Frage von BTyker99, 46

Verstehe ich die Kündigungsfrist richtig (Internet-Anbieter)?

Ich sehe mir gerade die Kündigungsfrist an, und kann kaum glauben, was ich da lese, und hoffe, dass ich es falsch verstehe. Erstmal drei wichtige Punkte aus den AGB:

10.1 Der Vertrag hat eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, soweit nicht etwas Abweichendes vereinbart wird.

10.2. Das Vertragsverhältnis ist für beide Vertragspartner mit einer Frist von 3 Monaten frühestens jedoch zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kündbar, soweit keine abweichende Kündigungsfrist vereinbart wurde. Jede Kündigung bedarf der Schriftform.

10.3. Soweit keine Kündigung zum Ablauf einer Mindestvertragslaufzeit erfolgt und auch nichts Abweichendes vereinbart ist, verlängert sich die Mindestvertragslaufzeit um jeweils 12 Monate.

Der Vertrag hat im März 2011 begonnen. Die Mindestlaufzeit ging also erstmal bis März 2013 und wurde dann um 1 Jahr verlängert, dann wurde sie 2014, 2015 und 2016 wieder jeweils um ein Jahr verlängert, so dass der Vertrag mindestens bis März 2017 weiter laufen wird? Wenn ich also heute die Kündigung einreichen würde, würde diese erst ab März 2017 gültig werden, so dass der Vertrag noch 3 Monate, also bis Ende Juli 2017 weiterläuft?!

Expertenantwort
von Telekomhilft, Business Partner, 20

Hallo BTyker99, es betrifft uns zwar nur indirekt aber zu 10.2 der AGB kann ich Erklärungshilfe liefern. Kündigungsfrist 3 Monate vor Ende des Vertrags ist ja soweit klar, ansonsten automatische Verlängerung um ein Jahr. Du kannst aber in deiner Kündigung auch ein späteres Datum von vorn herein als Kündigungswunsch angeben, beispielsweise den von dir genannten Termin Ende Juli 2017. Ob dem dann zugestimmt wird, liegt im Ermessen des jeweiligen Anbieters. 

Es grüßt Wiebke S. von Telekom hilft

Kommentar von BTyker99 ,

Ich empfinde es aber trotzdem als Sauerei, dass eine automatische Vertragsverlängerung um ein Jahr erlaubt ist. Dass es eine gewisse Vertragslaufzeit gibt, kann ich nachvollziehen, da der Anbieter sicherlich einige Investitionen in Kauf nehmen muss, die nur dann gerechtfertigt sind, wenn der Kunde eine bestimmte Zeit da bleibt. Aber wenn diese Zeit (in der Regel 24 Monate) vorbei ist, kann ich nicht verstehen, wie man eine weitere Verlängerung rechtfertigen kann. Für mich ist das eindeutig eine Gängelung der Kunden.

Wie würden wohl Wohnungs-Mieter reagieren, wenn man ihnen so einen Vertrag aufzwingen wollte!? Sie würden ihn nicht akzeptieren. Aber bei Telekominukationsverträgen gibt es leider keine Alternative, daher kann man es ja machen...

Antwort
von andie61, 31

Nein,Du muss bis drei Monate vor den Datum des Vertragsbeginn gekündigt haben,also vor Januar 2017 ,dann endet der Vertrag im März 2017

Antwort
von Kreidler51, 24

Nein deine Kündigung muß spätestens im Dez.2016 abgeschickt (per Einschreiben) werden damit du Ende März 2017 aus dem Vertrag kommst. Kannst sie auch früher absenden und lasse dir den Kündigungseingang schriftlich bestätigen.

Antwort
von Repwf, 22

Nein, er endet dann im März 17 

Die 3 Monate beziehen sich darauf das du mind 3 Monate vor März (also vor der nächsten Verlängerung) gekündigt haben musst! 

Antwort
von wilees, 22

Nein, Du kannst zum Ablauf des Monates März 2017 kündigen.

Kommentar von BTyker99 ,

Das ist ziehmlich krass, oder? Ich hatte nicht erwartet, dass die Laufzeit verlängert werden könnte... werde mich mal umsehen, ob das bei anderen Anbietern auch so ist :-(

Kommentar von wilees ,

Ich habe nach keinen Anbieter mit kürzeren Vertragslaufzeiten gesehen.

Kommentar von BTyker99 ,

Du hast wohl Recht, bei der Telekom ist es genau so, nur 1 Monat statt 3. Die Verlängerung um 1 Jahr ist aber auch vorhanden. Dann muss ich wohl ein halbes Jahr lang zwei Verträge gleichzeitig bezahlen, oder mir weiterhin den Netcologne-Schrott antun...

Antwort
von SaVer79, 22

Wenn du dem Vertrag jetzt kündigst, so wäre er zum März 2017 beendet

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