Frage von Nekus, 128

Versandkosten zu hoch, 5€ bezahlt verschickt für 0,85€?

Hallo Ich habe vor einigen Tagen bei einem namenhaften Musicalunternehmen Tickets bestellt. Ich habe 5 Euro für denn Versand bezahlt - heute kam dann der Brief an. Verschickt als 85 cent Brieflein. Mit nichts weiter als einem Prospekt und den Karten. Darf man das so einfach? Ich mein die Kosten stehen in keinem Verhältnis mehr.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Wissensdurst84, 34

Guten Morgen,

Vielleicht nochmal zu Verständnis: Die Kosten sind durchaus Bestandteil des Vertrages. Und es wird auch anerkannt, wenn es "ein wenig" mehr ist als das Porto. Schließlich hat der Verkäufer Aufwand durch den Versand. Und wenn die 5 € gerechtfertigt wären (besondere Art der Verpackung, besonders hoher Aufwand beim Versand) und das der Verkäufer auch nachweisen könnte, würde natürlich auch nichts passieren können.

Doch alles hat Grenzen. Und die nennen sich im Gesetz "gute Sitten".
Das findet man zum Beispiel hier

BGB § 138 Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher
...
2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung ... der Unerfahrenheit ... eines anderen sich ... für eine Leistung Vermögensvorteile ... gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Wenn die Versandkosten also in deutlichem Mißverhältnis zum tatsächlichen Aufwand oder zum Wert der Ware stehen, könnte der Verkäufer schon Probleme bekommen. Hängt auch daran, ob jemand wegen 4,15 Euro Differenz den Rechtsstreit sucht.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

Antwort
von derhandkuss, 64

Versandkosten bestehen nicht nur aus den Portokosten für einen Brief! Ein Mitarbeiter muss zum Beispiel die Eintrittskarten in den Brief packen, den Brief beschriften und frankieren, später alle Briefe noch gesammelt zur Post bringen. Weiterhin muss noch eine Rechnung erstellt (geschrieben) werden. Zusätzlich muss in der Buchhaltung noch nachgehalten werden, ob die Rechnung auch tatsächlich bezahlt wird. Für alle diese Tätigkeiten fallen Personalkosten an - und das ist nicht gerade wenig!

Kommentar von Nekus ,

Das alles bezahle Ich aber mit dem Produkt und nicht mit den Versandkosten. Außerdem muss niemand den Brief zur Post bringen oder beschriften, die Karten sind mit der Adresse bedruckt und in großen Firmen kommt die Post und nimmt die ganzen Briefe mit(so ist es bei unserer Firma). Und versichert ist das zeug immer da der Versender das Risiko trägt sollte er es nicht von der Post zusätzlich versichern lassen.

Kommentar von derhandkuss ,

Personalkosten sind nun mal die höchsten Kosten in einem Betrieb! Frage mal in größeren Betrieben mit eigener Versandabteilung nach, wie hoch dort die monatlich anfallenden Kosten sind!

Kommentar von alarm67 ,

Großer Blödsinn! Mit dem Eintrittsgeldern bezahlst Du das Produkt Musical! Außerdem, wer zwingt Dich, die Karten dort zu bestellen? Dann lasse es doch. Nochmals: Du wurdest über die Versandtkosten VORHER informiert und aufgeklärt! Sich jetzt darüber zu beschweren ist sowas von albern und lächerlich!!!

Kommentar von Nekus ,

Wer regt sich denn bitte darüber auf? Der einzige der sich hier anscheinend aufregt, wenn Ich so die ganzen Kommentare lese, bist nur du. 

Antwort
von dresanne, 35

Natürlich erwartet man bei diesem Versandpreis zumindest Einschreiben. Was stand denn in dem Angebot, wie versendet Wird? Das ist wie bei den großen Versandunternehmen QVC oder HSE - da wird eine Pauschalsumme erhoben, egal wie groß oder klein der gekaufte Gegenstand ist.

Antwort
von Nordseefan, 75

Versandkosten ist mehr als Portokosten. Verpackung ( ja es sind nur ein paar Cent), Arbeitszeit etc, dass alles gehört zu den Versandkosten dazu.

Kommentar von TopMoralRecht ,

Arbeitszeit? Der Käufer muss nicht das Gehalt der Arbeiter mitfinanzieren.

Kommentar von Nordseefan ,

Natürlich muss er das. Ist ÜBERALL so.

Und auch Service kostet nun mal.

Kommentar von alarm67 ,

Dämlicher Kommentar! Wenn nicht von den Kunden, woher soll denn das Geld für die Mitarbeiter sonst kommen??? Vom lieben Gott???

Kommentar von TopMoralRecht ,

Es gibt keinen ""Gott"" .

Die Mitarbeiter werden von ihren Arbeitgeber finanziert. Die Portokosten müssen verhältnismäßig sein. Bedeutet:  Porto und Material. Mehr nicht.

Kommentar von Nordseefan ,

Das irrt der gute Mann/ die gute Frau

Kommentar von alarm67 ,

Wir reden nicht über Portokosten! Wir reden über VERSANDTKOSTEN! Da besteht ein großer Unterschied.

Oh, Mitarbeiter werden von den Arbeitgebern bezahlt! Ist ja was ganz neues! Und woher nehmen die das Geld??? Aus ihrer Privatkasse, lol! Nein, Du wirst es nicht glauben, ist aber so, das wird von den Versandtkosten getragen! Wie wäre es mal, wenn Du das Hirn einschaltest?

Antwort
von mrspecial88, 81

Darf man machen ja...ob das moralisch gut ist is das andere

Solange es doofe gibt die bei dem versand preis denken man bekommt die karten im versicherten paket ziehen die es weiter durch..

Kommentar von Wissensdurst84 ,

Der gewerbliche Händler haftet für den Versand. Es sollte also in seinem Interesse liegen, dass Sie auch ankommen

Antwort
von Waaat, 36

Ich würde es reklamieren. Das ist Abzocke erster Güte in meinen Augen.

Kommentar von alarm67 ,

Selten so einen Blödsinn gelesen!

Kommentar von Waaat ,

Wenn du dich Abzocken lassen würdest, bitte gerne.
Das gilt aber nicht für alle Menschen.

Antwort
von alarm67, 56

Mitarbeiter, Porto, Umschlag, und, und, .........!

Alles Kosten, nicht nur die Briefmarke!

Vermutlich ist der Versandt sogar versichert, kostet auch noch mal Geld!

Außerdem wird bereits bei der Bestellung die Höhe der Versandkosten angegeben, die Du mit der Bestellung ja akzeptiert hast!

Kommentar von TopMoralRecht ,

Der Käufer muss nicht die Gehälter der Arbeiter mittragen.

Kommentar von alarm67 ,

Dämlicher Kommentar! Wenn nicht von den Kunden, woher soll denn das Geld für die Mitarbeiter sonst kommen??? Vom lieben Gott???

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