da das Spenden von Lebensmitteln an "heilige Männer" auch im Hinduismus
seine Tradition hat, mussten diese Personen nicht einmal an die Lehre glauben.

Dennoch gab es mit der Zeit natürlich auch Laienanhänger, die zwar der Lehre Buddhas folgten, aber nicht "in die Hauslosigkeit zogen" (Mönche wurden).

Buddhas Lehre richtete sich also zunächst nur an seine Wandermönche, später lehrte er jedoch auch für Laien.

Theravada-Buddhismus

In Ländern Südostasiens, die vor allem vom Theravada-Buddhismus geprägt
sind, gibt es heute noch die Vorstellung, man müsse Mönch werden, um das
Erwachen zu erreichen.

Da gerade arme Menschen aber natürlich viel arbeiten müssen, um ihre Familie zu ernähren, können sie höchstens zeitweise als Novize leben.

Dortige Buddhisten hoffen, durch gute Taten, insbesondere gegenüber den Mönchen, im nächsten Leben selbst Mönch werden zu können.

Wohlstand und Verzicht im Buddhismus

Am besten versteht man die buddhistische Haltung zu materiellem Wohlstand
und dem Verzicht vielleicht, wenn man sich die entsprechenden Legenden dazu ansieht.

Siddharta soll als Fürstensohn in materiellem Luxus gelebt haben und auf der Suche nach Antworten auf philosophische Sinnfragen zunächst gemäß traditionellen Vorstellungen des Hinduismus, das andere Extrem gewählt haben.

Statt völliger Befriedigung aller körperlichen Bedürfnisse, begann er nun seinen Körper zu kasteien, fastete sich fast zu Tode, weil er hoffte, in der totalen spirituellen Vergeistung und Verweigerung aller Genüsse die Antwort zu finden.

Der Legende nach habe er aber dann das Gespräch zwischen einem Musiker und seinem Schüler mitangehört, die auf einem Boot vorbeifuhren.

"Wenn du eine Saite zu schlaff spannst, kannst du nicht auf dem Instrument spielen. Spannst du sie zu stark, wird sie reißen und du kannst auch nicht spielen"

Da erkannte Siddharta, dass weder materieller Luxus noch völlige Verleugnung körperlicher Bedürfnisse der richtige Weg war - er wählte den "Mittleren Weg", zwischen allen Extremen von Luxus und Askese.

Daraus ergibt sich für den Buddhisten also, dass er sein Heil weder im extremen Reichtum, noch in der extremen Armut suchen soll.

Es spricht daher grundsätzlich nichts dagegen wohlhabend zu sein -
immerhin kann man mit dem Geld auch gutes bewirken - man soll aber nicht daran haften und sich emotional von Wohlstand abhängig zu machen.

Wer nur glücklich ist, wenn er viel Eigentum hat und sich Luxus leisten kann, folgt nicht dem mittleren Weg, sondern verfällt in Anhaftungen.

Umgekehrt ist aber auch jeder der meint, nur durch soziale Isolation und Verzicht glücklich werden zu können, nach buddhistischer Ansicht auf dem Holzweg.

Buddhismus und Berufe

Traditionellerweise haben Berufe, die mit dem Töten von Lebewesen zu tun haben, wie etwa ein Fleischer, oder ein Gerber, einen eher schlechten Ruf.

In einigen asiatischen Ländern lassen daher sowohl Hindus, als auch Buddhisten, derartige Arbeiten zB von Muslimen verrichten.

Heutzutage meinen gerade westliche Buddhisten offenbar häufig, sie sollten nur als Ärzte, Pfleger, Therapeuten, oder in sozialen Berufen arbeiten.

Das ist meiner Meinung nach aber auch eine Art von Elitedenken und man
grenzt sich von den anderen Menschen ab, fühlt sich als "moralisch überlegen".

Dies ist aber nicht Sinn der Lehre Buddhas, so dass es jedem frei steht, seinen Beruf gemäß seinen Fähigkeiten und Wünschen frei zu wählen.

"Tätiges Mitgefühl" kann ich auch als Bäcker, Müllmann, oder Putzfrau üben, denn ich trage zum Erhalt einer gesunden Gesellschaft bei.

Buddhismus und Ernährung

Die  Vorstellung, Buddhisten wären verpflichtet, Vegetarier zu sein, hält sich hartnäckig in den Köpfen vieler Menschen. Tatsächlich finden sich in den ursprünglichen Schriften keine derartigen Aussagen.

Buddha und seine Schüler mussten alles akzeptieren, was ihnen als Almosen
gegeben wurde, also theoretisch auch wenn diese Speise Fleisch enthielt.

Im Hinduismus ist der Vegetarismus aber ohnehin geläufig, so dass es für
die Bevölkerung an sich kein Problem war, ausschließlich vegetarisch zu
spenden.

Für Fleisch galten nur wenige Einschränkungen. Diese waren zum einen hygienischer Natur (so war Fleisch von kranken Tieren und Kadavern verboten) und zum anderen durfte das Tier nicht extra für den Mönch getötet worden sein.

Erst als der Buddhismus nach China kam, änderte sich nicht nur aufgrund klimatischer Verhältnisse das Lebender Mönche (andere Kleidung, weitgehender Verzicht auf Bettelgänge, stattdessen klösterliche Landwirtschaft), sondern hier wurde auch der Vegetarismus proklamiert.

Buddhistische Schriften, die in dieser Zeit "auftauchten" (also häufig erst in China zusammengestellt, oder einfach neu verfasst wurden) klingen teilweise extrem militant, wenn es um Vegetarismus geht.

Allgemein kann man sagen, dass Vegetarismus im Buddhismus aber im großen und ganzen eine freiwillige Entscheidung ist. Tatsächlich ist das sogar eine Frage des gesellschaftlichen Wohlstands.

Wir im reichen Westen können es uns leisten mäkelig zu sein und an einen veganen Dönerstand zu gehen, Tofu-Schnitzel zu essen und dergleichen. In Asien ist das häufig nicht möglich, so dass Buddhisten dort auch Fleisch essen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Buddhisten im Alltag

Es gibt kein allgemein verbindliches Kennzeichen, an dem Buddhisten äußerlich zu erkennen wären. Einige verzichten sogar ganz bewusst auf jede zurschaustellung und tragen auch keinen Schmuck.

Manch einer mag ein T-Shirt mit einem buddhistischen Motiv, ein kleines Gebetskettchen, oder einen Anhänger mit dem "Rad der Lehre" tragen - das ist aber eine persönliche Entscheidung.

Zen-Buddhisten erkennt man gelegentlich daran, dass sie auch im Alltag das "Rakusu", eine Art Latz tragen, dass das Gewand Buddhas symbolisiert.

Die meisten von ihnen tragen es allerdings nur bei der Meditation zuhause, oder im buddhistischen Tempel/Zentrum.

Meditation, und religiöse Riten

Ein buddhistischer Laie sollte wenn möglich täglich die Form der Meditation üben, die in seiner buddhistischen Tradition üblich ist.

In Asien beschränkt sich das teilweise auf das Rezitieren heiliger Formeln mit Hilfe einer Gebetskette, oder opfergaben vor einem Buddha, oder andere Formen der Volksfrömmigkeit.

Den einfachen Menschen dort fehlt wegen ihrer Arbeit einfach die Zeit für den Luxus des "schweigend herumsitzens".

Im Westen ist das natürlich einfacher, so dass man eigentlich immer etwas Zeit zB für Sitzmeditation finden kann.

Viele Buddhisten meditieren morgens und/oder abends und vollziehen Riten an ihrem Hausaltar, sofern ein solcher vorhanden ist.

Morgens ist der Geist noch nicht zu sehr am Arbeiten und am Abend kommt er langsam zur Ruhe, so dass meist zu dieser Zeit meditiert wird.

Ich persönlich sehe die Meditation als wichtigen Teil der buddhistischen Praxis an und denke, dass jeder Buddhist sich bemühen sollte, täglich zu meditieren

(Ich sitze morgens etwa eine Stunde und Abends eine Stunde).

Achtsamkeit im Alltag

Meditation ist nicht einfach eine Technik, mit der man sich "ruhig macht", oder versucht, irgendwie "besser" zu werden, als man bereits ist.

Meditation ist ein Zustand entspannter Achtsamkeit und somit weder schläfrige Trance, noch angespannte Konzentration.

Daher kann auch  im Alltag jede Handlung zur Meditation werden, wenn sie achtsam und ohne den Wunsch nach Gewinn, oder Erfolg ausgeführt wird.

Man geht in seiner Arbeit auf und erlebt diese Momente daher bewusster, als jemand der völlig verkrampft sein Arbeitspensum herunterschuftet, ohne sich bewusst zu sein, dass er mechanisch wie ein Roboter handelt.

Nicht umsonst gibt es diese ganzen "Zen in der Kunst des..." Bücher. Viele von ihnen versuchen, eine bestimmte Tätigkeit als besondere Achtsamkeitspraxis darzustellen und überhöhen dabei teilweise ihre Bedeutung völlig unnötig.

Feste, Feiern, Feten

Sowohl in Asien, als auch im Westen gibt es verschiedene buddhistische Feiertage, die sich je nach Tradition auch voneinander unterscheiden und mit unterschiedlichen Riten verbunden sind

Ob man diesen tatsächlich besondere Bedeutung beimisst, oder es einfach ein Tag wie jeder andere ist, bleibt aber letztlich jedem selbst überlassen.

In Asien werden diese Gelegenheiten teilweise Volksfestartig begangen, man besucht den Tempel, spendet Geld u.ä.

Ist man im Westen ein Mitglied einer buddhistischen Gemeinschaft, so veranstalten einige von ihnen zu diesen Gelegenheiten auch Zeremonien.

Das ist aber natürlich kein täglicher "Alltag" und geht daher über deine eigentliche Frage hinaus.

Solltest du noch Fragen haben, helfe ich gerne weiter. :-)

Kommentar von Florande15 ,

Vielen, vielen Dank für deine Antwort!! 

Kannst du mir vielleicht noch die 4 Wahrheiten  (in einfacher Form) erklären? 

Also ich kenne sie aus Wikipedia aber was hat es mit denen auf sich?  Ich schreib morgen nämlich eine Arbeit. 

Kommentar von Enzylexikon ,

Die erste Wahrheit besagt

Das Leben ist leidvoll. Nicht nur dass wir Alter, Krankheit und Tod unterworfen sind - es gibt immer angenehme Dinge die wir haben wollen und unangenehme, die wir nicht wollen. Dadurch sind wir nie zufrieden und haben Angst vor der Vergänglichkeit.

Die zweite Wahrheit besagt

Die Ursache des Leidens liegt in der Anhaftung, dem Festhalten an der eigenen Identität, den Wünschen und der Gier nach sinnlicher Befriedigung (etwas angenehmes sehen, hören, schmecken usw.)

Die dritte Wahrheit besagt

Erkennt man die Ursache des Leidens, beendet man sein Unwissen über diese Zusammenhänge und kann sich daran machen, die Anhaftungen zu überwinden.

Die vierte Wahrheit besagt

Der Masterplan, um die Anhaftungen zu überwinden und somit aus dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entkommen ist der edle achtfache Pfad als Anleitung für die richtige Geisteshaltung und das richtige Handeln.

Kommentar von Enzylexikon ,

Sie besagen also einfach gesagt, dass wir eigentlich nie mit uns im Reinen sind (1), den Grund weshalb das so ist (2), dass der erste Schritt zur Besserung das Erkennen des Problems ist (3) und das der Buddha eine Anleitung zur Beseitigung des Grunds gibt (4).

Kommentar von Florande15 ,

Dankeschön!! 

Gibt es ansonsten noch wichtiges zum achtfachen Pfad außer eben das es die 4 Wahrheit ist und der Weg zum Nirwana ist? 

Also habe ich das richtig verstanden: Es gibt im Buddhismus kein MÜSSEN sondern nur ein SOLLEN oder KÖNNEN?

Kommentar von Enzylexikon ,

Gibt es ansonsten noch wichtiges zum achtfachen Pfad außer eben das es die 4 Wahrheit ist und der Weg zum Nirwana ist?

Nun, der achtfache Pfad hat ja verschiedene Elemente, die man als Buddhist  natürlich verstehen sollte. Sie betreffen das richtige Verständnis, das richtige Verhalten und die richtige Einsichtspraxis.

Also habe ich das richtig verstanden: Es gibt im Buddhismus kein MÜSSEN sondern nur ein SOLLEN oder KÖNNEN?

Grundsätzlich richtig. Im Buddhismus gibt es keine absoluten Gebote, sondern lediglich Richtlinien für das richtige Verhalten.

Diese Regeln sollen einem dabei helfen, den Weg zur Befreiung gehen zu könnenund dabei das Leiden aller Wesen durch eigenes Handeln so weit wie möglich zu verringern.

Im Buddhismus ist der Mensch vollständig für sich selbst verantwortlich und muss deshalb auch bereit sein, die Konsequenzen für sein Denken und Handeln zu tragen.

Wer sich aber als Buddhist in wichtigen Punkten konsequent gegen die Verhaltensrichtlinien verhält, muss sich natürlich nicht wundern, wenn man ihn skeptisch betrachtet.

Lediglich für Mönche und Nonnen gibt es feststehende Regeln, die ihr Verhalten stärker bestimmen. Im Theravada-Buddhismus sind das 227 für Mönche und 311 für Nonnen.

Kommentar von Florande15 ,

Vielen Dank für deine ganzen hilfreichen Antworten :D

 

Kommentar von Enzylexikon ,

Keine Ursache, ich helfe gerne, wenn ich kann. Wenn noch was unklar sein sollte, sag ruhig bescheid.

Und vielen Dank für den Stern. :-)

Antwort
von Balurot, 7

Ich habe das Erwachen im Alter von 17 Jahren erlebt. Ich bin Buddhist der Rinzai-Tradition im Zen Buddhismus geworden. Ich bin jetzt über 50 Jahre alt und habe ein ganz normales Leben gehabt. Ich habe gearbeitet, habe eine Frau und Kinder.

Schauen wir uns den acht-fachen Pfad an: (Du findest ihn zu Beispiel bei WIKIPEDIA, der online Enzyklopädie).

Dort steht: 6: Rechtes Streben, 7: Rechte Achtsamkeit, 8: Rechte Sammlung.

Also, Buddha hat offensichtlich gemeint, dass die Meditation (die rechte Sammlung) zum achtfachen Pfad dazugehört und ganz essentiell für einen buddhistischen Lebensweg ist.

Das heißt, um Deine letzte Frage zu beantworten: "Muss man um ein Buddhist zu sein meditieren?" Es ist sicher wichtig, zu meditieren, aber meiner persönlichen Ansicht nach soll es kein Zwang sein. (Du hast nämlich "muss" geschrieben). Es ist aber hilfreich.

Es ist ja so, dass wenn Du ein Problem hast, und in der Straßenbahn oder im Zug sitzt, absichtslos aus dem Fenster schaust und darüber nachdenkst, wie Du das Problem lösen kannst. Es hilft, wenn man gerade sitzt, Wenn man die Beine kreuzt, und wenn man entspannt atmet und sich auf sich selber besinnt. Das Kreuzen der Beine geht zwar in der Straßenbahn nicht, aber man kann gerade sitzen. Plötzlich kommt einem die Idee, wie man das Problem lösen kann. Das war schon eine herrliche Meditation.

Rechte Achtsamkeit: Das Leben ist sehr vielfältig und jedes Problem hat ein Lösungsmöglichkeit, die sich eine Spur von der Vorigen unterscheidet. Das heißt, wenn Du durch das Leben gehst, sei achtsam und vorsichtig. Versuche alle Infos zu erhalten, die zum Lösen eines Problems wichtig sind. Dann wirst Du auch die für Dich richtige Lösung finden.

Und nun zu Deiner Frage, ob man auch als normaler Mensch, also nicht als Mönch, das Nirvana erreichen kann: Ja, jeder kann es erreichen. Ich persönlich meine, dass man Zeit braucht, um sich auf sich selbst zu besinnen. Das heißt, wenn Du mit Dir nicht im Reinen bist, nimm Dir genügend Zeit, um mit Dir klar zu kommen. Dein Leben wird viel schöner, wenn Du jeden Augenblick bewusst genießen kannst.

Es gibt Leute, die haben kein Problem mit sich. Ich finde, dass solche Leute die Meditation gar nicht brauchen. Sie sind schon in ihrer rechten Mitte.

Man muss überhaupt nicht auf alles verzichten, um seine rechte Mitte zu finden, aber bei der Meditation wirst Du erkennen, dass es oft nur wenig braucht, um zufrieden sein zu können. Man muss nicht das neueste Auto haben, um von A nach B zu gelangen. Man muss nicht erste Klasse im Zug gefahren sein, obwohl es sicher auch schön sein kann, wenn man es sich leisten kann, etc.

Antwort
von NewKemroy, 7

Man muss auf nichts verzichten. Aber es ist natürlich nicht so sehr förderlich, wenn man sich das Leben komplett zugepackt hat mit Kindern, Sportverein, Musizieren, politischem Engagement und Briefmarkensammeln.

Meditation ist ein zentrales Element, würde ich sagen. Ja.


Antwort
von HassanDila, 9

Man muss nicht auf alles verzichten damit man ins nirwana kommt, man muss nur die grundlagen für das Leben leben.
Z.B. Essen, aber nicht mehr als du brauchst, aber auch nicht garnichts essen, denn eine Askese bringt nichts dazu mit.

Antwort
von Chinanski, 9

Der Weg zur Erleuchtung und damit zum "Nirvana" - das große Nichts, erlöschen - verläuft über viele Leben. Es ist das Ende einer Entwicklung.
Gib dir Mühe, dann wirst Du im nächsten Leben vielleicht buddhistischer Mönch ;)

Was das Vergnügen angeht ... Du musst nicht alles aufgeben. Ziel ist aber, dein "attachment", deine Abhängigkeit von Vergnügungen und Ablenkungen zu verlieren.

Wenn Du Englisch kannst, wirst Du hier wahrscheinlich viele Antworten auf deine Fragen finden:

https://www.youtube.com/user/yuttadhammo/videos

Das ist ein buddhistischer Mönch (Theravada), der in seinen Videos solche Fragen beantwortet.

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