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Verteuert eine Kreditkarte die Waren?

gefragt von BieneSumsi am 23.12.2007 um 17:39 Uhr

Wird bei einer Kreditkarte eigentlich etwas auf die Waren drauf geschlagen? Wenn ja, nur bei dem der die Karte nutzt, oder zahlt im Prinzip jeder, der was bar kauft auch mit zur Risikoabsicherung für den Händler?


Reply


anonym
beantwortet von Gabixxx am 23. Dezember 2007 17:42
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Üblicherweise fließen die Kosten des Geldverkehrs in die allgemeine Kalkulation ein. Übrigens auch die Kosten für erteilte Skonti.


anonym
beantwortet von Zecke am 23. Dezember 2007 17:47
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Die Kreditkarten verteuern die Waren, das ist richtig. Die Händler zahlen bisher noch 1-1,5 Prozent ,je nach Karte, vom Kaufpreis an die Karteninstitute. Das soll auf 0,7% gesenkt werden, wurde glaube ich sogar schon!


anonym
beantwortet von Kaldex am 23. Dezember 2007 19:49
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Leider ist es so, daß die Kosten für die Kreditkartennutzung (eigentlich ein kompletter NEUER Geldkreislauf!) auf ALLE überwälzt werden. Widerspricht dem Verursacherprinzip und ist daher ungerecht. Vor Jahren war im Blitz-Tip mal ne Aufstellung, welche Zahlungsarten WIE teuer sind. Dabei kam erstaunlicherweise raus, daß die Bargeldverwaltung noch immer die billigste ist. Wo immer es geht (bin Barzahlungsfan!) versuche ich mit Hinweis darauf, daß ich keine Kosten für Kartennutzung verursache, bei größeren Beträgen einen Rabatt zu erlangen. Sollte JEDER Barzahler machen!


anonym
beantwortet von Kaldex am 23. Dezember 2007 19:55
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Leider ist es so, daß die Kosten für die Kreditkartennutzung (eigentlich ein kompletter NEUER Geldkreislauf, auf den nur die Kartenunternehmen Zugriff haben!) auf ALLE überwälzt werden. Widerspricht dem Verursacherprinzip und ist daher ungerecht. Vor Jahren war im Blitz-Tip mal ne Aufstellung, welche Zahlungsarten WIE teuer sind. Dabei kam erstaunlicherweise raus, daß die Bargeldverwaltung noch immer die billigste ist. Wo immer es geht (bin Barzahlungsfan!) versuche ich mit Hinweis darauf, daß ich keine Kosten für Kartennutzung verursache, bei größeren Beträgen einen Rabatt zu erlangen. Sollte JEDER Barzahler machen!

Kommentar von Kaldex am 23. Dezember 2007 20:00

Sorry, die PC-Kiste hier "hing".


anonym
beantwortet von Kaldex am 23. Dezember 2007 20:13
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Leider ist es so, daß die Kosten für die Kreditkartennutzung (eigentlich ein kompletter NEUER Geldkreislauf, auf den nur die Kartenunternehmen Zugriff haben!) auf ALLE überwälzt werden. Widerspricht dem Verursacherprinzip und ist daher ungerecht. Vor Jahren war im Blitz-Tip mal ne Aufstellung, welche Zahlungsarten WIE teuer sind. Dabei kam erstaunlicherweise raus, daß die Bargeldverwaltung noch immer die billigste ist. Wo immer es geht (bin Barzahlungsfan!) versuche ich mit Hinweis darauf, daß ich keine Kosten für Kartennutzung verursache, bei größeren Beträgen einen Rabatt zu erlangen. Sollte JEDER Barzahler machen!





anonym
beantwortet von Kaldex am 23. Dezember 2007 19:44
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Leider ist es so, daß die Kosten für die Kreditkartennutzung (eigentlich ein kompletter NEUER Geldkreislauf!) auf ALLE überwälzt werden. Widerspricht dem Verursacherprinzip und ist daher ungerecht. Vor Jahren war im Blitz-Tip mal ne Aufstellung, welche Zahlungsarten WIE teuer sind. Dabei kam erstaunlicherweise raus, daß die Bargeldverwaltung noch immer die billigste ist. Wo immer es geht (bin Barzahlungsfan!) versuche ich mit Hinweis darauf, daß ich keine Kosten für Kartennutzung verursache, bei größeren Beträgen einen Rabatt zu erlangen. Sollte JEDER Barzahler machen!

Kommentar von 6bde64de31a93ecf6d9d83860f720248smallKai aus Berlin am 23. Dezember 2007 20:35

Die Sache mit dem "Verursacherprinzip" ist in diesem Zusammenhang aus Unternehmersicht Unfug. Dann müsste ich auch einen Kunden, dem ich einen Kaffee anbiete, zur Kasse bitten oder Kunden, die die Toilette benutzen. Ich habe lange im Einzelhandel gearbeitet. Ich weiß nicht, ob Du eine Anhang davon hast, was den Unternehmer das Bargeld kostet. Das Geld zählt sich zum Kassenabschluß nicht von selbst, sondern das tun bezahlte Mitarbeiter und auch die Geldboten holen das Geld nicht umsonst ab. Selbst für das Wechselgeld zahlt man bei der Bank Geld. Außerdem verringert eine Kartenzahlung beim Kunden die Kaufschwelle. Insoweit halte ich den bargeldlosen Zahlungsverkehr unterm Strich sogar für ertragreicher/billiger.

Kommentar von Kaldex am 23. Dezember 2007 23:02

Das ist durchaus kein Unfug. Ich war auch mal Unternehmer (allerdings ohne Ladenkasse, weil Prospektverteilerbranche). Wenn ein Kunde mir zusätzlichen Aufwand verursachte, dann hab ich den fast immer auch abgerechnet; kam auch auf die Dauer + Intensität der Geschäftsbeziehung an. Wenn VIELE Unternehmen Kartenzahlung anbieten herrscht wieder "Waffengleichheit", sprich: die Kaufschwelle ist dann (angeblich) ÜBERALL abgesunken. Weil aber jeder nur 1 x sein Geld ausgeben kann hebt sich der vermeintliche Vorteil wieder auf. Die Bargeldverwaltung haste auf JEDEN Fall, diese Kosten sind unvermeidlich. Also ist die Kartenzahlung ein zusätzlicher Kostenfaktor, der von dem Verursacher (= Kunde) getragen müßte. Ich kenne einige von den Werbern der Kartenunternehmen genervte Gastronomen, die es ablehnen an solchen Verfahren teilzunehmen; a) weil sie es nicht einsehen, von ihrem Geschäftserfolg sinnlos was abgeben zu sollen und b) das genauso ungerecht wie ich finden, daß ALLE das mitbezahlen sollen. Es gibt auch n Buch über American Express, in dem was zur Entstehung dieser Krakenbranche sagt. War sehr lehrreich, leider weiß ich den genauen Titel nicht mehr. Ansonsten kann ich leider nicht mehr die genaue Ausgabe des Blitz-Tip angeben.




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