Frage von sunrise222, 123

Verzweifelt, mit Lehrer reden oder keine gute Idee?

Ich habe seit vor dem Kindergarten schon eine Angststörung. Dazu kamen mit (ungefähr) 13 Jahren Depressionen dazu. Anfangs dachte ich, dass das nur eine Phase ist und vorüber gehen wird. Nun bin ich 19, habe sehr viele, unter anderem auch tiefe Narben vom Selbstverletzen und manche es gelegentlich immer noch. Erst mit 17 habe ich eingesehen(leider erst sehr spät, ich weiß) dass ich Hilfe annehmen muss. War mit 18 dann in einer geschlossenen(bin 19), habe kurzfristig mein Abitur abgebrochen deswegen. Nun war ich 5 Wochen in einer normalen klink, also offene Station. Aber die konnten mit nicht helfen, nur mit Medikamenten. Meine Therapeutin, wie auch andere teraupeuten davor, konnten mir nicht helfen. Nun warte ich schon sehr lange auf einen Therapieplatz, den ich wahrscheinlich  erst im Frühjahr bekommen werde. Nun gehe ich wieder auf das Gymnasium (ein Internat) und falle wieder in alte Muster zurück. Habe Angst, dass ich mich nicht kontrollieren kann, und mir größeres antue. Was soll ich tun? Habe niemanden mit dem ich reden kann. Freunde wären überfordert. Soll ich mich an Lerher  wenden?   Muss dringen mit jemanden reden, das allein würde mir schon eine Menge helfen. Was sagt ihr? Was würdet ihr tun? Ps: zu meinen Eltern habe ich keinen so guten Draht..-Danke

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Antwort
von amihub, 63

Hallo,

Ich würde mich an deiner Stelle an einen Lehrer wenden. ABER nur an einen Lehrer, dem du vertraust und den du sehr gerne magst. Ich würde eher zu einer Lehrerin gehen... Aber das ist unterschiedlich. Oft gibt es an Schulen auch sog. Verbindungslehrer, die dazu da sind, dass man mit ihnen über Probleme redet. Ich hoffe du findest jemanden zum reden!!

LG

Antwort
von EnglandLove15, 21

Hey :)
An meiner Schule gibt es Vertrauenslehrer, einen Suchtberater(der ist aber auch normaler Lehrer), eine Sozialpädagogin und einen Schulpsychologen. Gibt es davon irgendwas an deiner Schule auch? Die haben auf alle Fälle mehr Ahnung als normale Lehrer und die meisten von den oben genannten haben auch Schweigepflicht. Und sie sind ja extra dafür da.
Viel Glück du schaffst das!

Antwort
von Coza0310, 37

Ich glaube, Lehrer sind damit in der Regel massiv überfordert. Sie sind auch dann nicht greifbar, wenn du verzweifelt bist oder Ritzdruck hast. 

Antwort
von hapyface, 55

Hei:) ihr habt doch bestimmt einen Vertrauenslehrer an eurer Schule.. mit dem würde ich auf jedenfall reden solang man noch Handeln kann. 

Antwort
von Laurena94, 26

Hallo

Hatte eine ähnliche Situation und hab mich auch jahrelang selbstverletzt. War Depressiv usw. Habe es aber geschafft aufzuhören. 

Wenn du magst kannst du mir gerne  schreiben. 

Antwort
von schokocrossie91, 28

Lehrer sind für derartige psychische Probleme nicht ausgebildet, erwarte also nicht zuviel, wenn du dich an einen wendest. Dir würde eine Psychosomatik wahrscheinlich besser tun, das ist auch etwas anderes als eine Psychiatrie. In einer Psychiatrie wird man lediglich medikamentös eingestellt und etwas beschäftigt, eine Psychosomatik therapiert auch.

Antwort
von Masudrahmani, 14

Melde dich einfach mal bei mir und du.wirst sehen alles wird besser. Du bekommst einen Beruf.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community