Frage von aldiasotfs, 27

versteht jemand den paragraphen?

BGB Par. 174: Ein einseitiges Rechtsgeschäft, das ein Bevollmächtigter einem anderen gegenüber vornimmt, ist unwirksam, wenn der Bevollmächtigte eine Vollmachtsurkunde nicht vorlegt und der andere das Rechtsgeschäft aus diesem Grunde unverzüglich zurückweist. Die Zurückweisung ist ausgeschlossen, wenn der Vollmachtgeber den anderen von der Bevollmächtigung in Kenntnis gesetzt hat.

Was versteht man hier unter Kenntnis setzen? Dass man dem Anderen geschrieben hat, dass man bevollmächtigt ist oder muss man eine Vollmacht vorlegen? Muss die Vollmacht ein Original sein? Bitte nur Leute mit Ahnung, keine Hobby-Juristin, die um diese Uhrzeit für die Schule im Bett sein sollten.

Antwort
von Parabrot, 14

Der Bevollmächtige muss dem Anderen gegenüber beweisen, dass er berechtigt ist das Rechtsgeschäft vorzunehmen.

Tut er dies nicht und weist der Andere das Rechtsgeschäft deshalb zurück, so ist es unwirksam.

Und ja man muss dem Anderen die Urkunde zeigen. Nur zu behaupten man wäre bevollmächtigt reicht nicht.

Kommentar von aldiasotfs ,

Also ist dieses "Kenntnis gesetzt hat" auch gleichzeitig das Vorlegen der Vollmachtsurkunde? Es klappt nciht, indem man schreibt, man hätte sie?

und muss es die originale Urkunde sein?

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