Versicherungsträger hat Auszahlung nicht erhalten?

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4 Antworten

Versicherungsträger hat Auszahlung nicht erhalten?

Du meinst wohl: der Versicherungsnehmer (VN) hat die Auszahlung nicht erhalten...

Ich denke mal, es handelt sich hier schon eher um eine Ausbildungsversicherung: Im Erlebensfall erhält der/die Bezugsberechtigte die Auszahlsumme. Nur bei Tod vor Ablauf der versicherten Person zahlt der Versicherer die Beiträge weiter und mit dem 18. Lebenjahr geht die Auszahlung des Kapital an die Kinder!

Über die Verwendung bei der Auszahlung zum Ablauftermin (also hier zum 18. Lj. der Kinder) entscheiden die Eltern, ob sie einen Teilbetrag an die Kinder abgeben oder ob sie alles selber behalten für sich.

Gruß siola55

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Ich vermute mal, dass es sich um eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr handelt.

Bedeutet, die Auszahlung des Guthabens erfolgt an den, der als Bezugsberechtigter bei Vertragsablauf eingetragen ist.

Also - in der Police nachschauen, da ist dies eingetragen.

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Kommentar von RudiRatlos67
26.03.2016, 13:09

Unsinnn.....

erstens unterliegen diese Policen nicht dem Sachversicherungsrecht, sondern das Lebensversicherungsrecht und ist in diesem Fall dem Sachversicherungsrecht
übergeordent (SV-Recht gilt für den Unfallversicherungsteil) .

Das Bezugsrecht ist erst der Zweite Rang und gilt nur im Todesfall des Versicherungsnehmers. Im Ersten Rang befindet sich der Versicherungsnehmer bis zu seinem Ableben, bzw, kann er auch einen Zessionar einsetzen (z.B. eine Bank als Kreditabsicherung, tritt die Bank in den ersten Rang ein).

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Das Ding heißt erstens Lebens- oder auch Term-Fix-versicherung und zweitens bekommt derjenige die Auszahlung, der die Originalpolice an den Versicherer sendet. Egal ob bei Kündigung oder bei Ablauf.

Irgendetwas stimmt also an deiner Story nicht.

Übrigens ist der Versicherungsträger immer die Gesellschaft und der Versicherungsnehmer hat die Rechte an der Police.

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Kommentar von BenniXYZ
26.03.2016, 22:42

Na wieso, es gibt doch auch UBR, also mit Rückzahlung. Kann durchaus eine Unfallversicherung gewesen sein. An sonsten stimmt da wirklich etwas nicht.

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Ja, das Geld kann zurück gefordert und bei Verwährung eingeklagt werden.

ABER: Hier muss man dringend die gesetzlichen Verjährungsfristen beachten. Sprich hat sie das Geld schon vor Jahren bekommen, dürfte es in der Regel verjährt sein.

Das Geld steht dem zu, der in der Police dafür benannt wurde. Wessen Konto angegeben wurde, ist dann zweitrangig. Der jenige muss das Geld entsprechend weiterleiten.

Ist der Sohn als Bezugsberechtigter genannt, kann auch nur dieser Klagen, nicht der Vater, sofern der Sohn mittlerweile Volljährig ist. Ist der Sohn noch Minderjährig, kann nur der Erziehungsberechtigte im Namen des Sohnes fordern und klagen, was ja nicht sein dürfte, wenn die Auszahlung erst bei Volljährigkeit erfolgen soll.

Wichtig ist als, wer als BEGÜNSTIGTER eingetragen ist.

Wer Versicherungsnehmer war usw. ist irrelevant. Nur wer Begünstigter im Falle der Beitragsrückgewähr (oder wie immer es in der Police genannt wird) ist, hat einen Rechtsanspruch.

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Kommentar von Apolon
26.03.2016, 10:38

 Wessen Konto angegeben wurde, ist dann zweitrangig. Der jenige muss das Geld entsprechend weiterleiten.

Mir wäre neu, dass bei dem Bezugsberechtigten bei Vertragsablauf überhaupt ein Konto angegeben ist.

Vermutlich, ist die Mutter die Versicherungsnehmerin im Vertrag und hat vor dem Ablauf, den Bezugsberechtigten geändert und sich selbst dafür eingesetzt.

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