Versetzung innerhalb Nettomarkendiscount?

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6 Antworten

Was steht im Arbeitsvertrag - zum Einsatzort?

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Es gibt doch sicher einen Betriebsrat bei Netto - mit dem könnte deine Frau Kontakt aufnehmen und einmal durch ihn klären lassen, wieso sie Unruhe stiftet und "zuviel bestelle". Das lässt sich doch sicher nachprüfen.

Arbeitgeber können innerhalb ihres Direktionsrecht Mitarbeiter versetzen und so handeln, ohne das der Arbeitnehmer groß gefragt wird.

http://www.arbeitsratgeber.com/direktionsrecht-weisungsrecht/

Sie soll einmal in ihren Arbeitsvertrag sehen, ob dort der Vertrag mit einer bestimmten Filiale abgeschlossen wurde. Wenn nicht, kann sie gegen die Umsetzung/Versetzung nichts machen.

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Kommentar von Robby2007
15.08.2016, 18:31

Danke für die Antwort :-) In ihrem Arbeitsvertrag steht die bestimmte Arbeitsstelle bzw
Filiale

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Wenn in ihrem Vertrag nicht steht dass ihr Arbeitsplatz Filiale xy ist dann darf sie versetzt werden....

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Was man nun machen kann? Erst mal in den Arbeitsvertrag schauen, was dieser zum Punkt Versetzungen aussagt.

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Kommentar von Kuestenflieger
15.08.2016, 17:37

welcher ?    netto  oder NETTO

im anstellungsvertrag steht sicher : im bezirk xxx einsetzbar

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14 Jahre Netto dürfte rekordverdächtig sein. Wenn sie die Übernahme durch Edeka und die Integration der Plus-Märkte überlebt hat, dürfte sie schon lange auf der internen Abschussliste stehen. Sie hat mit Sicherheit noch Konditionen, die aktuell nur noch als Luxus gesehen werden. Vermutlich ist der Einsatz in einer anderen Filiale durch den Arbeitsvertrag gedeckt.

Falls es wider Erwarten einen Betriebsrat gibt, ist der natürlich die erste Anlaufstelle, sonst hoffe ich doch auf eine Mitgliedschaft bei ver.di.

Nach der üblichen Strategie wird solch eine lästige Mitarbeiterin erst einmal aus ihrem gewohnten Umfeld herausgetrennt und in eine Filiale von Ja-Sagern und Spitzeln gesteckt. Der Rest ist Routine, eine Kollegin wird sich finden, die sie wegen eines vermeintlichen Vergehens anschwärzt.


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Kommentar von Robby2007
15.08.2016, 19:11

Als meine Frau bei Netto anfing, war sie erst Fidealleiterin bei Markt A , wechselte dann zu Markt B, weil der Wohnort näher war. Ebenfalls als Marktleiterin. Später wurde sie in die zweite Reihe, in einen anderen Markt C versetzt, weil die Zahlen in Markt B angeblich  nicht stimmten. Das ging dann zwei Jahre gut. Dann wurde sie in Markt D versetzt, weil es angeblich Unruhe gab.

Jetzt war meine Frau 17 Tage krank, Als sie sich zurück meldete, sagte ihr der VL am Telefon , das sie ab diese Woche bis zum Urlaub in 14 Tagen nach Markt E arbeiten muß.

Heute war der VL bei meiner Frau in Markt E. Dort sagte er ihr, das sie ab dem 1.9.2016 fest in Markt E arbeiten soll.
Grund: meine Frau stifte angeblich Unruhe und bestelle zu viel

Und meine Frau solle froh sein , das man ihr nicht an die Arbeitsstunden bzw Geld wolle.

Wärend der 14 Jahre wurde der Arbeitsvertrag auch immer Fidealmäßig geändert. Auch jetzt steht im Arbeitsvertrag Markt D.

Einen Betriebsrat gibt es auch, aber ob der was machen kann ? Und dann stellt sich die frage , ob es was bringt , wenn meine Frau wieder zurück in Markt D kann, wenn es da auch angeblich Unruhe gab ?

Nur rumschupsen von Markt zu Markt ist auch blöd. Sie hat bisher alles für Netto getan.Oft bis zu 16 Stunden am Tag. Und dann dieser blöde VL

Meine Frau ist jetzt 55 Jahre alt, wenn sie jetzt kündigen würde, würde sie sicher keinen anderen Arbeitsplatz finden.Zumindest nicht mit dem Netto Gehalt

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Kommentar von BarbaraAndree
15.08.2016, 20:18

Dein Bericht erinnert mich an das Buch von Andreas Straub über Aldi - vermutlich gleichen sich diese Discounter in der Vorgehensweise,  die sie gegen ihre Mitarbeiter an den Tag legen. 

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Gibt es bei Netto einen Betriebsrat? Dann wäre der die erste Anlaufstelle für deine Frau.

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