Frage von JimBeam23, 39

Verzweifelt nach dem Abi?

Da ich jetzt im letzten Jahr bin (Q2) und mein Abi ( voraussichtlich ) schaffen werde:), weiß ich leider nicht was ich danach machen soll... Das Problem bei mir ist, ist dass ich nicht n 0815 Arbeiter werden will, der im Büro hockt und vom Chef rum kommandiert wird... Ich will was spannendes machen, die Welt sehen, aber auch wiederum einen vernünftigen Lohn kriegen, damit ich mir was aufbauen kann... Kann mir jemand vielleicht sagen, wer solche Erfahrungen bzw. wer vor so einer Situation schonmal stand und wie er damit umgegangen ist ???

Antwort
von Masuya, 18

Hallo JimBeam, 

vor der Situation steht wohl gerade jeder. Weil jeder wird den Spruch zu hören bekommen "Du hast doch wohl jetzt nicht studiert, um im Büro zu sitzen". 

Viele wollen die Welt sehen, deswegen ist Australien nur so von uns besudelt. ^^ 

Also natürlich ist ein Job gut, in dem man selbstständig arbeitet und Kassen- oder Privatpatienten hat.. oder eben allgemein studiert, um einen höheren Lohn  zu bekommen. 

Ich empfehle dir, wenn du noch nicht weißt, wo du hin willst, ein FSJ oder FÖJ zu machen, damit du nach so vielen Jahren auf dem Po sitzen auch mal vernünftig arbeiten gehst.. schließe damit einen Nebenjob aus.. außer du hast Ferienjobs gemacht.. aber das empfehle ich es dennoch, mal paar Monate am Stück richtig zu arbeiten. 

Das FSJ/FÖJ kann auch deinen Notendurchschnitt heben, je nachdem wie gut du deine Arbeit dort gemacht hast und ob der Bereich auch in dem Bereich ist, den du Studieren willst. 

Öhm.. das wars dann ^^

Kommentar von JimBeam23 ,

Hallo Masuya,
danke für die schnelle Antwort! Um ehrlich zu sein, hatte ich daran noch garnicht gedacht... Aber danke!

Kommentar von Masuya ,

Also ich werde auf jeden Fall ein FSJ machen, damit ich 1. weiß, ob ich wirklich mit Menschen arbeiten kann.. obwohl das wohl von Einrichtung zu Einrichtung anders ist.. denn im Kindergarten halte ich es definitiv nicht aus. 

Zudem will ich einfach wissen, was es heißt 39 Stunden die Woche zu arbeiten, jeden Tag früh aufzustehen, nicht einfach schwänzen zu müssen, sich zu überlegen, ob man gerade wirklich krank ist.. sich darauf einzustellen, dass man seinen Urlaub nicht dann machen kann, wie man gerade lustig ist. All solche Dinge.. ich glaub sowas könnte man auch Berufserfahrung nennen? :P 

Zudem denke ich auch daran, dass ich dann neben meinem Studium, wenn ich kein Duales Studium kriegen sollte, ein Praktikum zu mache, damit ich später in meiner Bewerbung wenigstens sagen kann, dass ich schon Berufserfahrungen mitbringe.. denn sein Abitur machen und danach studieren und irgendwann mit 21-xx zu sagen "ich habe mega viel theoretisches Wissen, habe es aber noch nie angewandt", finde ich nicht gut und der Arbeitsgeber wohl auch nicht. ^^

Antwort
von wilees, 14

.....mein Abi ( voraussichtlich ) schaffen werde....

dann solltest Du jetzt vorrangig alles daran setzen einen möglichst guten Abidurchschnitt zu erreichen. Je besser, desto mehr Wege stehen Dir offen.

Antwort
von NewKemroy, 2

Einer unserer Jahrgangsbesten (1-er Abiturient) hatte begonnen in einer naheliegenden Groß-Kneipe zu jobben. Er ist dann dort nach ein paar Jahren zum Junior Chef aufgestiegen.

Antwort
von softie1962, 14

Wie kommst du darauf, dass man nur von seinem Chef rumkommandiert wird?

Du musst dir, und das ist nicht einfach, erst einmal darüber klar werden wo bei dir die Stärken liegen und in welchem Beruf du diese einbringen kannst.

Vielleicht wirst du dich später einmal selbstständig machen. Doch zunächst brauchst du eine Ausbildung/ein Studium und danach Berufserfahrung.

Kommentar von NewKemroy ,

Also der Trend geht schon dahin, dass die Chefs immer mehr Druck bekommen, den sie dann nach unten weitergeben. Gerade bei Aktiengesellschaften wird ja hauptsächlich auf den shareholder value geschaut. Die Mitarbeiter sind nur noch Mittel zum Zweck.

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