Frage von MSchwanenfeder 13.09.2012

Veruntreutes Geld zurückfordern

  • Antwort von ichweisnix 14.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hier ist relevant, was in der Vollmacht steht. Handelt es sich nur um eine Vollmacht, oder ist mit der Vollmacht auch beabsichtigt wurden die Lebensgefährtin für den Fall zu versorgen, das eine Geschäftsunfähigkeit eintritt. War eine Versorgung der Lebenspartnerin von vorne herein gewollt, dann greift u.U. der §528 BGB

    http://dejure.org/gesetze/BGB/528.html

    den Heimkosten für Ihre eigenen Ausgaben wie z.B. Miete, Telefon usw. benutzt hat.

    Ganz entscheidend ist hier, ob ihr Vater diese Ausgaben schon vor dem Schlaganfall getragen hat.

    Könnte eine Klage darauf erfolgreich sein.

    Könnte, muß aber nicht. Wenn man klagen will muß es aber ohnehin über einen Anwalt laufen. Der Vater kann, da er nun ja mittellos ist, einen Beratungsschein und später Prozesskostenhilfe beantragen.

  • Antwort von gansh 14.09.2012

    Vor dem Schlaganfall hat er und seine Lebensgefährdin sich beim Notar eine gegenseitige Generalvollmacht erteilt. Mein Vater hatte aber nicht bedacht, daß es vielleicht gut wäre die Tochter mit in diese Vollmacht reinzunehmen.

    das ist immer dasselbe,wenn "alten säcken der kamm schwillt"und sie hormongesteuert handeln,allerdings sollte der notar genau erklärt haben,dass eine generalvollmacht nicht grundsätzlich dazu berechtigt,eigene taschen zu füllen.

  • Antwort von altermann58 14.09.2012

    Vor dem Schlaganfall haben er und seine Lebensgefährtin sich beim Notar eine gegenseitige Generalvollmacht erteilt.

    Da war er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte - was gibt es da zu beanstanden? Dann gibt es keine Veruntreuung.

    Dein Vater müsste mit irgendeiner Begründung diese Vollmacht anfechten.

  • Antwort von Dirk001 14.09.2012

    Hallo,

    wenn jemand Vollmacht hat, kann er ja über das Geld verfügen wie er will. Ich glaube nicht, daß da was zu machen ist.

    Ausserdem, wenn dein Vater im Heim ist, müsste er ja, wenn er noch selbst Geld hätte, das Heim mitbezahlen. Da hätte er jetzt vielleicht eh schon kein Geld mehr.

    Es kommt ja auch darauf an, was genau dein Vater mit der Vollmacht bezwecken wollte. Vielleicht war es ihm ja recht so, daß sie ihre Ausgaben auch mit bezahlte.

    Ansonsten wärs natürlich leichtsinnig gewesen, eine Vollmacht zu erteilen.

  • Antwort von paul258 14.09.2012

    """Mein Vater hatte aber nicht bedacht, daß es vielleicht gut wäre die Tochter mit in diese Vollmacht reinzunehmen."""

    was wäre daran gut? das du Zugriff auf sein Geld hättest?

    hört sich alles sehr nach Eifersucht/gekränkter Eitelkeit an.

    und mit dem Begriff "veruntreut" solltest du ganz vorsichtig sein.

  • Antwort von littlehelper50 13.09.2012

    Ich verstehe nicht, wieso das Geld veruntreut worden sein soll. Dein Vater und die Lebensgefährtin hatten vermutlich einen gemeinsamen Haushalt? Dann haben sie wohl auch gemeinsam von dem Einkommen Deines Vaters gelebt. Soll sie jetzt mittellos dastehen? Die Generalvollmacht ist meiner Meinung nach eindeutig. Sie darf darüber verfügen. Im Zweifelsfall einen Anwalt fragen, aber mir scheint das unfair zu sein. Was hättest Du für einen Anspruch an das Geld?

  • Antwort von holgerholger 13.09.2012

    Hat Dein VAter vor seiner Heimunterbringung evtl. seiner Lebensgefährtin Hilfe zum Lebensunterhalt gewährt?

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