Versteckter Islamist?

... komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Was ich denke, lieber PeterPfeffer?

Er ist ein MENSCH, nicht mehr und nicht weniger - und als solcher unendlich wertvoll....

Er scheint mit sich und Allah in Frieden zu sein - doch bin ich FAST sicher, er würde sich freuen, wenn Du ihn mal ansprichst und ihn in ein unverfängliches Gespräch verwickelst.... - Du kannst ihn ja was nicht-religiöses fragen...

Er gibt Dir sicher gerne Auskunft - und dann merkst Du, ob er islamistisch vernagelt ist...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mich würde dieser Mitschüler durchaus beunruhigen. Man muss schon sehr besessen sein, um während des Unterrichts zu beten. Was ich nicht verstehe, ist, dass die Lehrer das einfach so hinnehmen. Normalerweise sind Aktivitäten, die nichts mit dem Unterricht zu tun haben, während des Unterrichts verboten.

Dass er nicht mal Terroristen aus dem Islam ausschließt, würde bei mir alle Alarmglocken läuten lassen. Selbst Hardcore-Muslime behaupten doch immer, Terroristen hätten mit dem Islam rein gar nichts zu tun. Dein Mitschüler ist also eine (Extremisten)stufe über den Hardcore-Muslimen.

Ich würde das Thema mit den Eltern ansprechen, damit die sich geschlossen an die Schulleitung wenden. Vielleicht steckt ja nichts dahinter, und der Junge ist nur leicht verwirrt, aber harmlos. Aber man weiss ja nie. Muss denn immer erst was passieren, bevor man etwas unternimmt? Hinterher heisst es wieder, alles wäre voraussehbar gewesen, und man hätte nur die Alarmzeichen richtig deuten müssen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das alleine könnte einen stören, aber hat es das? Weil, wenn nicht ist doch alles paletti? Wenn doch, ihn ansprechen und falls das nix bringt, den Veranstalter ansprechen. Der ungestörte Ablauf (Unterricht) geht ja vor. Ansonsten, wenn er keine Lust auf smalltalk hat, wie ihr ihn führt, ists ja seine Sache. Es schadet natürlich nicht, ihn freundlich auf die Bedeutung der Mitgespräche hinzuweisen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich verstehe nicht was das Probem ist wenn er betet. Schlag einfach vor, er soll vor der Tür beten. Ich meine wenn er dadurch Unterricht verpasst ist das doch sein Ding. Ich war noch vor 3 Tagen mit einem muslimischen Kumpel im Casino. Er ist dann irgendwann für 5 Minuten raus beten gegangen. Keine Ahnung, andere gehen raus eine rauchen. Das ist doch kein Ding... Und wenn der Typ keinen Kontakt zu anderen sucht, mein Gott, wo ist das Problem...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zicke52
03.08.2016, 14:46

@whabifan: Nun, dein Vergleich hinkt doch SEHR. Es gibt doch keine Casinopflicht, warum soll man da nicht rausgehen dürfen?

Hingegen gibt es eine Schulpflicht. Ich kann mich nicht entsinnen, dass es in meiner Schulzeit erlaubt gewesen wäre, während der Mathestunde sein Buch oder Strickzeug herauszunehmen, obwohl sich das auch nicht störend auf den Unterricht ausgewirkt hätte. Aber es wurde eben Teilnahme am Unterricht verlangt.

Ist das inzwischen anders? Darf heute jeder im Unterricht machen, was er will, solange es nicht "störend" ist (also keinen Lärm macht)?

0

Ganz einfach, es ist im Islam verboten, einen als einen ,, Nicht-Muslimen" zu bezeichnen, obwohl er einer eigentlich ist. Z.b Ich habe einen Freund und wir beide sind Muslime. Er macht eine Sünde und ich sage zu dem ,, Du bist kein Moslem", genau das darf man nicht, deshalb hat er auch mit ,, JA" geantwortet.

Vertrau mir, du kannst mit ihm ruhig sprechen. Jemand der 5x am Tag betet ist meiner Meinung nach ein Mensch mit Disziplin. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von randomhuman
24.04.2016, 21:21

Die Schule ist aber ein Ort zum lernen und nicht zum beten. Das sollte ja wohl klar sein. Zumindest kann man das auf die Pause verschieben.

0
Kommentar von Zicke52
03.08.2016, 15:06

@bluestyler: "Ganz einfach, es ist im Islam verboten, jemand als Nichtmuslim zu bezeichnen, obwohl er eigentlich einer ist"

Ach so?? Wie kommt es dann, dass hier Muslime immer wieder schreiben, Terroristen seien KEINE Muslime und hätten NICHTS mit dem Islam zu tun? Sind die, die das schreiben, auch keine Muslime?

Ich habe den Eindruck, es gibt überhaupt keine Muslime. Islamisten behaupten, friedliche Muslime seien keine Muslime. Friedliche Muslime behaupten, Islamisten seien keine Muslime. Und Muslime, die andere als Nichtmuslime bezeichnen, sind keine Muslime. Trifft also auf beide Gruppen zu.

Frage: WER ist überhaupt Muslim?

0

genau so ne ostentative Frömmigkeitsshow ist es, was dem Islam in DE vielfach so heftige Antipathien einbringt. Ähnlich, wenn Türken auch noch in 4.Generation hier auf der Strasse laut und demonstrativ untereinander ausschliesslich türkisch reden.

Ich sag mir oft, Mensch Leute dann haut doch einfach ab, immer zurück in eure Heimat, Adieu.

Es gibt übrigens genug sunnitische und schiitische Fatwas dazu, wie sich ein Moslem, in der nicht-islamischen Fremde, verhalten kann ohne zu sündigen. Das demonstrative 5 malige Gebet fällt zb unter diese Dispens, auch die Verschleierung.

Aber dein Mitschüler ist offenbar einfach nur frisch auf sunnitisch dressiert, in der Koranschule, eben ein ganz "normaler" Sunnite, der demonstrieren will, ich bin der Rechtgläubige und ihr seid bloss Kuffar.

Auch da sag ich mir ganz cool, nicht der Gast, sondern der Gastgeber bestimmt die Regeln. Und wer die Kultur seiner Gastgeber nicht ertragen und respektieren kann, der muss eben seinen Lebensschwerpunkt dorthin in die Region zurückverlegen, wo die von ihm geschätzte mittelalterliche Religionsauffassung allgemein Konsens ist.

Ich kann mir in ner türkischen Schule doch auch nicht mitten im Unterricht mein Radio laut anstellen und die aktuelle Papstpredigt oder den schmerzhaften Rosenkranz der unbeschuhten Karmeliter anhören, ey.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von saidJ
23.04.2016, 16:55

Tut mir leid dich aus deiner Traumwelt zu reißen aber jeder Muslim der hier geboren ist und dann auch noch die deutsche Staatsbürgerschaft hat ist hier genau so zuhause wie du .
Und die Mehrheit aller Muslime die genau unter diese Kirterien fallen sehen dies als ihre Heimat also meine Frage , wohin willst du sie schicken ?
Etwas mehr akzeptanz natürlich befühworte ich es nicht wenn ein Muslim respektlos mit einem nicht Muslim umgeht aber das selbe gilt auch für die nicht Muslime .
Wie wärs mit etwas mehr reden und etwas weniger Hetze ?
Wär vielleicht ein Anfang gewisse differenzen aus dem Weg zu schaffen .

2
Kommentar von suziesext06
24.04.2016, 14:17

"hier geborene Moslems" was ist mit den Armenieren, die seit Jahrhunderten in der Türkei leben und denen Erdogan nur die Duldung zugesteht, aber jedes Heimatrecht abspricht? Oder was ist mit den Kurden, denen der türkische Staat jahrzehntelang sogar den öffentlichen Gebrauch des Kurdischen verboten hatte? Was ist mit der freien Religionsausübung für Christen oder gar Buddhisten in den islamischen Regionen?

Ich denke, arabische und türkische Sunniten in DE wären gut beraten, der Kultur und den Regeln des gastgebenden Landes mit etwas grösserem Respekt und auch Dankbarkeit dafür zu begegnen, dass ihnen Freiheiten und Grundrechte eingeräumt werden, die sie selbst in ihren Herkunftsländern niemandem gewähren.

1

Als Islamist kannst Du den Mann in dem Moment bezeichnen, wenn er eine religös motivierte Strafhandlung vollzogen hat.

Bis dahin gilt er als Fundamentalist.

Fundamentalist ist er, und nach Deinen Schilderungen ein Anhänger des wahhabitischen und salafistischen Gedankengutes.

Es bedarf folglich einer Beobachtung.

Hinsichtlich seiner Gebetsvorstellungen ist fest zu stellen:

  • Wir haben hier in Deutschland die Religionsfreiheit, die garantiert, dass die Religion privat frei ausgeübt werden kann. Die Religionsfreiheit beinhaltet aber nicht, dass die Allgemeinheit durch die Religionsausübung beschwert wird. Das Gebet während des Unterrichts ist zu untersagen.
  • Das Gebet ist insbesondere auch deshalb zu untersagen, weil die Rechtsschulen des Islam im einheitlichen Konsens sind, dass versäumte Gebete nachgeholt werden können. Es besteht folglich keine zwingende Zeitvorgabe zum Gebet. 

Es bedarf also eines Gespräches mit der Schulleitung. Der Unterricht wird gestört, da die Schüler durch Handlungen eines anderen Schülers abgelenkt werden.

Zudem kann der Lehrer den Lehrstoff nicht gleich an alle Schüler vermitteln, da sich der besagte Schüler im Moment seines Gebetes dem Unterricht verweigert.

Der Schulfrieden ist somit massiv gestört.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von bluestyler
24.04.2016, 11:41

,,Der Schulfrieden ist somit massiv gestört "

Ach, ich bitte dich hör damit auf.

Das ist doch an den Haaren herbeigezogen.

0

Das Ding mit dem "...Terroristen aus dem Islam ausschließen müsste"  muss man genauer betrachten was er gesagt hat, vielleicht meinte er: jeder darf Muslim sein. Sonst ist es natürlich alles möglich. Das er die Regel brechen darf nur wegen sein Glauben, ist natürlich blöd ... ich kann mir auch etwas ausdenken und daran Glauben ... dann sagen ich muss kurz beten ... 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich finde es...bei aller Liebe...schon mittlerweile sehr übertrieben, das das religiöse Gebaren einer Minderheit mitten im unterricht einfach so stattfinden kann..

1. verpasst er den Unterricht und 2. kann das sehr störend sein...

Was macht er denn, wenn ihr da Klausuren schreibt ?

Ich finde seine Antwort aber acuh kritisch. Ich habe mit einigen Moslems Kontakt und die lehnen die Islamisten vollkommen ab und sagen auch ganz klar, das das keine Moslems seien.

Vielleicht solltest du das nochmal mit dem Vertrauenslehrer und /oder der Schülervertretung besprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist halt so
Man als Muslim nicht sagen ob der oder der Muslim ist oder nicht
Denn wenn ich als Muslim sage du bist kein Muslim obwohl du einer bist trete ich selbst aus dem Islam aus
Deshalb sagt er nicht direkt JA!
Weil er vorsichtig ist und das ist auch gut so.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kosova27
23.04.2016, 01:42

Man kann *

0
Kommentar von Kosova27
24.04.2016, 17:59

Juckt

0

Die ZDF-Spiegel-Medienpropaganda nimmt schon geplante Züge an.
Als Islamisten werden seltsamerweise immer die Menschen bezeichnet, die den Islam praktizieren und leben und zu ihm bekennen.
Du hast ein Angstgefühl, das du nicht haben brauchst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von marylinjackson
23.04.2016, 16:32

Warum soll das seltsam sein, wenn Islamisten den Islam praktizieren, leben und sich zu ihm bekennen? Was hat damit eine Medienpropaganda zu tun?

Du redest doch auch so.

0
Kommentar von semaram
23.04.2016, 18:39

Nein! Nicht dass sie den Islam praktizieren, sondern dass sie immer als Islamisten bezeichnet werden ist seltsam. ich meine damit, dass man mit dem Begriff die Absicht hat sie von den nicht-praktizierenden Muslimen abzugrenzen und schlechte Stimmungsmache gegen sie zu machen.

0
Kommentar von semaram
23.04.2016, 18:42

der Begriff Islamismus wird immer mit Extremismus/Fundamentalismus in Verbindung gesetzt. jedoch gilt häufig jemand als islamistisch, wer den Geboten und Vorschriften des Islams folgt und lebt und somit auch die Scharia befürwortet.

1

Das er sie nicht als nicht Moslem bezeichnet könnte den einfachen grund haben, dass man als Moslem nicht sagen darf das andere die sagen Moslems zu sein dies nicht sind

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von marylinjackson
23.04.2016, 16:27

Was Du sagen wolle?

0