Frage von Basti6000, 78

Vers****t mein arbeitgeber mich?

Habe mal eine Frage ?

Ich arbeite seit anfang Mai bei einem Discounter als Aushilfe, habe in der ersten Woche Dienstag und Donnerstag gearbeitet, danach brauchte ich kurzfristig urlaub, den ich auch bekommen habe. Am Dienstag bin ich zur Arbeit weil ich dachte ich müsste arbeiten, da hieß es ich muss Samstag also morgen arbeiten... eben kriege ich eine SMS ich muss morgen nicht arbeiten, den Dienstplan für nächste Woche schicken die mir morgen Nachmittag zu...

Ich komme mir leicht vercht vor, ich kriege jetzt die 2 wochen z.b nicht bezahlt (die eine woche wo ich urlaub brauchte ist ja klar), mein Chef meinte auch ich soll 10-12 std die Woche arbeiten und jetzt hab ich seit dem 01.05 erst 9,5 stunden gearbeitet...

Antwort
von AbbathFangirl, 55

Das ist ein klarer Fall für einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht.

Du kannst natürlich auch versuchen, das ganze so mit deinem Arbeitgeber zu klären, aber ein Anwalt kann dir auf jeden Fall helfen.

Lass dich nicht verarschen!

Kommentar von Basti6000 ,

direkt zum anwalt? :/

Kommentar von AbbathFangirl ,

Wie gesagt, du kannst auch versuchen, das selber mit deinem Arbeitgeber zu klären.

Ich arbeite halt in einer Anwaltskanzlei für u. a. Arbeitsrecht und sehe täglich, wie Arbeitgeber versuchen, ihre Mitarbeiter wie Dreck zu behandeln, einfach weil sich ja eh kaum wer traut, sich zu wehren.

Kommentar von Basti6000 ,

Ich finde das halt ziemlich doof, ich meine ich plane alle Angelegenheiten so, dass sich nichts mit der Arbeit kreuzt und am ende habe ich frei aber halt weniger Geld... wobei ich auf die 370 € angewiesen bin :/

Kommentar von Familiengerd ,

Hast Du denn eine feste Wochen- oder Monatsstundenzahl vereinbart?

Wenn ja, dann bist Du für diese Stunden zu bezahlen, auch wenn der Arbeitgeber Dich nicht einsetzt. Er ist verpflichtet, Dich für die vereinbarte Stundenzahl mit Arbeit zu "versorgen"; tut er das nicht
(ob gewollt oder nicht, das spielt keine Rolle), verstößt er gegen eine seiner arbeitsvertraglichen Hauptpflichten.

Wenn du einen Anwalt einschaltet - einmal abgesehen davon, dass in der Folge Dein Arbeitsverhältnis wohl beendet sein dürfte -, musst Du ihn in dieser Phase einer arbeitsrechtlichen Auseinandersetzung in jedem Fall selbst bezahlen!

Kommentar von Maximilian112 ,

Wenn Du in einer Anwaltskanzlei arbeitest dann klär den User doch auch mal auf wer denn hier die Kosten zu tragen hat und wie hoch die sind......

bei einem Streitwert von so ungefähr 50€.....

Kommentar von AbbathFangirl ,

Das stimmt, im Arbeitsrecht trägt in erster Instanz jeder seine eigenen Kosten.

Du kannst dennoch - wenn du das Geld für einen Anwalt nicht hast - beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein beantragen. Dann wird die Beratung vom Staat übernommen (du musst eine Gebühr von 15 € zahlen) und wirst über deine Rechte aufgeklärt.

Antwort
von Arjiroula, 33

Kurz nach Arbeitsantritt in einer neuen Firma Urlaub zu beantragen, ist nie besonders günstig. Aus welchen Gründen auch immer der Urlaub benötigt wurde!

Du solltest auf jeden Fall ein Gespräch mit deinem Vorgesetzten suchen und klären, daß du einigermaßen verläßliche Dienstpläne bekommst.

Kommentar von Basti6000 ,

es war unvorhersehbar, und da ich direkt beim Vertragsabschluss erwähnt habe was Sache ist, war es absolut kein Problem, ich durfte mir aussuchen ob ich die Stunden nacharbeite oder Urlaub bekomme

Kommentar von Arjiroula ,

Dann solltest du auf jeden Fall mit deinem Arbeitgeber sprechen! Es ist für ihn zumutbar, auch für eine Aushilfe einigermaßen verbindliche Arbeitszeiten festzulegen.

Kommentar von Familiengerd ,

Streng genommen muss der Arbeitgeber Einsatzzeiten mindestens 4 Tage im Voraus mitteilen!

Antwort
von hoekerlein, 34

Du mußt deine Frage genauer stellen!

Alles über 460 Euro Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung , Pflegeversicherung usw.

Kommentar von Basti6000 ,

ist ein job auf 450 € basis, er meint im Monat komme ich ca auf 370 €

Kommentar von hoekerlein ,

Das ist mir klar. Aber du wolltest wissen ob du versichert bist.

Die Idee mit Anwalt ist Blödsinn!

Du hast eine Aushilfstätigkeit und die müssen leider flexibel sein und das ist heute normal.  Jeder der Arbeitet ist versichert.

In dem Falle bei der Knappschaft. Dein Chef  zahlt dafür Extrageld!

Wenn du so 370  Euro verdienst zahlt er etwa 100-120 Euro

zusätzlich an die Knappschaft.

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