Sollte der ideale Chef seinen Mitarbeitern ruhig mal mehr vertrauen oder ist Kontrolle tatsächlich immer nötig? Läßt die Kontrolle nicht die Leistungsbereitschaft mit der Zeit abflauen, weil man das Gefühl hat es sowieso nie richtig zu machen?

man sollte in einem gewißen rahmen vertrauen, aber die kontrolle nicht ganz außer acht lassen. menschen neigen dazu, freiheiten überzustrapazieren und auf gebiete auszudehnen, wo es nicht angebracht ist. also: vertrauen, soweit möglich, kontrolle wenn nötig!

Das muss eine Mischung aus beidem sein, es gibt Mitarbeiter, die mehr Führung und Kontrolle brauchen und andere, denen das eher schadet. Das ist die Kunst des guten Chefs zu wissen was bei wem getan werden muss.

Man muß seinen Mitarbeitern vertrauen, denn man kann nicht überall sein.
Wenn man sich für seine Mitarbeiter interessiert - was man sollte - sieht man auch automatisch, was sie machen. Das wird dann nicht als Kontrolle empfunden und hat den gleichen Effekt.

Viel mehr Vertrauen ist angesagt - denn wenn ein Chef nur misstrauisch ist, dann hat der Mitarbeiter immer das Gefühl, das er dem Chef nichts wert ist und das der immer nur das Schlechteste von einem denkt. Und irgendwann kann das sogar dazu führen, dass man das tut, was der Chef befürchtet.
Ich finde das immer so beschämend, wenn z.B. eine Kassiererin kein Storno alleine machen darf und erst noch einen Obermacker dazuholen muss; oder wenn sie Ihre Getränke von dem Geschäftsführer einbongen und abzeichnen lassen müssen. Da würde ich mich herabgesetzt fühlen...
RolfHoegemann am 6. September 2008 16:48 Ausserdem muss Kontrolle nicht immer so plump und herablassend sein - man kann auch kontrollieren, ohne dass das der/die Betreffende es zu augenscheinlich bemerkt. Da finde ich persönlich viel höflicher und menschlicher.

Vertrauen und wenn, dann sachliche und ruhige Kritik.
Es ist die Aufgabe eines Chefs, alles zu kontrollieren. Er trägt die Verantwortung. Kann er sich aber auf seine Mitarbeiter verlassen, wird er auch nicht mehr so oft kontrollieren.
Ein Chef hat natürlich immer die Verantwortung zu tragen, deswegen muss er von seinen Mitarbeitern auch immer Rechenschaft verlangen für das was sie geleistet haben. Ich plädiere aber immer dafür, nur das Endprodukt zu kontrollieren oder sich darüber genau informieren zu lassen.
Jeden einzelnen Schritt nachzuforschen demotiviert die eigenen Mitarbeiter und macht sie weniger produktiv. Ich habe immer meinen Mitarbeitern die notwendige Freiheit gelassen, die sie benötigt haben, um anständig und zuverlässig zu arbeiten. Da war es mir auch gleich, wenn sie Hi und Da auch einmal ein privates Telefonat geführt haben oder mal zehn Minuten mit der Kollegin "geschwatzt" haben.
Wichtig ist aber: Jeder Chef braucht Mitarbeiter, die er nicht kontrollieren muss, weil er ihnen vertraut.

Ein ausgewogenes Mittelmass aus Vertrauen und Kontrolle ist am Besten. Wenn Vertrauen missbraucht wird endet eh alles in Kontrolle...
Die Basis für eine gute Zusammenarbeit ist Vertrauen. Deswegen keine Kontrolle.

hallo sumsi :)
ich habe auch die erfahrung gemacht, dass kontrolle motivation vernichtet, bei mir und anderen. wer in so einer position ist und nicht anders kann, ist quasi schon fehlbesetzt. in meiner ex-firma waren das fast alle filialleiter! typisch peter-prinzip...
Mit einer leistungsorientierten Belohnung der Mitarbeiter ist weniger Kontrolle oft mehr. Sie arbeiten ja schließlich somit auch für ihren eigenen Geldbeutel.

vertrauen ist gut und kontrolle ist besser.könnte mein motto sein

Ich kenn jemanden der hat mehrere schulen verlohren wegen solchen betrügern!!
Es kommt auch auf die Art und Größe des Unternehmens, bzw. auf die Anzahl der Mitarbeiter, für die man verantwortlich ist, an. Ich bin als Teamleiter für 10 MA verantwortlich. Selbstverständlich bin im meinem Vorgesetzten gegenüber für die Leistungdaten in meinem Team verantwortlich. Wenn sich die Leistungsdaten in Rahmen halten, kann ich die Leine auch mal lockern, andernfalls muß ich bestimmte Leute(leistungsschwache) stärker kontrollieren, um zu erkennen, woran es liegt. Ich denke am Ende zählt das Endergebnis. Arbeitet das Unternehmen erfolgreich, läßt die Kontrolle nach, andernfalls verstärkt sich natürlich die Kontrolle.
Bernd
Kontrolle ist nicht grundsätzliches nichts Negatives. Als guter Chef, sollte man die MA loben, wen bei der Kontrolle ihrer Arbeitsweise oder Arbeitsabläufe ein gutes Ergebnis ergeben hat. Andernfalls sucht man das persönliche Gespräch, um heraus zu finden, wo es klemmt. Lob verteile ich immer vor dem ganzen Team, bei Kritik gibt es ein Einzelgespräch. Damit bin ich bisher immer gut gefahren. bernd

Alles im richtigen Maß, bzw. immer wieder mal unauffällige Stichproben machen

ist schwirig, wiel alle menschen verschieden sind. einige muss man kontrollieren, weil sie sonst unsinn machen, bei anderen muss man das nicht. der chef sollte einschätzen, wem er vertrauen kann, und die dann nicht so kontrollieren...
Vertrauen ist besser als Kontrolle! Einige Studien und Beiträge hierzu findet man unter www.mitarbeiter-blog.de
DH Würde ich so unterschreiben
so seh ich das auch