Immer wieder heißt es zu allen und in allen Beziehungen: Habe Vertrauen in deine Freundin.
Und Freundschaften/Liebschaften zerbrechen aber andere kommen wieder.
Ein hypothetischer Fall:
Freund hat Vertrauen in seine Freundin. Nur so lange bis irgendwann die Freudin sagt: Ich verlasse dich, weil ich einen anderen kennengelernt habe.
Wo ist hier das Vertrauen geblieben? Mann oder Frau hatten doch immer Vertrauen in seinen Partner/Partnerin?

Ich habe den Eindruck, dass du hier eine Bestätigung suchst, um nicht mehr vertrauen zu müssen.
Aber eine Beziehung wird ohne Vertrauen nicht lange funktionieren. Wenn du nur auf den Punkt wartest, bis du bestätigt bekommst, dass Vertrauen sich nicht lohnt, dann wirst du auch früher oder später den Beweis für deine Annahme finden.
Zu deinem "hypothetischen" Fall: Klar kommt das vor, aber es ist deshalb ja wohl noch lange kein Gesetz! Mit einer solchen Haltung wirst du restlos jede Beziehung über kurz oder lang zum Kippen bringen.
Wie würde es dir gefallen, wenn du von Anfang an unter Generalverdacht stehen würdest? Wenn du auf eine Partnerin treffen würdest, die, weil sie generell nicht vertraut, nur darauf wartet, dass du ihr Misstrauen bestätigst? Wie würde sich das anfühlen? Nicht sehr gut, oder?
Wer vertraut, fährt ein Risiko, nämlich, dass sein Vertrauen missbraucht wird. Dafür wird er/sie aber reichhaltig belohnt, wenns funktioniert: mit einer harmonischen, glücklischen Partnerschaft in gegenseitigem Vertrauen.
Wer aber von Vorne herein nicht vertraut, wird immer wieder genau das finden, was er/sie vermeiden will: er/sie wird das Misstrauen immer wieder bestätigt bekommen. Mit dem Ergebnis, dass eine Beziehung nach der anderen scheitert...
Die Zukunft kann man nicht planen, auch nicht die neue große Liebe. Wenn sie plötzlich angeflogen kommt, ist man machtlos.
Aber: Vertrauen sollte man in einer Beziehung grundsätzlich haben, sonst ist sie keine. Vertrauen darin, dass man über Gefühlsschwankungen informiert wird, dass man Kritik bekommt, wo es nötig ist, dass man auch peinliche Themen besprechen kann, ... und vor allem, dass der Partner nicht aktiv eine neue Beziehung oder eine Affäre sucht.
Solltest du dieses Vertrauen nicht aufbringen können, müsstest du überlegen, woran es liegen könnte und ob die Beziehung wirkich eine ist.

Mir scheint, es betrifft dich selbst.
Es ist schlimm, aber so ist die Welt, bzw. so sind die Menschen. Ich kann ja nicht beurteilen, warum die Freundin geht. Ist es alleine ihre Schuld? Hast du dir nichts zuschulden kommen lassen, (das können ja Kleinigkeiten sein), dann ist sie dein Vertrauen nicht wert gewesen. Dreh dich um und schau nach vorne!
Aber ohne Vertrauen geht garnichts. Stell die vor, man müsste sich täglich mißtrauisch beäugen, - ein unhaltbarer, zermürbender Zustand.

Hallo trotzki. Vertrauen kann durch das eigene handeln und Verhalten eines Menschen enstehen: Im denken, fühlen, handeln, und sprechen. Nur zu sagen, daß man Vertrauen hat, erschafft noch keinen Beweis dafür. Vertrauen hängt stark mit dem innern Wert "Liebe" zusammen. Wer wahre Liebe gibt, bekomt nicht nur wahre Liebe zurück, sondern auch noch das volle Vertrauen obendrein. Dies alles sind spirituelle Gesetze, die niemand manipulieren oder ignorieren kann. Liebe Grüße Hermann
DH ;-)))