Frage von Helgahuga, 37

Verschleierung der Konzentrationslager im 2. Weltkrieg in der Öffentlichkeit?

Hallo mich würde es echt Interessieren ob die Deutschen oder generell die Menschen was von den kz im 2.weltkrieg wussten und wie es oder ob es überhaupt in der Öffentlichkeit verschleiert wurde.

Antwort
von zalto, 17

Ich denke, es ist so wie beim bösen Nachbarn, der seine Frau schlägt:

  • Er macht keinen Hehl daraus, dass er seine Interessen zur Not auch mit Gewalt durchsetzt.
  • Man sieht die blauen Flecken der Frau und ahnt, dass er es tut.
  • Man hat aber keine Beweise, dass es wirklich stattfindet. Würde man ihn damit konfrontieren, könnte man selber eine Tracht Prügel beziehen.
  • Das Thema ist eher unangenehm - wenn, dann redet man mit anderen nur hinter vorgehaltener Hand darüber. Anzeige erstattet keiner.
  • Eigentlich ist man ganz froh, dass man selber nicht das Opfer ist und schiebt die Verantwortung auf die Frau, ihn anzuzeigen.
  • Wenn die Polizei dann an der Haustür klingelt und einem mitteilt, dass der Nachbar seine Frau erschlagen hat, fühlt man sich betroffen und fragt sich, wie das passieren konnte und warum keiner was getan hat.
Kommentar von flirtheaven ,

Da ist wohl viel Wahres dran

Antwort
von flirtheaven, 18

Ob alle alles wussten ist natürlich fraglich. Aber generell wurden die KZ nicht besonders vor äußeren Einblicken geschützt. Es gab allein in Deutschland zig Konzentrationslager, so dass nahezu jeder Deutscher in der Nähe eines KZ lebte. Bei den Vernichtungslagern sieht es etwas anders aus, die gab es nur in Polen und Weißrussland. Lt. meiner Großmutter musste aber jeder Deutsche wissen, dass mit den Juden etwas Unrechtes geschieht. Die Frontsoldaten wussten wahrscheinlich alle von den Einsatzgruppen der SS und deren Augaben.

Antwort
von Fairy21, 15

Würde sagen, dass auch viele erstmal Angst hatten selbst da zu landen.

Nach dem 2. Weltkrieg war es von vielen, denke ich mal, nur eine reine Schutzbehauptung. 

Die Behauptung:"

"Das wussten wir nicht. "

Die man ja dann ziemlich oft gehört hat.

Antwort
von BVBDortmund, 4

Der Urkundsbeamte der Geeinden oder Städte musten Todesfälle dokumentieren.

Wenn aus den Konzentrationslagern Leute zu Arbeitseinsätzen kamen, wussten die Kollegen es.

Antwort
von hauseltr, 10

Viele wollten es nicht sehen und fragten auch nicht nach. Dazu war die Angst viel zu groß! 

So verdrängte man es einfach. Sonst war man schneller in so einer Einrichtung, als einem lieb war.

Was sich da wirklich abspielte, war aber nur den Wenigsten wirklich klar!

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