Frage von Cursia, 71

Vertrag beim Notar bezügl. Nicht-Wahrnehmen-Wollens einer Vaterschaft?

Zuallererst möchte ich darauf hinweisen, dass ich keine empörten oder gut gemeinten persönlichen Ratschläge möchte, sondern fachlichen Rat brauche : Hier geht es um meinen besten Freund seit Kindestagen, der von seiner Ex gelinkt und ungewollt zum Vater gemacht wurde (sie hörte mit 40 die biologische Uhr ticken, er wollte mit 46 keine Kinder mehr, da er bereits 2 erwachsene aus einer früheren Beziehung hat). Mittlerweile ist das Baby da und mein Freund empfindet nichts für das Kleine, bekommt Hassgefühle wenn er es sieht, wollte nicht, dass es seinen Namen trägt, würde es gerne von einem künftigen Lebensgefährten der Ex adoptieren lassen usw. Die Ex wiederum ist stolz, akzeptiert es, will sein Geld(Unterhalt) nicht, da sie selbst sehr gut verdient und ist auch dafür, dass das Kind den Vater nie kennen lernt. Nun wollen die beiden notariell oder mit Anwalt alle diese Regelungen festhalten, als Vertrag, zu dessen Einhaltung beide verpflichtet werden. Dazu die Frage:

GEHT DAS? FALLS JA, WIE?

Mir ist das "Recht des Kindes" auf seinen Vater bewusst und auch, dass dieses erst mit Adoption verlischt, auch wenn ich mir sicher bin, dass es für dieses Kind weitaus besser ist, eines Tages durch Adoption einen liebevollen Vater zu bekommen statt per iure mit dem leiblichen Kontakt haben zu sollen, der es so rigoros ablehnt, wofür ich wiederum auch Verständnis habe.
Es wäre toll, wenn jemand mir mit FACHWISSEN weiterhelfen könnte. Danke :-)

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Antwort
von martinzuhause, 47

das geht natürlich nicht. die kindesmutter kann nicht auf den kindesunterhalt verzichten. dieser steht dem kind zu, nicht der mutter.

spätestesn wenn die kindesmutter mal zu wenig einkommen hat und leistungen beziehen muss darf der vater da zahlen. egal was vertraglich festgehalten wurde

das recht des kindes auf umgang mit dem vater kann auch per vertrag nicht aufgehoben werden.

Kommentar von dielauraweber ,

wenn der vater keinen umgang will, wird ihn niemand zwingen können mit dem kind das er nicht will, umgang wahrzunehmen.

Antwort
von Menuett, 15

Der Verzicht auf Unterhalt ist in Deutschland nicht möglich.

Das ist Eigentum des Kindes, da darf die Mutter nicht sagen, dass sie das nicht braucht.

§ 1614 BGB

Verzicht auf den Unterhaltsanspruch; Vorausleistung

(1) Für die Zukunft kann auf den Unterhalt nicht verzichtet werden.

(2) Durch eine Vorausleistung wird der Verpflichtete bei erneuter Bedürftigkeit des Berechtigten nur für den im § 760
Abs. 2 bestimmten Zeitabschnitt oder, wenn er selbst den Zeitabschnitt
zu bestimmen hatte, für einen den Umständen nach angemessenen
Zeitabschnitt befreit.

Das das Kind den Vater nicht kennenlernen darf ist gesetzlich ebenfalls nicht erlaubt.

Da hat der Vater die gesetzliche Pflicht.

§ 1626
Elterliche Sorge, Grundsätze

(1) Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das

minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge
umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das
Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).

(2) Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die

wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu
selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem
Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der
elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.

(3) Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.

Ein solcher Vertrag - auch vor dem Notar geschlosssen - wäre nichtig.

Wenn sich da ein Notar überhaupt drauf einlässt.

Zur Person des Vaters ist aber folgendes zu vermerken.

Wer keine Kinder mehr will, benutzt einen Gummi und wenn er ganz sicher sein will, dann lässt er sich mit einem einfachen Eingriff sterilisieren.

Wenn er das nicht macht, hat er sich gefälligst mit den Folgen auseinanderzusetzen.

Kommentar von Cursia ,

Zu deiner Info: Persönlichkeitsrecht des Vaters geht über Umgangsrecht des Kindes. Er kann nicht zum Umgang gezwungen werden. Was sollte auch das Kind davon haben??? Das Kind ist Leidtragender. Aber hier den Vater so anzugehen, der kein Kind wollte und  deswegen jetzt auch nicht will, finde ich unmöglich. Für das Leid von diesem Kind ist die Mutter verantwortlich, die es auf  Welt geholt hat, obwohl es ausser ihr niemand will. 

Kommentar von Menuett ,

Das Persönlichkeitsrecht des Vaters geht nicht vor das Umgangsrecht des Kindes.

Er könnte sehr wohl zum Umgang gezwungen werden, man verzichtet aber darauf, ein Kind mit so einem A... von Vater zu konfrontieren.

Da der Vater keine weiteren Kinder wollte, hätte er seiner Verantwortung nachkommen müssen und sich sterilisieren lassen müssen.

Das die Mutter den Vater da irgendwo reintricksen wollte, ist die übliche Ausrede solch charakterloser Säcke.

Kommentar von dielauraweber ,

für das leid des kindes ist der gestörte kv zuständig. wenn er keine kinder wollte, warum hat er nicht die schere ansetzen lassen. dann entstehen beim sex auch keine kinder. sollte man mit 46 und im gesetzten alter eigentlich wissen wie die sache funktioniert.

wer nicht reif genug ist zu verhüten, sollte die finger von erwachsenen sachen lassen. vor dem persönlichkeitsrecht des vaters, kommen die interessen des kindes.

Antwort
von petrapetra64, 5

Das geht so nicht. Der Grund ist hauptsächlich der, dass der Unterhalt dem Kind geschuldet wird, daher gibt es kein Recht der Mutter, darauf zu verzichten.

Den Vater zwingen, sein Kind zu sehen, kann man eh nicht wirklich und das wird auch keiner versuchen. Und so lange sie derzeit auf den Unterhalt verzichtet (das könnte man ggf. auch schriftlich festhalten ohne Notar), kann sie rückwirkend aber nichts mehr fordern. Aber für die Zukunft kann man eben vertraglich nichts ausschliessen. 

Die Situation der Mutter kann sich auch in 18+ Jahren deutlich ändern, sie kann ihren Job verlieren, den Partner, kann krank werden und auf Sozialhilfe angewiesen sein. Das Amt wird immer rechtswirksam Unterhalt von ihn einfordern. 

Die einzige Möglichkeit für deinen Freund ist daher, abzuwarten und zu hoffen, dass die Mutter weiterhin keinen Unterhalt fordert und dass ihr derzeitiger Lebenspartner möglichst bald bereit sein wird, das Kind zu adoptieren. Hier muss dann dein Freund zustimmen vor dem Amt und mit Rechtskraft der Adoption erlöschen alle Rechte und Pflichten für deinen Freund. Das ist die einzige Möglichkeit für ihn. 

Ein Notar oder Anwalt wird diese gewünschten Vereinbarungen nicht schriftlich festhalten wollen, weil er ja weiss, dass diese nicht rechtlich bindend wären. Jeder könnte es sich jederzeit anders überlegen.

Antwort
von Schnuppi3000, 47

Ist der Vater als Vater des Kindes in der Geburtsurkunde eingetragen?

Kommentar von Cursia ,

Ja, dummerweise. Kann man das wieder rückgängig machen?

Kommentar von Schnuppi3000 ,

Das kann man nur rückgängig machen, wenn der eingetragene Vater nicht der leibliche Vater ist. In dem Fall also nein.

Einen Vertrag um die Rechte bezüglich Unterhalt oder Umgangsrecht einzuschränken gibt es nicht. Der Unterhalt steht dem Kind zu, welches nicht in der Lage ist, den Verzicht zu erklären und das Umgangsrecht kann nicht vertraglich abgetreten werden.

Es bleibt also nur eine inoffizielle Einigung zwischen Mutter und Vater.

Kommentar von Cursia ,

Danke !

Kommentar von Menuett ,

Die nicht legale Einigung.

Antwort
von dielauraweber, 2

nein ein solcher vertrag ist nichtig. das kind hat ein recht auf wissen über seine abstammung. dein "freund" soll erwachsen werden und sich seiner eigenen schwächen stellen. wenn er keine kinder gewollt hat, dann gibt es für männer möglichkeiten das zu verhindern. um völlig alles auszuschließen, nimmt man den operativen weg. er ist also nicht gelinkt worden, sondern selbst schuld nicht verhütet zu haben.

wegen des hasses und des anderen gestörten verhaltens seinerseits gibt es psychiater, die ihn behandeln. die vaterschaft muss er anerkennen, die mutter muss ihn wenn nötig dazu zwingen per gericht. ein vertrag wird jeder notar ablehnen, da ein solcher vertrag einfach nur sittenwidrig ist.

wenn irgendwann mal eine adoption im raum stehen sollte, kann papi gerne zustimmen. bis dahin ist er verpflichtet unterhalt zu zahlen, egal wie gut mutti verdient. sie darf garnicht auf unterhalt verzichten. sprich mit deinem "freund" und wähle deine freunde zukünftig weise. es ist immer erschreckend wie sehr man sich in "menschen" täuschen kann. was für eine gestörte geschichte.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Selbst ein Mann wie ich muss dir da vorbehaltslos zustimmen.

Wer mit 46 nicht die geistige Reife hat sein Handeln zu überschauen, der hat Pech und bekommt auch keinerlei Mitleid.

Antwort
von ichweisnix, 37

Für die Zukunft kann auf den Unterhalt nicht verzichtet werden.

Mit der Adoption würde die Vaterschaft und damit der Unterhaltsanspruch aber erlöschen.

Antwort
von Cursia, 4

Ich gebe hier nochmal kurz Rückmeldung, falls jemand mal via Google mit einem ähnlichen Fall auf dieser Seite landet: Beim Anwalt haben mein Freund und seine Ex jetzt eine einvernhmliche Einverständniserklärung abgegeben : Sie verzichtet auf Unterhalt, im Gegenzug verzichtet er auf das Umgangsrecht und hat zugestimmt, dass das Kind von seiner Seite aus gerne adoptiert werden darf.Beide Elternteile verpflichten sich dazu, bei Meinungsänderung ein Schlichtgespräch bei diesem Anwalt zu führen. Das finde ich nicht unerwachsen. Warum hier so gegen den Vater gewettert wurde --- ich schiebe es persönlich auf darauf, dass hier viele einfach nur gegen den Ratsuchenden wettern, ganz gleich welche Situation vorliegt.... Ich finde es ist ein Armutszeugnis für uns Frauen, wenn wir uns so aus jeder Verantwortung bezüglich Verhütung stehlen. Eine erwachsene Frau zwängt nicht einem Mann ein Kind auf, von dem sie weiss, er will keins. Man sollte sich als Mann auf seine Partnerin verlassen können. Vasektomie okay, wenn nun aber der Mann im Moment keine Kinder will,es aber für die Zukunft nicht ausschliesst - warum da nicht den leichteren Weg der hormonellen Verhütung wählen anstelle sich zweimal unters Messer zu legen? Es dreht sich hier ja nicht um einen One-Night-Stand sondern um eine langjährige Partnerschaft, zudem hat die Kindsmutter bereits eine fast erwachsene Tochter aus einer anderen Beziehung, ihr wurde also nicht das "Muttersein" verwehrt. Sie wollte einfach den Mann an sich binden und dieser Schuss ist nach hinten los gegangen und Leidtragender ist definitiv das Kind jetzt. Vielleicht bin ich auch einfach zu romantisch um zu denken, dass Vertrauen in einer Partnerschaft naiv ist... Wenn ich ein Kind will, dann sage ich das so und wenn mein Partner keins will, ist das vielleicht ein Trennungsgrund aber doch kein Freifahrtschein, ihm auf eigene Faust eines anzudrehen ??!!! In diesem Sinne, danke für alle unvoreingenommenen und/oder sachlichen Antworten!

Antwort
von Lexa1, 29

Ich kenne so einen ähnlichen Fall. Genaue Einzelheiten natürlich nicht.

Verzicht auf Unterhalt wird von der Mutter nicht so leicht sein. Es sei denn, sie gibt den Vater nicht an. Alimente stehen dem Kind zu. Im Notfall , so wie es bei dem Bekannten war , wurde ein Konto eingerichtet, wo das Geld angelegt wurde. Für das Kind.

Natürlich erlischt das Ganze nach einer Adoption

Noch eine Bemerkung: Wenn du fundiertes FACHWISSEN möchtest, gehe zu einen Familienanwalt. ( oder dein Freund ) Rechtliche Auskünfte im Netz sind immer wage. Auch wenn sich hier einer Anwalt nennt, muss es nicht so sein.

Ähnlich ist es mit Gesundheitsfragen.


Kommentar von dielauraweber ,

es gibt dazu keine rechtlichen auskünfte bei einem anwalt. der wird dir ganz klar erklären, dass eine solche einigung sittenwidrig ist und es sich um personenstandsfälschung handelt.

die vaterschaft ist verpflichtend, da kind ein recht auf wissen über seine abstammung hat. das kind hat ein anrecht auf unterhalt jeden monat und nicht irgendein konto mit anlagen.

das wird jeder anwalt dir genauso formulieren.

Kommentar von Lexa1 ,

was willst du von mir ? habe ich was anderes behauptet ?

Antwort
von Goodnight, 5

Nein das geht nicht, weil das ein unsittlicher Vertrag wäre.

Antwort
von obiwana, 4

Hat er denn die Vaterschaft bereits anerkannt, bzw. sind die beiden bei Geburt des Kindes verheiratet gewesen?

Kommentar von dielauraweber ,

weiter oben steht, er hat die vaterschaft bereits anerkannt. damit ist die sache durch.

Antwort
von Spassbremse1, 36

Man kann in Deutschland so gut wie alles notariell regeln - sofern es nicht gegen die sogenannten "guten Sitten" verstößt. Lasst Euch beim Fachanwalt für Familienrecht beraten.

Kommentar von martinzuhause ,

da kann auch ein anwalt nichts machen. die kindesmutter kann nicht auf den kindesunterhalt für die zukunft verzichten. sie kann auch nicht verhindern das der kindesvater das gemeinsame sorgerecht bekommt - wenn er denn irgendwann mal will.

Kommentar von Spassbremse1 ,

die Kindesmutter kann auf den Unterhalt verzichten - nur wenn sie einmal in eine Notlage gerät und Transferleistungen beanspruchen will, geht das nicht mehr. Deshalb nochmal: fachanwaltlich beraten lassen und dann ggfs. notariell aufsetzen lassen. Fachanwälte arbeiten mit Notaren zusammen - sie müssen nicht extra gesucht werden.

Kommentar von Cursia ,

Danke, das leuchtet ein :-)

Antwort
von glaubeesnicht, 25

er wollte mit 46 keine Kinder mehr,

Warum hat er dann nicht verhütet? Sich sterilisieren lassen etc.? War wohl alles zuviel Aufwand! Nun soll er Verantwortung übernehmen! Das ist ziemlich erbärmlich, was er da abzieht! Und das alles auf dem Rücken seines Kindes! Es geht hier um ein Kind, um sein Kind, nicht  um irgendein Ding oder Sache!  Unglaublich, was in solchen egoistischen Menschen vorgeht!

Kommentar von Cursia ,

Ich würde mich als Mann auch darauf verlassen, dass meine langjährige Freundin verhütet, wenn sie das sagt ???! Ich finde es absurd, ihm hier den schwarzen Peter zuzuschustern. Im übrigen wäre für ihn denke ich ein Baby aus einer Verhütungspanne kein Problem, doch durch die Familie der Ex kam heraus, dass sie die Schwangerschaft hinter seinem Rücken geplant hat.

Hier ist was er dazu sagt und ich finde das einleuchtend:

Ich liebe mich selbst nicht genug, dass ich das Kind lieben kann,weil es zur Hälfte von mir kommt, wenn ich die andere Hälfte hasse, weil sie mich so beschissen hat.

---> Nein, "Elternliebe" ist nicht selbstverständlich sondern eine Gesellschaftsnorm und als Frau kann man doch nicht davon ausgehen, dass ein Mann sein Kind doch lieben muss, auch wenn er es nicht wollte???!

Kommentar von Menuett ,

Wenn er so sehr kein Kind wollte, dann hätte er sich sterilisieren müssen.

Das Kind kann absolut nichts für das Verhalten der Mutter und Sippenhaft ist in Deutschland schon lange abgeschafft.

Widerwärtige Menschen mit niederträchtigem Charakter kümmern sich nicht um ihre Kinder, das ist richtig.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Kraß was du für eine verkorkste Weltansicht hast. Ich vermute mal du bist weiblich. Interessant ist, wie insbesondere Frauen (ich bin nicht frauenfeindlich) die Dinge gerne so drehen wie es gerade passt.

Entweder kommt das Argument der Mann kann sich auf das Wort der Frau verlassen, wenn sie sagt sie verhütet, oder wenn es gerade besser passt, behauptet sie die Schw...gesteuerten Kerle können ja auch mal an Verhütung denken und das nicht immer den Frauen überlassen.

Es wäre doch sooo einfach gewesen. Einfach schanipp und weg ist es.

Kommentar von dielauraweber ,

mann verhütet immer mit oder er lässt es sein. wer keine kinder will, der lässt sich unters messer legen. ich hörte es gäbe ein gel was man spritzen kann bei männern und andere nette sachen. am wirksamsten ist wohl immer noch schnipp-schnapp. wenn ich also keine kinder will, dann tue ich das  - wäre ich ein mann.

meine zwei männer wußten dass. entweder sie verhüten oder sie werden vater. und weil sie es nicht taten wurden sie eben papa - weil ich es zu der zeit eh so wollte und es mir gerade passte.

Kommentar von Spassbremse1 ,

warum nicht verhütet wurde, steht bei der o.g. Fragestellung in keiner Weise zur Debatte

Kommentar von dielauraweber ,

doch. wer nicht verhütet muss danach nicht so jämmerlich und niederträchtig reagieren. ist eh egal. die vaterschaft ist anerkannt, somit ist das kind unterhaltsberechtigt und wenn es was zu vererben gibt, dann schlägt es zu.

Antwort
von Kandahar, 29

Ganz ehrlich! Dein Freund ist ein A....! Rumpoppen will er schon, aber wenn es dann passiert ist, dann nimmt er die Beine in die Hände!

Wenn er so sicher ist, dass er nie mehr Vater werden möchte, dann könnte er verhüten oder sich sterilisieren lassen.

Aber dieses Kind, welches nichts dafür kann, zu bestrafen, finde ich erbärmlich!

Was wird er dem Kind sagen, wenn es eines Tages fragt warum er es nicht wollte, nicht mal Kontakt wollte? Wird er dann sagen, dass er keinen Bock drauf hatte?

Nein, mir fehlt dafür jedes Verständnis! Der sollte froh sein, dass er nicht mal Unterhalt zahlen muss!

Ich weiß, dass ist nicht das was du hören wolltest, aber das musste raus.

Kommentar von Cursia ,

Du hast Recht, genau auf solche Ratschläge kann ich verzichten. Im Übrigen finde ich Frauen, die Männer so benutzen und hinters Licht führen erbärmlicher als Männer, die kein Kind wollen und ein aufgezwängtes nicht lieben können. Sorry aber ich "poppe auch rum", wie du das nennst, aber mein Freund kann sich darauf verlassen,dass ich verhüte, wenn ich das sage. Faszinierend, dass es in der heutigen Zeit noch Leute wie dich gibt, die Sex allein zur Fortpflanzung betreiben ;-) 

Kommentar von Kandahar ,

Verhütung ist nicht alleine Frauensache.

Wenn sie sich ein Kind wünscht, warum sollte sie dann verhüten.

Wenn er aber keinesfalls Kinder möchte, warum verhütet er dann nicht?

Kommentar von Cursia ,

Klar.... Wenn sie sagt "ich wünsche mir ein Kind und verhüte nicht mehr" ---> dann ja... Aber so frage ich mich: Bei so einem Thema muss doch Ehrlichkeit wichtig sein???!!! Wenn Mann sich bescheissen lässt - seine Schuld, oder wie????? Genau wegen solchen Frauen, die da linken und ihren biologischen Entscheidungsvorteil ausnutzen, gibt  diese Kinder, die darunter leiden, nicht gewollt worden zu sein, und die später deswegen oft auch für ihre Mitmenschen zum Problem werden.

Kommentar von Kandahar ,

Du kannst dich aufregen, wie du willst. Ich bleibe bei meiner Meinung. Verhütung ist nicht alleine Frauensache. Sicher ist es nicht fair, die Pille abzusetzen und nichts zu sagen. Aber ein Mann, der nur ein Abenteuer sucht und keine Familie gründen möchte, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein und selbst verhüten. Wäre ihm das mit einer anderen Frau passiert, dann müsste er diesen Fehler jetzt auch noch mit Unterhaltszahlungen büßen.

Kommentar von Menuett ,

Mit einer Sterilisation hätte er sich da gar keine Gedanken machen müssen.

Das Verhalten der Mutter ist auch nicht die Schuld des Kindes.

Kommentar von dielauraweber ,

richtig, wenn mann nicht verhütet ist er immer selbst dran schuld das ein kind bei raus kommt. genauso sieht es aus. verhütung kann immer schief gehen und wenn der typ so verantwortungslos ist, dann ist er keinen pfifferling wert.

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Was heißt nicht lieben können?? Egal ob gewollt oder nicht, wenn man(n) "normal" ist und kein Gefühlskrüppel, dann geht es gar nicht, dass man(n) so ein kleines Würstchen nicht lieben kann.

Solche Menschen verstehe ich nicht.

Was die Frau gemacht hat ´, kann ich natürlich auch nicht gut heißen.

Dass Kind sollte beiden weggenommen werden und zu Eltern kommen die es beide lieben und wirklich wollen. Dann hat das Kind auch eine Zukunft.

Kommentar von dielauraweber ,

die km wird ihr kind schon lieben. sie wollte es ja.

Kommentar von Menuett ,

Der muß Unterhalt zahlen.

Da kommt er nicht drumherum.

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