tomknopf am 08.12.2008 um 18:23 Uhr
Maria nennt man die Mutter Gottes und Jesus Gottes Sohn...

Naja... Das waren schon Familienverhältnisse damals... ;o))

"Mutter Gottes" sagen m.W. v.a.die Katholischen zu Maria - ist vielleicht irreführend - genauer wäre natürlich "Mutter Jesu" - aber da Jesus ja ein Teil des Drei-Einigen-Gottes ist, ist der Begriff auch nicht ganz falsch....
CrazyDaisy am 8. Dezember 2008 18:27 Richtig! Niedlich finde ich auch Anna selbdritt: Das ist Maria, ihre Mutter und das Jesuskind. Ein lustiger Name!
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:28 GA, DH!
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:29 Und was ist der Heilige Geist?
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:32 der Geist Gottes..
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:33 Was ist denn der Unterschied zwischen Gott und seinem Geist?
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:38 Was für ein Unterschied??? Der Geist der sich 3teilig gliedert. Was ist der Unterschied zwischen dir und deinem Wesen?? Gleiche Frage. Irgendwie unverständlich!
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:43 Auf die Art brauchst Du mir schonmal garnichts zu erklären!
Wenn ich anfangen würde, in Erzählungen mich und meinen Geist extra aufzuführen, würden die Leute auch Fragen stellen...
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:51 Die Frage bleibt... Was meinst du eigentlich? ...aber lies ma unten meine Kommentare...

Du brauchst nicht verwirrt sein. In der Bibel findest du die Erklärung. Jesus war bereits schon da, in Ihm ist alles erschaffen, ohne Ihn ist nichts entstanden, ER war immer schon bei Gott und SEIN Sohn. Sohnschaft hast du hier zu verstehen, nicht nach einem biologischem Akt, sondern als eine innige Vater-Sohn-Beziehung.
Beispiel: man nennt in der indonesischen Sprache den Schlüssel wörtlich übersetzt Sohn des Schlosses. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass das Schloss den Schlüssel gezeugt hat. Sie haben einfach eine gemeinsame innige Beziehung.
Gott sandte Seinen Sohn auf die Erde, damit ER als Mensch für die Sünden und Schmerzen aller Menschen und aller Zeiten stirbt und sie damit befreit für alle, die daran glauben. Maria ist als leibliche Mutter ausgewählt. Sie ist aber nirgendwo die Mutter Gottes in der Bibel, die Katholiken sagen das nur, wie sie noch andere Dinge sagen, die so nicht in der Heiligen Schrift stehen.
Maria ist eine ganz besondere Frau, aber sie ist auch ein Mensch wie du und ich, und sie hatte auch Sünde in ihrem Leben und brauchte letztendlich auch Jesus zur Vergebung ihrer Schuld.
Ich habe dir die Bibelstellen nicht um die Ohren gehauen, sondern nur geschrieben, was darin steht. Wenn du sie studieren willst und die Bibelstellen brauchst, bin ich dir gern behilflich.
Folgende Facts:
1.1 Gott hat keinen Anfang und ist nicht erschaffen. 1.2 Ergo hat Gott niemals eine Mutter. 1.3 Jesus ist der Erstgeborene aller Schöpfung und daher ein erschaffenes Wesen. 1.4 Jesus ist Gottes Sohn und daher göttlich. 1.5 Maria ist die leibliche Mutter des Menschen Jesu Christi und wird daher fälschlicherweise Mutter Gottes genannt. 1.6 Wir alle die an Jesus Christus glauben haben Gott als unser himmlischer Vater und Jesus als unseren Herrn und Erlöser und Retter.

Wieso verwirrend? Sie hat Jesus, den Sohn Gottes, zur Welt gebracht. Wenn Jesus der Sohn Gottes ist, ist er Gott und somit seine Mutter Maria die Mutter Gottes.
Das ist übrigens schon älteste christliche Glaubensüberzeugung. Der Titel für Maria ist "theotokos". Und das heißt: Gottesgebärerin!
@renewalter: Was du als Facts bezeichnet ist nicht urchristliche Glaubensüberlieferung. Ich bitte dich nur dazu, das Glaubensbekenntnis von Nicaea von 325 zu lesen. Darin heißt es in der deutschen Übersetzung zu Jesus Christus: "...Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Soh, aus dem Vater geboren vor aller Zeit : Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen* , eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen."
Der Begriff "Gottesmutter" und "Gottesgebärerin" findet sich in allen Glaubensüberzeugungen der christlichen Konfessionen. Insofern ist es nicht richtig, wenn du schreibst: "Wir alle die an Jesus Christus glauben..." - das ist höchstens deine individuelle Privatmeinung, aber nicht der Christen!

Ueber Religion kann man nicht einfach so diskutieren. Auch ernste Bibelforscher sagen heute durchaus, dass Joseph natuerlich der Vater von Jesus war. Die sog. Junfraeulichkeit von Maria hat einen anderen Hintergrund und ist nicht woertlich zu verstehen, auch wenn dies fruehr so woertlich verstanden wurde. Die Dreieinigkeit ist auch nur ein Denkmodell, was die damalige Kirche kreiert hat, um einiges erklaeren zu koennen.
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Selbst der Punkt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, dies festzustellen hat die Kirche 400 Jahre gebraucht. Erst etwa im Jahre 400, als die Kirchenaeltesten in einer Art Konzil in Nicaea zusammensassen, wurde per Abstimmung festgelegt, dass Jesus von da ab als Sohn Gottes bezeichnet wird. In den biblischen Schriften wurden entsprechende Stellen dann hinfort auch so uebersetzt. Theologen wissen das.
Es liesse sich noch vieles sagen. Doch ehrlich, ich selbst glaube trotzdem, denn es gibt etwas, was hinter dieser Lehre steht, auch wenn gewisse Aeusserlichkeiten nicht woertlich zu verstehen sind. Das tut der Sache keinen Abbruch. Man muss nur den Kern der Sache verstehen.
jobo22 am 8. Dezember 2008 19:23 DH

Maria war sozusagen die "Leihmutter" Jesu. Dass die Katholiken sie "Mutter Gottes" nennen, hat wohl mit der Göttlichkeit Jesu zu tun - ist aber in der Tat verwirrend.

Nirgendwo in der Bibel steht, dass Maria die Mutter Gottes ist. Das hat die katholische Kirche irgendwann erfunden und dann auch noch behauptet, die Maria sei unbefleckt empfangen worden, und hat sich darin total verheddert. Der Engel Gabriel hat der - noch jungfräulichen Maria - nur gesagt, dass sie ein Kind bekommt, und sie fragte, wie das gehen soll, wo sie doch keinen Mann kennt. Der Josef wollte sie verlassen, weil er meinte, sie solle dann zu dem "anderen" gehen, bis ihm Gott sagte, es gäbe keinen anderen, sie wäre die Auserwählte, die den Messias, auf den schon seit Eva alle Mütter warteten, der die Menschheit erlöste. Jesus kam aber als Mensch,obwohl er von Gott gezeugt wurde und legte alles Göttliche ab. Freiwillig. Er durfte diese Göttlichkeit niemals für sich selbst ausnutzen, sonst hätte der Teufel gesagt: "Ha ha, der ist ja kein Mensch, der kann nicht stellvertretend für Euch sterben!" Also ist das mit der Mutter Gottes nur ein Vorwand, um Heiden, die solche Gottmenschen als Könige oder Pharaonen hatten, leichter in ihren Glauben zu bekommen.
Falbe am 27. April 2009 16:39 Da Jesus der Sohn Gottes war ist es nicht ganz verkehrt Maria die Mutter Gottes zu nennen. Maria war aber ein Mensch wie wir,aber Gott hat sie auserwählt Jesus zur Welt zu bringen
Lukas Kapitel 1: Da sagte der Engel zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gunst bei Gott gefunden; und siehe, du wirst in deinem Schoß empfangen und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Maria aber sprach zu dem Engel: „Wie soll dies sein, da ich keinen ehelichen Verkehr mit einem Mann habe?“ Der Engel antwortete ihr und sprach: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Geborene heilig, Gottes Sohn, genannt werden." Später erschien Joseph Gottes Engel im Traum und sprach: „Joseph, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, “ Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel angewiesen hatte. Doch hatte er keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus. - Als er erwachsen war, sagten die Leute über ihn: "Ist dieser nicht des Zimmermanns Sohn? Heißt seine Mutter nicht Maria und seine Brüder Jakobus und Joseph und Sịmon und Judas? Und seine Schwestern, sind sie nicht alle bei uns?" - Jesus hatte also mindestens 6 Geschwister. An mehreren Stellen der Evangelien betet Jesus zu seinem Vater, der ihm antwortet:Mat 3:17; Mar 1:11; Luk 3:22;Mat 17:5; Mar 9:7; Luk 9:36;Joh 12:28, 29. Als Jesus auferstanden war, sagte er zu Maria Magdalena: "Geh jedoch zu meinen Brüdern hin, und sag ihnen: ‚Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott.‘ “ ------ Diese Zitate aus der Bibel lassen keinen Zweifel offen, dass Maria , die Mutter Jesu, eine einfache Frau war, dass Jesus nicht der allmächtige Gott war und sie somit niemals Mutter Gottes sein konnte.

Das hat damit zu tun, dass nach christlicher Auffassung (oder auch nur katholischer???) Jesus auch seine Portion Göttlichkeit abbekommen hat, zumindest nach seinem Tode.
gerwitt am 9. Dezember 2008 08:53 Es ist weder nur katholisch, noch besteht die Auffassung, dass Jesus "eine Portion Göttlichkeit abbekommen hat". Vielmehr ist Jesus Christus "eines Wesens mit dem Vater", wie es im Glaubekenntnis aus dem Jahre 325 der Christen heißt.
Also, so sieht es das Christentum:
Jesus war Gottes Sohn, seine Mutter war Maria. Da Jesus aber gleichzeitig auch der menschgewordene Gott ist (Siehe Dreieinigkeit), kann man Maria auch als Mutter Gottes bezeichnen.
Vor 2000 Jahren wollte Gott, unser liebevollster Vater im Himmel der ewig unschaubar war, seinen Kindern ein schaubarer und fühlbarer Gott und Vater sein.
Weil aber die leiblichen Augen von uns Menschen das Geistige nicht sehen und unsere Hände das Geistige nicht berühren können, schuf er sich zu einem Menschen und überkleidete so seine Herrlichkeit mit dem menschlichen Wesen und ließ sich von Maria als Jesus gebären.
So ist Jesus also völliger Gott und Jesus ist völliger Mensch in e i n e r Person!
Der Vater ist dabei das Göttliche an Jesus, der Sohn ist das Menschliche an Jesus und der Heilige Geist ist die Willenskraft Gottes, die aus Jesus ausgeht und die alles schafft in der ganzen Unendlichkeit.
Maria ist ein Mensch wie Du und ich, aber sie war damals eine reinste Seele und wurde deshalb von Gott ausgewählt, um ihn als Erdenmensch zu gebären.
Folgen Stellen zeigen besonders deutlich den Zusammenhang:
Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,
2.Kor.5,19 „Denn Gott (Jehova-Jahwe) war in Christus (Jesus) und versöhnte die Welt mit ihm selber…“
Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?
Joh 14,10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.
Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Tja daß Maria Mutter Gottes wäre würde ja voraussetzen daß sie Gott geboren hätte. Das hat sie aber nicht. Denn dann könnte Gott ja nicht die Maria die Erde, und und und erschaffen haben. Dann wäre vielleicht Maria Gott und Gott wäre eine Kind Mariens. Jesus Christus ist zwar Gott und Mensch. Maria hat aber nur den Menschen geboren. Wieso Jesus, der Heilige Geist und der Vater Gott sind ist auch nicht schwer zu verstehen. Bei uns in der Familie haben auch alle den gleichen Familiennamen. Ich denke das ist so üblich.

Gott ist Gottvater, Gottsohn und GottheiligerGeist. Da Jesus aus dem Vater geboren wurde vor aller Zeit, ist er Gottes Sohn. Da Maria Jesus gebar, ist sie Gottesmutter.
Bild/er:
joseph ist der vater
eben nicht
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:24 Pflegevater...
verwirrt mich^^
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:26 Weil die ja keinen Sex hatten...
Die Frage lautet, ist Jesus jetzt gleichzustellen mit dem Begriff Gott (weil Maria ja die Mutter Gottes genannt wird), oder ist er sein Sohn?
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:49 Gleichzustellen ja. So wie alle in einer Familie den gleichen Nachnamen haben... Er trägt den Geist Gottes in sich... Verstehst du das?? Oder willst du nicht denken??
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:52 Typische Christenhaltung... die anderen sind böse
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:55 Ich bin kein Christ. Aber ich habe schon vermutet, dass deine Frage auf emotionale und rebellische Gefühle rückzuführen ist... (Und wer hat gesagt, dass die anderen böse sind - wie kommst du auf sowas???????)
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:57 Eher eine kirchliche Ansicht, als eine Chritliche!
tomknopf am 8. Dezember 2008 19:04 Ein schlechter Hobbypsychologe bist Du also auch noch. Hör auf mit dem Nonsens...
jobo22 am 8. Dezember 2008 19:08 Ich schließe das jetzt mal, weil dir keinerlei Argumente einfallen... ...noch trägst du irgendwas Wissenswertes bei... Schönen Gruß.
tomknopf am 8. Dezember 2008 19:11 Was für Argumente, hattest Du etwa welche??
upshabseinfachwiederaufgemacht
jobo22 am 8. Dezember 2008 19:16 Ich versteh nicht, was daran so unbegreiflich ist, dass Gott (nach dem Christentum)ein allumfassender Geist ist und nichts mit irgendwelchen Verwandschaftsverhältnissen zu tun hat. Schon mal was von Metaphern gehört? schlossvorhäng
tomknopf am 8. Dezember 2008 19:28 Nein natürlich noch nie

Mutter, Vater. Ist normal, hat jedes Kind.
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:24 Hallo!!!
Die Bibel und der Pfarrer wissen gute Antworten auf solche Fragen.

Wende dich mit deiner Frage an das Team von www.soulsaver.de Die beantworten dir deine Fragen geduldig und ausführlich. Eine gute Seite mit vielen interessanten Facetten.
Maria war ja auch die Mutter Jesu und Gott halt der Vater weil Maria ja jungfräulich zum Kinde kam. Josef war quasi nur der Ziehvater. Der Unterhalsanspruch kam von Gott. Heute heißt das Patchwork Familie.
Pinnirapus am 8. Dezember 2008 18:29 Maria Magdalena war eine andere- Sie war eine treue Freundin Jesu und die Erste die ihn nach seiner Auferstehung wiedergetroffen hat. Sie wird oft als Dirne bezeichnet. Der Rest ist einleuchtend. Ansonsten hätte ich vermutet, dass man Maria als eine von Gott gesandte "Mutter Gottes" nennt.
tomknopf am 8. Dezember 2008 18:37 Von Gott gesandte Mutter Gottes... Wie kann denn ein Kind seine eigene Mutter senden? Verstehst Du die Unlogik der Bezeichnung Mutter Gottes, wenn man es wörtlich nimmt?
jobo22 am 8. Dezember 2008 18:46 Hör auf es wörtlich zu nehmen. Damit kommst du auf diesem Gebiet nicht weiter....
Ja, theoretisch müsste Maria vom lieben Gott geschwängert worden sein und das auch noch jungfräulich! (ich finde das auch sehr unlogisch)
Also gedacht ist es wohl so, dass Gott einen gottesähnlichen in Menschengestalt auf die Erde geschickt hat, und da hat er sich die Maria ausgesucht (Jungfrau Maria könnte auch junge Frau bedeuten. Auf jeden Fall ihr guter Mann nichts damit zu tun.
und wieso soll das ne verwirrung sein, versteh ich nicht ist joseph nicht der vater

In einer ausführlichen Abhandlung über die Dreieinigkeit räumt die New Catholic Encyclopedia (1967) ein, es könne der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Grunde eine Erfindung des späten 4. Jahrhunderts. Dort heißt es: „Die Formulierung ‚ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden.“ Wann begann denn die theologische Ausdeutung ? Die Antwort finden wir in der New Encyclopædia Britannica (1981): „Die Lehre entwickelte sich allmählich während mehrerer Jahrhunderte und löste viele Kontroversen aus.“ Dreiheiten heidnischer Götter, so genannte Triaden, wurden bereits vor Jesu Geburt angebetet. „Von Ägypten stammten die Vorstellungen von einer göttlichen Dreieinigkeit“, so der Historiker Will Durant. Und James Hastings schrieb in der Encyclopædia of Religion and Ethics: „Im Hinduismus z. B. begegnen wir der Dreiergruppe Brahma, Schiwa und Wischnu und in der ägyptischen Religion der Dreiergruppe Osiris, Isis und Horos.“ - Was den „heiligen Geist“ betrifft, so findet man in der Bibel keinen Hinweis, daß er einen Eigennamen hat. So ist es eigentlich naheliegend, daß er gar keine Person ist. Man könnte sich auch fragen, ob der heilige Geist jemals gesehen worden ist. Bei Jesu Taufe erschien er in Form einer Taube und zu Pfingsten in Form von Zungen wie von Feuer (Matthäus 3:16; Apostelgeschichte 2:3, 4). Wenn der heilige Geist eine Person ist, warum erschien er dann nicht als solche? Und wenn der heilige Geist keine Person ist, was ist er dann? Zweifellos handelt es sich beim heiligen Geist um die wirksame Kraft Gottes, die zu Pfingsten auf die Jünger ‘ausgegossen’ wurde (Apostelgeschichte 2:17, 18). Durch diese wirksame Kraft vollbrachte Jehova (יהוה Eigenname Gottes) seine Schöpfungswerke. Dieselbe wirksame Kraft inspirierte auch die Schreiber der Bibel (2. Timotheus 3:16). Weitere aussagekräftige Stellen zu diesen Thema findet man in Johannes 10:30 wo es heißt: „Ich und der Vater sind eins“, „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28). „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). „[Da ist] e i n Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist“ (Epheser 4:6).
Jesus hat sich selbst Gottes Sohn genannt, aber Mutter Gottes wurde von der Kirche als Titel verliehen. In der Bibel steht davon nichts. Sie war genauso ein sündiger Mensch wie Du und ich.
Hast recht, die Kirche verwirrt die Menschen eigentlich nur. Das kommt davvon, wenn man selbst die Macht ausüben will, die der Bibel eigentlich zusteht.
Vielleicht sollte man hier einfach mal verstehen, dass die Bibel nicht das Protokoll Gottes ist. Die unbefleckte Empfängnis hat es auch bei Buddha schon gegeben.
Wichtig war den Schreibern, dass Jesus ohne Erbsünde auf die Welt kam, die nach der "Vertreibung aus dem Paradies" alle Menschen durch den Geschlechtsverkehr hatten. Im überigen wird in den Originaltexten nur von einer jungen Frau gesprochen. Bei der Übersetzung des hebräischen Textes ins Griechische wurde dies falsch übersetzt. Als Hyronimus im Auftrag des Papstes die Bibel in lateinische übersetzte griff er zwar auf die Originaltexte zurück, behielt aber einige Formulierungen aus der Griechischen Übersetzung bei. z.B. den Begriff "Jungfrau" und auch den Namen "Jesus". Im Original lautet er Ibrahim. Der Name Jesus hatte sich aber bereits weitgehend etabliert.
Jesus sagt übrigens in keinem Evangelium: Ich bin Gottes Sohn. Seine Aussage ist immer "Menschensohn" Dass er Gott als Vater aller Menschen und somit auch als seinen Vater bezeichnet wird maßlos auf ihn selbst bezogen. Einer der ersten Päpste sagte: "Lasst die Jungfrau nicht zur Heiligen werden" Also stand im frühen Christentum Maria gar nicht so im Vordergrund. Erst bei der Pest in Europa sah man Jesus nun als Vergelter und suchte daher nach einer Gestalt, die den Menschen als Fürsprecher half. Da begann die Geburtstunde der Maria als gütige Mutter, die den Sohn etwas zur raison bringen mußte.

Als Stütze für die Dreieinigkeitslehre führen die Kirchen oft Johannes 10:30 an, obwohl in diesem Vers gar keine dritte Person erwähnt wird. Jesus sagte hier: „Ich und der Vater sind eins.“ Wollte er aber damit sagen, er sei Gott, der Allmächtige, lediglich in einer anderen Gestalt? - Nein, das kann deshalb nicht sein, weil er stets darauf hinwies, daß er Gottes Sohn war, daß er geringer als Gott und ihm unterworfen war. Auserdem wäre es widersinnig zu glauben, er würde seine Gebete die er z. B. in Joh. 17:1-26, 11:41, 42 o. Matth. 27:46 an seinen Vater richtete, an sich selbst richten.-- Was meinte also Jesus mit seinen Worten aus Joh. 10:30 ? -- Jesus wollte damit sagen, daß er im Denken und in der Zielsetzung mit seinem Vater eins war. Das ist aus Johannes 17:21, 22 zu erkennen: „……...damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, daß auch sie in Gemeinschaft mit uns seien, damit die Welt glaube, daß du mich ausgesandt hast. Auch habe ich ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, so wie wir eins sind,“ Betete Jesus darum, daß alle seine Jünger e i n Wesen werden sollten? Nein, er betete darum, daß sie in Einheit sein sollten, > e i n e s Sinnes und e i n Ziel < verfolgend, so wie Jesus und Gott in Einheit waren. Der gleiche Gedanke kommt in 1. Kor. 1:10 zum Ausdruck, wo Paulus sagt, daß Christen alle übereinstimmend reden und daß keine Spaltungen unter ihnen sein sollten, sondern daß sie in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint sein sollten. Als daher Jesus sagte, er und der Vater seien eins, meinte er nicht, sie seien ein und dasselbe Wesen, ebensowenig wie er mit den Worten, daß seine Jünger eins sein sollten, sagen wollte, sie seien ein und dasselbe Wesen.
macht euch mal keine Sorgen, der Teufel passt gut auf Gott auf, auf seinen Sohn, auf Maria, Josef und auf uns alle, okay, auf manche nicht
Joseph war erst später der Mann von Maria. Sie hatte eine unbepfleckte Empfängnis und gebar Gottes Sohn, deshalb durfte Jesus ja auch zum Himmel aufsteigen... ebenso wie später seine Mutter Maria.
Und wieso heißt Maria dann die Mutter Gottes?