Frage von Viper280756,

Versorgungsausgleichszahlung bei Tod

Stirbt einer der Ex-Partner bevor das Renteneintrittsalter erreicht wurde (z.B. mit 60 Jahren) bekommt der andere Partner dann trotzdem dessen Versorgungsausgleich ausgezahltwenn er selbst das Renteneintrittsalter erreicht?

Antwort von DerHans,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der Versorgungsausgleich wird fällig, wenn die Ehe rechtskräftig geschieden ist. Eine nachträgliche Revidierung ist nicht vorgesehen.

Kommentar von emily2001,

DH !

Emmy

Antwort von seni16,

Hallo Viper, § 37 VersAusglG hilft hier. Wenn die ausgleichsberechtigte Preson,d.h. grob gesagt die Person die etwas bekommen hat, stirbt und noch keine 36 Monate Rente bezogen hat, kann man die Kürzung der Versorgung rückgängig machen. Stirbt die Ausgleichspflichtige Person, ändert sich für den Ex-Ehegatten gar nichts.

Gruß

Antwort von Lissa,

Der Versorgungsausgleichsanteil wird übertragen, wenn die Entscheidung über den Versorgungsausgleich rechtskräftig ist.

Zu diesem Zeitpunkt werden die Anteile übertragen.

Was die jeweiligen Ex-Partner danach machen, ist völlig unerheblich.

Nur wenn ein Begünstigter stirbt, ohne vorher drei Jahre Rente bezogen zu haben, kann der Versorgungsausgleich ausgesetzt werden.

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