Versicherung zieht SB ab, Versicherungsnehmer will SB nicht zahlen?

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10 Antworten

 Die Haftpflicht der Gegenseite hat mir 75€ überwiesen und darauf verwiesen, dass der Versicherungsnehmer eine Selbstbeteligung in Höhe von 125 € an mich zu zahlen hat.

Kevin hat schon genau geschrieben was du tun musst.

Allerdings empfehle ich, den Haftpflichtversicherer zu verständigen, dass ihr Versicherungsnehmer sich weigert den SB zu zahlen und du daher jetzt das Mahnverfahren an ihren Kunden einleiten wirst.

Gruß N.U.

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Ich denke das mußt du dann Zivilrechtlich einklagen.Wenn der "Schaden"so anerkannt wurde und er eigentlich zahlen müßte,stehen deine Chancen gar nicht mal so schlecht.Du mußt dir nur überlegen,ob dieser Betrag den ganzen Aufwand lohnt.



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die Chancen stehen zu deinen Gunsten. Die Frage ist eher ob es sich lohnt, für diesen Betrag zu klagen

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Kommentar von etraxxx
11.02.2016, 13:45

In Anbetracht dessen, dass diese Leute augenscheinlich sehr viel Geld besitzen und es aus reiner Gier nicht zahlen, würde ich dies in Betracht ziehen. Es geht mir nicht um die 125 € , sondern ums Prinzip.

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natürlich muss er zahlen nur not an die versicherung wenden und sagen das er nicht zhalen will normalerweise zahl die versicherung dann und vordert das von dem anderen dann ein

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Kommentar von etraxxx
11.02.2016, 13:43

Die Versicherung habe ich kontaktiert, die sagten nur wäre alles anerkannt, aber es wäre nicht deren Problem, wenn er die SB nicht zahlen will

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Ist er dazu verpflichtet?

Na klar. Er hat den Schaden schuldhaft herbeigeführt.

Also du schickst ihm eine Mahnung per Einschreiben mit Frist bis zum 18.02.2016.

Verstreicht die Frist fruchtlos geht es hier weiter für dich:

www.online-mahnantrag.de

Wie stehen die Chancen im Falle einer Klage?

99,9999% auf Sieg für dich.

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dann fordere die versciherung auf die volle summe zu zahlen und setze sie gleichzeitig in verzug. die selbstbeteiligung muss die versicherung sich dann von ihrem kunden zurückholen.

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Kommentar von kim294
11.02.2016, 13:57

Nö, muss sie nicht.

Sie ist ihren Verpflichtungen nachgekommen. Alles andere ist eine Sache zwischen dem Schädiger und dem Anspruchsteller.

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Die Versicherung muss dir die Selbstbeteiligung nicht auszahlen. Da musst du dich schon an den Verursacher wenden.

Genau aus dem Grund bin ich kein Freund von einer Selbstbeteiligung in der Haftpflichtversicherung.

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Er muss Dir die Kosten voll erstatten. Er hat Selbstbeteiligung, nicht Du.

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Hi,

der Geschädigte (du) hat keinen Vertrag mit der Versicherung. Daher gibt es auch kein direktes Forderungsrecht gegenüber dieser. Du muss sich daher an den Verursacher wenden. Du musst also den Schaden beim Verursacher geltend machen.

Manche Versicherungen zahlen zwar voll an den Geschädigten aus und fordern danach den SB vom Versicherungsnehmer zurück. Darauf kannst du aber nicht pochen.

Gruß
Falke

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Richtig ist, dass du keinen direkten Anspruch an die Versicherung hast.

Du hast 3 Möglichkeiten

- der Gegner anschreiben und eine Frist setzen und hoffen, dass er zahlt ;)

- zum Anwalt gehen (wenn du eine Rechtsschutzversicherung, übernimmt diese die Kosten)

- selbst einen Mahnbescheid beantragen (das geht ganz gut und du sparst dir die Kosten für den Anwalt falls du keine Rechtsschutzversicherung hast)

Die Chancen, dass du bei einer Klage Recht bekommst, stehen sehr gut!

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