Verschmutzung durch Hundereinigung vor der Wohnungstür?

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4 Antworten

Den tätlichen Angriff solltest Du auch bei der Polizei anzeigen. Das ist nicht hinnehmbar.

Bei dem Gespräch das ruhig auch erwähnen und die Genossenschaft auffordern, den Nachbarn deswegen eine schriftliche Abmahnung zu erteilen. Die Genossenschaft ist auch dafür zuständig, den Hausfrieden zu bewahren und dazu notwendige Schritte zu unternehmen.

So gehst Du erkennbar in die Offensive und hast eine ganz andere Gesprächsposition.

Kommentar von angiekw
13.07.2016, 14:57

Danke für die Antwort. Ich kann aber den tätlichen Angriff ( Stossen in den Fahrstuhl) nicht beweisen. Denke, sie würde das einfach abstreiten und dann stehe ich dumm da. Wollte auch, dass das Ganze nicht noch mehr eskaliert.

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Ein gemeinsames Gespräch würde ich absolut ablehnen. Das kann sehr nach Hinten losgehen. Normale Verunreinigungen durch Hunde sind in der Regel nicht zu beanstanden. Wenn der Hund aber bewusst im Treppenhaus gereinigt wird, dann ist dies natürlich ein ganz anderer Fall.

Ich würde ebenfalls als erstes Strafanzeige bei der Polizei stellen. Vor allem auch, damit der Umstand dokumentiert wird. Wenn sogar noch Zeugen dabei gewesen sind und das Bestätigen, dann ist dies obendrauf ein Grund für eine fristlose Kündigung seitens der Genossenschaft.

Ich würde mich auf keine Spielchen mit der Genossenschaft einlassen. Keine weiteren Gespräche führen und statt dessen sofort den Weg zum Mieterschutz bzw. Anwalt machen und den alle weiteren Schritte einleiten lassen.

Der soll dann auch mal den Mietvertrag und die Hausordnung überprüfen. Auch kann er sehr gut tätig werden.. 

Wenn dieser Flur einseitig verschmutzt wird, gilt natürlich das Verursacherprinzip.

Du könntest dann ja auch auf die Idee kommen, deine Schuhe grundsätzlich auf dem Flur zu putzen und dann den Dreck einfach liegen zu lassen.

Habe die Genossenschaft angeschrieben und gebeten, einen Putzplan zu erstellen. Diese teilte mir mit, dass meine Nachbarn den "hochfrequentierten" Bereich sauberhalten würden und die Regelung so beibehalten bleiben soll.

Dann ist doch alles gut, Du machst nur Deinen Bereich und überlässt ihm seinen Bereich. Du hast es doch schriftlich.

Nachdem ich mittlerweile wöchentlich alleine die Treppe putzen muss habe ich sie gebeten das wir uns diese Aufgabe jetzt teilen da ich aus gesundheitlichen Gründen dieses nicht mehr wöchentlich alleine machen kann

Eben Du machst nur Deinen Bereich. Das würde ich konsequent einteilen.

Auch den tätlichen Angriff habe ich der Genossenschaft mitgeteilt. Nun soll ein Gespräch mit den Nachbarn dort stattfinden

Den Angriff hätte ich nicht der Genossenschaft mitgeteilt bzw. angezeigt sondern der Polizei, damit sie den Vorfall aufzeichnen und dokumentieren.
Bei Verletzungen wäre ich zum Arzt um auch das zu dokumentieren und dann wäre ich vielleicht damit auch zur Genossenschaft gegangen.

Dann lasse Dich auf ein Schlichtungsversuch ein, den Du sachlich aber bestimmt für Dich behauptest - wenn Du im Recht bist.

Ich bin Hundebesitzer und mag dementsprechend Hunde - aber den Hund, gerade langhaarig, vor der eigenen Flurtür zu "striegeln" und zu "säubern" ist echt Bequemlichkeit. Obwohl mir der Sinn entfällt, da der Dreck nun statt vor der Haustür vor der eigenen Tür liegt?!
Das macht man vor der Haustür nicht vor der Flurtür.

Würde ich die Genossenschaft dezent darauf hinweisen, das der ganze "Dreck" mit reingeschleppt wird und es auch in deren Interesse sein kann.

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