Stimmt es, dass sich der Körper daran gewöhnen kann und die Leber irgendwann resistenter dagegen wird, wenn man nur ordentlich "trainiert"?

Ja, der Körper gewöhnt sich an das Gift (ist bei jeder Abhängigkeit so). Die Leute sagen dann: Der vertägt was. Dabei baut sich die Funktion der Leber allmählich ab und sie verhärtet. Letztlich reichen dan bestimmte Akoholmengen nicht mehr, um einen Rausch zu erreichen; man trinkt noch mehr und steigert die Abhängigkeit immer weiter bis zum Versagen der Körperfunktionen.

Du meinst, Übung macht den Leber-Muskel-Meister? Leider muß ich dich daenttäuschen, hier ein Zitat aus www.gesundheit.de
"Was passiert in der Leber?
Nur etwa 10 % des eingenommenen Alkohols wird unverändert durch Niere und Lunge ausgeschieden, etwa 90% wird in der Leber abgebaut. Hier laufen eine Vielzahl von biochemischen Prozessen ab. So ist ein wichtiger Prozess die Umwandlung von Alkohol in Acetaldehyd. Acetaldehyd in großen Mengen schädigt jedoch die Zellfunktion der Leber und ist im Übrigen auch verantwortlich für den Kater am Morgen danach.
Des Weiteren kommt es zu einer Einschränkung des Fettsäureabbaus und gleichzeitigen Erhöhung der Neusynthese von Fettsäuren. Diese Fettsäuren werden in den Zellen der Leber abgelagert – sie verfettet sozusagen. Später kommt es dann zur Fettleber-Hepatitis und in der Folge durch Zerstörung der Läppchenstruktur der Leber zur Leberzirrhose. "

Die Leber wird durch regelmäßigen Alkoholkonsum nicht resistenter; im Gegenteil.
Man "verträgt" insofern mehr, als daß man nach einer größeren Menge Alkohol, als normal, keine oder geringere Anzeichen von Trunkenheit zeigt. Dies ist allerdings nicht unbedingt ein Vorteil.

Sicher ist die Leber -wie andere Organe auch- bis zu einem gewissen Punkt belastbar. Aber irgendwann ist auch bei der Leber Schluß, und dann gibt es irrreparable Schäden. Die Leber wird keinesfalls resistenter. Der "Nachteil" bei der Leber ist nur, daß sie keinen Schmerz abgibt. Wenn erst Schmerzen in der Leber zu spüren sind, ist es oftmals schon zu spät.

Menschen, die regelmäßig, viel trinken, haben das Gefühl, mehr Alkohol vertragen zu können. Ihre Leber wird aber dennoch geschädigt, wie bei allen anderen Menschen auch. Deshalb solltest Du das Trinktraining besser nicht ausprobieren.
Das leidige Thema Alkohol:....
Wer viel trinkt, der gewöhnt sich daran. Durch die Gewohnheit wird das Empfinden der Trunkenheit geschwächt und man braucht "mehr Stoff" um etwas zu merken. Das stimmt, aber....
....durch den erhöhten Alkoholkonsum werden besonders die Magenschleimhaut, Gehirn-und Nervenzellen, und die Leber massiv geschädigt (unreparabel!) und natürlich entstehen (anfangs unbemerkt) Suchtanzeichen bishin zur vollendeten Alkoholsucht. Nervösität, Gereiztheit und Aggressivität sind erste Anzeichen.
Also, lass' die Finger von dem Zeug und genieße das Leben lieber mit klarem Verstand..;-)

Nach "ordentlichem" Training bist Du dann Quartalssäufer. Wenn Du weiter trainierst, landest Du auf enem der Plätze, auf denen man Deine Mitstreiter in Großstädten regelmäßig sitzen (liegen) sehen kann! Laß es lieber mit dem Training!