Frage von mirjamjesuser16, 40

Verwandte aus dem Ausland nachholen (Flüchtlinge)?

Hallo, viele Menschen aus dem heutigen Kriegsgebieten machen es ja so, dass ein Familienmitglied vorgeschickt wird damit diese/r die restliche Familie dann Jahre später, zumindest vermute ich, dass es Jahre später sind, nachholt. Aber was genau nützt ihnen das? Werden dann die Nachgeholten schneller eingebürgert? Und gehen wir mal davon aus eine Familie ist vor c.a 30 Jahren nach Deutschland eingewandert und die Familie, die noch in der Heimat geblieben ist kommt nun aus Verfolgungsgründen nach. Geht das dann mit den Visum und einbürgern noch etwas schneller? Ich bitte um ausführliche Antworten.

Antwort
von Arinin, 21

Schneller geht es glaube ich nicht und oftmals geht es am Anfang gar nicht darum, die Familie mitzubringen. Oftmals wird der Sohn aus der Familie nach Europa geschickt, mit der Hoffnung, dass dieser dort Arbeit findet und Geld zurückschicken kann. Wenns natürlich gut läuft und sich der Sohn im neuen Land eingelebt hat, kann es natürlich sein, dass man gerne die ganze Familie mitnehmen möchte.

Einen Nutzen hat davon niemand, aber ist nun mal einfacher zuerst nur jemanden zu schicken, und erst später die Familie nachzuholen.

An sich ist das total verständlich und menschlich. Wenn wir in einem Kriegsland lebten, würden wir ebenfalls eine Person in ein reicheres Land schicken mit der Hoffnug, dass diese Person uns dann helfen kann oder sogar ins Land reinbringen kann.

Kommentar von mirjamjesuser16 ,

Dankeschön für die Antwort😊 Und wäre das dann bei einer Familie, die schon seit c.a 30 Jahren in Deutschland lebt und dann erst Familienmitglieder nachholt genauso? Also dann hätte ja diese Familie schon längst einen deutschen Pass und viele ihrer Kinder wären hier geboren. Wäre es dann trotzdem alles gleich?

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