Vertriebsorientierter Bankkaufmann mit Realschule?

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4 Antworten

Ich habe die Bankkaufmannlehre vor 30 jahren gemacht. Damals schon hatten die Banken nicht nur Interesse an Abiturienten, da viele von ihnen nach der Lehre möglicherweise studieren gehen und die Bank aber Nachwuchs benötigt, daher hat man auch Realschüler mit gutem Abschluß eingestellt. Der Schnitt sollte schon wesentlich besser als 2,0 sein. Meiner war damals um die 1,6, auch ein Freund von mir wurde mit einem Schnitt von 1,5 eingestellt. Natürlich musst Du den Einstellungstest bestehen und dann im Gespräch punkten, sonst wird das nichts. Wenn Du schon schreibst "vertriebsorientiert", dann ist Dir wohl klar, daß es ums verkaufen geht. Das ist das was ein Bewerber braucht: Verkäuferblut. Er muß ehrgeizig und selbstbewußt sein und verkaufen können wie der Teufel. Das wird dann auch Dein täglches Brot sein und wehe dem Du verkaufst nicht gut oder zu wenig, dann mußt Du Dich darauf einstellen auch mal gerügt zu werden. Willst Du so leben? Also ich würde mir den Beruf heute zweimal überlegen, denn der Druck in den Banken ist enorm. Die Ausbildung ist an sich sehr gut, aber außer in der Bank kannst Du kaum was damit anfangen. In der Industrie werden andere Ansprüche gestellt. Und wenn Du dann merkst, daß Du doch kein so guter Verkäufer bist, hast du drei Jahre umsonst gelernt. 

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Ja, das geht. Erkundige dich mal bei der Sparkasse. Es gibt allerdings auch elitäre Banken, die nur Bewerber mit Abi nehmen. Allerdings ist die Lehre  vom Schulstoff her nicht ganz einfach.

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klar, bei uns werden immer Realschüler eingestellt. 

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ja, das ist kein Problem. Auch wird kein extrem gutes Zeugnis erwartet. Das war früher so. Mittlerweile wird gesagt: Möglichst keine 4 im Hauptfach.

Du musst dich beim Bewerbungstag halt gut präsentieren. 

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