Frage von xxluckyxx16, 25

Versäumnisse und Besonderheiten der Politik von Walter Ulbricht?

hey gibt es irgendwelche Versäumnisse also Chancen die er während seiner Amtszeit verpatzt hat oder irgendwelche Besonderheiten, also irgendwas was man ihm nicht hätte zugetraut oder so ? Bittedankeschön

Antwort
von voayager, 18

Ulbricht hatte nicht viel verpatzt, er war bis zu einem gewissen Grad ein Original, seinem Nachfolger Honecker kalr überlegen und recht eigenwillig in seinen Entscheidungen. Bei ihm hatten die akademischen Fachkräfte mehr in den Betrieben zu melden als unter seinem Nachfolger. Er ließ Kleinkapital zuu und war ein Verfechter der Einehit Deutschlands. In einer Herrschaftszeit hatte die DDR Zuwachsraten von 6-7%, also schon recht beachtlich. U. leitete die NÖS ein, eine spezielle Politik für die Wirtschaft, die in Moskau nicht gern gesehen wurde. Das NÖS-Experiment bestand nur kurz und wurde unter Honecker wieder abgeblasen.

Antwort
von Modem1, 3

Ulbricht hatte 1963 ein neues Ökonomisches System auf die Füße zu stellen was die Planwirtschaft Wettbewerbsfähiger machen sollte.. Der Sturz des Sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chrustschow 1964 und der Nachfolger Breshnew ein Poststalinist vermasselte ihm diese Vorhaben.Und das bestreben der Dubjek Regierung den Stacheldratzaun zum Westen abzubauen lies Ulbricht keine Ruhe das es zur Massenflucht von DDR Bürgern kommt.Er war daher der Aktivist zum Sturz der Prager Regierung.

Antwort
von cherskiy, 10

Die Besonderheiten der Politik Ulbrichts sind folgende: Ulbricht bemühte sich zunächst innenpolitisch um den Ausbau und die Reform der Wirtschaft, das sog. "Neue Ökonomische System der Planung und Leitung", dieses ist aber gegen 1966 gescheitert und außenpolitisch - mit wachsendem Erfolg - um die internationale Anerkennung der DDR. Seit Mitte der 60er-Jahre suchte er deren Bewegungsfreiheit unter sowjetischer Vorherrschaft zu vergrößern; gegen die Politik der UdSSR unterhielt er Kontakte zu bundesdeutschen Politikern, ab 1969 zur sozialliberalen Koalition. Ulbricht gehörte 1968 zu den schärfsten Kritikern der reformkommunistischen Bestrebungen in der Tschechoslowakei. Sowjetisches Misstrauen und Meinungsverschiedenheiten in der SED-Spitze führten zu einem parteiinternen Putsch, infolge dessen es zum - von E. Honecker in Moskau vorbereiteten - Rücktritt Ulbrichts als SED-Chef kam.

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