Verursachen Casomorphine, dass man nach Käse und Milch süchtig wird?

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3 Antworten

Viele Kuhmilch-Junkies kenne ich nicht, denn um einen Opiatrausch zu erzeugen,

müsste man sich β-Casomorphin-5-Derivate intracerebroventrikulär (direkt ins Gehirn) applizieren.

Zu den Casomorphinen der Milch gehört ebenso Morphiceptin, welches ein Opiatantagonist ist....... Das dürfte erklären, warum es so wenig menschliche Kuhmilch-Junkies gibt.

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Kommentar von scheggomat
01.04.2016, 14:52

Lass das bloß die Aluhutträger nicht hören! Die "beweisen" dir postwendend das Gegenteil.

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Kommentar von catypunkt
05.04.2016, 12:40

Ist es nicht schon eine Sucht, wenn man zum täglichen Kaffee Milch braucht und oft auch in Rezepte einbaut? Ist es nicht schon eine Sucht, wenn man immer ein Käsebrot mit zur Arbeit nimmt und ihn gerieben über vieles isst? Ab wann ist man denn Kuhmilchsüchtig?

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Kommentar von Undsonstso
06.04.2016, 22:07

Danke für's Sternchen.

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Suchterzeugend? Wohl eher nicht. Beruhigend? Vermutlich schon.

Das Kasomorphin der Milch beruhigt den Nachwuchs, fördert das Trinken und festigt die Mutter-Kind-Beziehung. Auch fungiert es als „Schalter“ für Entwicklungsprozesse.

Exorphine in Pflanzen dienen der Verteidigung gegen Fressfeinde. Sie behindern die Verdauung und wirken fortpflanzungsinhibitorisch, womit sie den Phytoöstrogenen ähneln.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Exorphine

Dazu muss man sagen, dass diese Eiweißstoffe eigentlich komplett verdaut werden sollten! Wenn die unverdaut bis ins Gehirn gelangen ist vorher schon was schiefgelaufen. Stichwort "Leaky Gut".

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Also wenn ich richtig Lust auf Käse habe gibt es kein Halten mehr. Einen Pott Milch trinke ich gerne nach dem Morgenkaffee hinterher.

Aber Sucht ? Nö.

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