Vertrauen zu einer Katze weiter aufbauen damit sie ruhiger wird?

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8 Antworten

Ich habe im Laufe der Zeit schon etliche Findelkatzen aufgenommen. Man weiß halt nie so genau, wo sie herkommen, was sie in ihrem jungen Leben schon alles erlebt haben. So war die Entwicklung jeder einzelnen Katze unterschiedlich. Eine ist nach ein paar Monaten wieder gegangen, eine zweite war beleidigt, weil wir uns (anscheinend zu viel) um ihre Jungen gekümmert haben, eine dritte ist die absolute Couch-Königin, die uns ununterbrochen irgend etwas erzählt, eine vierte ist NIE ganz zutraulich geworden. Sie hat MIR zwar vertraut, hat sich hochheben lassen, auf den Rücken drehen, den Bauch kraulen, war aber in Sekundenbruchteilen verschwunden, wenn irgend ein fremdartiges Geräusch sie erschreckt hat. Der Rest der Familie hatte bei ihr nicht die geringsten Rechte. Sie sind eben Individualisten, unsere Miezekatzen. Im Laufe der Jahre wird es sicher besser werden, aber ihre Art wird sie wohl nicht ablegen.

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Bei Katzen gibt es tatsaechlich genau diese beiden moeglichen Persoenlichkeiten, die du beschreibst, und beide sind erfolgreiche Ueberlebensstrategien. Ich hatte Katzen von beiden Sorten und die haben sich im Prinzip nie geaendert, bloss mit dem Alter wurden sie halt ruhiger. 

Die angstlosen Draufgaenger sind uns Menschen oft sympatischer, weil es scheint, dass sie besser mit uns kommunizieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob das nicht einfach Opportunismus ist :)

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Wie bei nervösen, überängstlichen Menschen auch, kann hier die Homöopathie helfen. An Deiner Stelle würde ich mich in Deinem Umfeld mal nach einer Tierhomöopathin umschauen. lg Lilo

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ich würd es mit feliway, zylkene und/oder clickern probieren. ersteres beides beruhigt, ist sowas wie baldrian für menschen. clickern baut selbstvertrauen auf

versuch tragen soweit möglich zu vermeiden. da bist du jedesmal der doofe der schlimme dinge mit ihr tut. wenn sie ins nächste zimmer muss wirf einfach ein leckerchen^^

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Unsere Katze hat ähnliche Probleme, allerdings wohl nicht von Natur aus (beim Vorhalter schlecht behandelt). Wichtig bei uns war sie in Ruhe zu lassen, warten bis sie zu einem kommt und akzeptieren, was sie mag und was nicht. Sie mag es z.B. auch nicht auf den Arm genommen zu werden und reagiert wesentlich besser und weniger ängstlich darauf mit Geräuschen (dem typischen "Gschhh Gschhh") aus einem Raum hinaus "gescheucht" zu werden. Geduld ist das A und O. Immer ganz ruhig auf die Katze zugehen, schnelle Bewegungen wann immer möglich vermeiden, etc. Bei unserer hat es gut zwei Jahre gedauert, bis sie nicht mehr bei jedem kleinen Geräusch aufgeschreckt ist. Dafür ist sie jetzt umso anhänglicher und verschmuster. Ich weiß, es gibt vom Tierarzt auch Beruhigungsmittel für Katzen und Hunde (hauptsächlich für Silvester), aber ich weiß nicht, inwiefern die für solche Probleme geeignet sind und es geht definitiv auch ohne.

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Manche Katzen mögen es nicht auf dem Arm genommen werden und ich finde das du eh schon auf einen guten Weg bist !Mache brauchen länger mache machen das gar nicht kommt darauf an was sie erlebt haben
Wichtig ist das sie ein gutes Zuhause haben ,und das haben sie auch!!

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Hallo ☺
Also ich habe auch zwei Katzen Geschwister. ..
Sie vertragen sich untereinander nich so gut...
Aber was Hilft ist ihr viel Aufmerksamkeit zu schenken und sie zu streicheln und ihr das Gefühl zu geben das sie geliebt wird.
Hat bei unseren katzen geholfen. ..

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Ich denke, der einzige Rat, den man hier geben kann, lautet wie folgt: gib ihr Zeit. Ich habe selbst zwei "Problemkatzen". Eine von ihnen war fast 2 Jahre lang sehr abweisend, mochte es nicht, angefasst zu werden und blieb lieber in sicherem Abstand. Mittlerweile ist sie die Anhänglichste von allen und liebt es, zu schmusen. Das kam einfach nach und nach. Und die andere war extrem schreckhaft, hatte Angst vor jeder Bewegung, jedem Objekt und jedem Geräusch, rannte nur geduckt durch die Wohnung und versteckte sich irgendwo. Sie hat auch manchmal gezwickt. Ich bin in ihrer Gegenwart immer sehr langsam gelaufen, habe leise geredet und sie komplett in Ruhe gelassen. Mittlerweile, nach 1.5 Jahren, ist sie auch sehr zutraulich geworden und ihre Angst hat deutlich nachgelassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Gib ihr Zeit, erzwing nichts, und irgendwann wird sie von selbst ankommen. Und bitte, lass die Katze in Ruhe mit Beruhigungsmitteln und Homöopathie. Geduld, Ruhe und Liebe ist alles, was sie braucht.

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