Verständnisfrage zum Steuerklassenwechsel in der Ehe?

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3 Antworten

Es könnte sogar sein, dass ihr bei 3/5 etwas nachzahlen müsst. Die Steuer pro Jahr bleibt insgesamt gleich, aber ich zahlt über die Lohnsteuer weniger voraus.

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Richtig ist, egal ob 3/5 oder 4/4, nachdem der Jahressteuerausgleich erfolgt ist (bei 3/5 ist er zwingend zu machen) habt ihr ingesamt genau so viel Steuern entrichtet. Bei 3/5 bekommt ihr also monatlich mehr, müßt aber am Ende wahrscheinlich nachzahlen. Umgekehrt habt ihr bei 4/4 weniger im Monat, bekommt dafür aber am Ende was raus.

Wenn ihr für 2015 einen Jahresausgleich macht, dann bekommt ihr durch die gemeinsame Veranlagung mit Splitting für das ganze Jahr 2015 wahrscheinlich einiges raus. Das komplette Jahr der Heirat zählt hierbei. Und dadurch, dass jemand deutlich weniger verdient hat, jetzt aber alles zusammen gelegt wird, aber die doppelten Freibeträge genommen werden, ist am Ende weniger Steuer zu entrichten.

Ich kann euch daher nur raten, für 2015 eine gemeinsame Veranlagung durchzuführen. Ab 2016 mit 3/5 müsst ihr es ja eh machen.

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Die Wahl Der Steuerklasse ist für die tatsächlich zu zahlende Einkommensteuer völlig egal.

Diese ist eine Jahressteuer und wird für das gesamte Einkommen ermittelt.

Einzig in den Monaten unterm Jahr zahlt ihr weniger Abschlag (Lohnsteuer) und habt so mehr Einkommen. Das gleicht sich dann aber mit der Jahressteuer Erklärung völlig aus.  Im schlimmsten Fall entsteht so eine Nachzahlung, die müsst ihr dann sofort bezahlen.

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