Frage von rockyroad, 83

Vestibulärsyndrom, wie geht man damit um?

Sorry langer Text! Mein Hund hatte heute Nacht "einen Schlaganfall" also dieses vestibulärsyndrom! Ich bin sehr schockiert darüber, gestern war noch alles in Ordnung und von einer auf die andere Sekunde fing er an zu torkeln, zu erbrechen und zu zittern.. Naja heute war ich dann in der tierklinik und ich hatte davor noch nie davon gehört ich dachte halt erst das er sich vlt irgendwo den Magen verdorben hat und ihm halt schwindelig ist... Als es mir dann zu heikel wurde bin ich sofort in die Klinik und dann sagte man mir das das quasi ein Schlaganfall war und das sie nicht wissen ob mein Hund wieder ganz der alte werden wird, das macht mir ein bisschen Angst... Ich werde ihn auf gar keinen Fall hergeben oder aufgeben oder sonst was, er wird bei mir bleiben egal was kommt! Das wollte ich anbei noch erwähnen da es Menschen gibt denen das zu blöd ist für mich kommt sowas aber nicht in Frage! Ich frage mich jetzt nur wie man dann damit umgeht falls er eben nicht mehr ganz der alte wird? Habt ihr sowas auch schon erleben müssen und könnt mir daher vlt ein paar Tipps geben? Wie geht es euren Hunden jetzt? Wie können die damit leben? Was für Einschränkungen gibt es da? Das er immer Medikamente nehmen muss weiß ich jetzt schon das hatte man mir direkt gesagt er muss jetzt die nächsten 3-4 Tage in der Klinik bleiben da er dauerinfusionen bekommt.. Ich mache mir sehr große Sorgen... Ich hoffe ihr könnt mir da ein wenig helfen... Danke schonmal im voraus!

Antwort
von Dackodil, 52

Hat er einen Nystagmus? Also zittern seine Augen waagerecht hin und her?

Wie alt ist der Hund?

Welche Medikamente soll er als Dauermedikation haben?

Kommentar von rockyroad ,

Also für die nächsten 20 Tage hab ich Medikamente mit bekommen was er dann auf Dauer bekommen wird, werd ich dann noch erfahren. Er ist vor kurzem 9 geworden, für seine Rasse (bretonischer spaniel) ist das ja jetzt nicht soo alt.. nystagmus hat er auch...

Kommentar von Dackodil ,

Nochmal: wie heißt das Medikament?

Er ist noch recht jung für ein Vestibulärsyndrom. Ich hoffe, es gibt keine andere Ursache dafür.

Die Aussichten sind trotz intensivmedizinischer tierärztlicher Behandlung recht gut.
Die meisten Hunde erholen völlig. Einige behalten eine Kopfschiefhaltung zurück oder/und eine Gangunsicherheit. Einige wenige erholen sich nicht so, daß es mit einem lebenswerten Leben vereinbar ist oder verkraften es mental nicht.

Manche brauchen nur wenige Tage zur Erholung, manche brauchen 3 - 4 Wochen zur Regeneration.

Nur Geduld und nicht zu früh die Flinte ins Korn werfen. Das wird schon.

Kommentar von rockyroad ,

vitofyllin 100 mg heißt das

Kommentar von Dackodil ,

Ja, o.k. Das soll die Durchblutung verbessern. Alles andere steht oben.

Kommentar von rockyroad ,

Dankeschön

Antwort
von Schokolinda, 37

du hast es doch selber schon geschrieben: du willst ihn nicht hergeben - dann ist alles andere egal.

wenn du siehst, dass dein hund trotz einschränkungen freude erlebt, dann wirst du auch nicht für ihn traurig sein.

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