Frage von XFighter7,

Verpflichtet Reichtum etwas von seinem Geld abzugeben?

Hilfreichste Antwort von MrsCartman,
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IN Form von Steuern: Ja. Aber das meinst du sicher nicht.

Ich finde, dass wenn man genug Geld hat, egal wie man dazu gekommen ist, dass man davon auch gerne was abgeben sollte/kann. Anderen Menschen geht es nicht so gut und diesen sollte man helfen.

Schließlich könnte man selbst auch mal in eine solche Situation kommen. Und wenn man einem Menschen was gutes tut, dann ist er irgendwann bereit auch etwas gutes zu tun.

Kommentar von Sajonara,

Gut erkannt und besonders traurig ist es, das viel Geld "verdient" wird, immer entweder in Ausbeutung durch Arbeit und Minder-Bezahlung wie durch Zinswucher den Menschen genommen wird, jenen die eigentlich ebenso Anspruch darauf hätten.

Wir leben daher in einer Raub- und Beutewirtschaft, deren Verliere als ARM bezeichnet werden, aber oft ganz einfach nur Opfer der herrschenden Raubritter sind, die jene in dieser Bezeichnung und dem angeblichen Mitgefühl darum noch zusätzlich verhöhnen.

Kommentar von mehrDemokratie,

Raubwirtschaft dieses Wort finde ich äußerst treffend und noch schlimmer ist, daß unsere Politiker zusammen mit Weltbank, WTO und IWF die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Während sich diese Organisationen sogar noch den Anschein verschaffen, etwas gegen die Armut in der Welt zu tun.

Kommentar von MrsCartman,

Ich danke dir für den Stern! Freut mich, dass meine bescheidene Meinung so gut bei dir ankam! :)

Antwort von mehrDemokratie,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Habe gerade das Buch von Bernd Senf "Der Nebel ums Geld" vor mir liegen. Er hat in seinem Buch einen Bildzeitungsartikel vom 27.07.1990 aufgegriffen: Fräulein Quant(3 Milliarden) heiratete Herrn Klatten (4.600 brutto)Der gebürtige Hamburger hat die Probe bestanden und braucht nicht mehr für 4.600 Mark brutto im Monat zu arbeiten. Er hat schließlich in Nobelort Kitzbühel (Österreich) ein scheues Mädchen geheiratet, das alleine an Zinsen täglich über 650.000 Mark verdient. Jan hätte sich zwölf Jahre als Angestellter abplagen müssen, um die Tageseinnahme seiner Frau zu verdienen.

Soviel von hart arbeitenden Menschen bzw. von Erbschaftssteuer befreiten Unternehmerssprößlingen. Wie weit ist es eigentlich von Kitzbühel zur nächsten Off-shor-Oase?

Kommentar von mehrDemokratie,

Wenn die etwas von Ihrem hart verdienten Geld abgeben wollten, dann gäbe es in der "City of London" nicht die höchste Bankendichte der Welt.

Antwort von Sajonara,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Angeblicher Reichtum ist immer einseitig und aufgebaut auf den (schwindenden) Ressourcen der anderen Menschen und der Welt, die uns umgibt. Alles darin gehört eigentlich allen Lebenwesne zu gleichen Teilen.

Reichtum gibt es nur, weil bewusst und gezielt auf der anderen Seite Armut damit erzeugt wird, Ressourcen geplündert, geraubt, verwertet werden, ohne den eigentlichen Beitzern davon genügend übrig zu lassen, diese Ressourcen faktisch geraubt werden, überall in der Welt von machtvollen, gewaltbereiten Interessen Vertretern der Herrschenden Mächte.

Den Menschen wird ihre Arbeitskraft für ein Bruchteil des Wertes dessen abgekauft und der daraus entstanden "Reichtum" verteilt sich auf wenige, die es schaffen, die Mehrheit der anderen Menschen effektiv zu unterdrücken und in Angst und Schrecken zu versetzen.

Ausbeutung, Zerstörung der Lebensbedingungen und sonstige Gewalt, sind die Folgen dieser Herrschaft des Reichtums, der den Untergang und die Verschlechterung der Lebens-bedürfnisse und Lebensbedingungen des Restes der Menscheit billigend zur Folge hat.

Amerika verbraucht mit 5% der Weltbevölkerung, 30% der vorhandenen Ressourcen (Erdöl, Mineralien, Rohstoffe, Nahrungsmittel, ..) Der Westen insgesamt (Europa und USA) mit 20% der Weltbevölkerung verbraucht allein 80% der vorhandenen Ressourcen und verteilt diese wie aktuel verstärkt zu sehen, noch nicht einmal gerecht unter seine eigenne Bevölkerungen, ..ezc.

Kommentar von XFighter7,

So ist es leider mit vielem ohne arm kein reich, ohne hässlich kein schön, ohne krieg kein frieden und ohne Teufel kein Gott. Das ließe sich noch endlos so fortsetzen.

Kommentar von Sajonara,

Es geht eben darum, diese einseitige dualistische Sichtweise nicht fortzusetzen, den Schaden auch darin zu erkennen und sich dessen bewusst zu sein/ zu werden, um etwas daran zu ändern, Mitläufer und Ignoranten gibt es schon genügend.

Ebenso wie Menschen die leider nicht begreifen können, wie das Leben als Prozess um sie herum struktieriert ist und aus thumben Mitläufern werden daher nur selten beuwssten Lebewesen, ....

Antwort von deewee,
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Nein. Aus gesellschaftlicher Sicht bedauerlich. Eine moralische, ethische oder was-auch-immer-Verpflichtung gibt es nicht. Abzugeben wäre der Gemeinschaft dienlich, jedoch nicht gut. Es wäre. Das ist alles.

Antwort von kwon56,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, neben den Zwangsabgaben (Steuern und dergleichen) ist keiner verpflichtet etwas abzugeben. Wer es dennoch macht, wird Wohltäter genannt. Gruß

Antwort von santolina,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Für mich wäre es selbstverständlich dort zu spenden wo ich es für richtig halte...

Antwort von viragos,
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Nein, finde ich nicht, wenn jemand hart arbeitet und so zu Reichtum gekommen ist. Außerdem gibt er ja schon in Form von Steuern etwas ab.

Kommentar von XFighter7,

manche werden aber auch reich geboren, Paris Hilton z.B.

Kommentar von viragos,

Aber sie hat auch ein eigenes Einkommen, das wird eben auch versteuert. Und wenn sie mal das ganze Geld iher Familie erbt, muss sie auch Steuern zahlen. Und der Pai/Opi zahlt auch Steuern.

Kommentar von mehrDemokratie,

Die Reichsten der Reichen, können gar nicht soviel arbeiten, wie sie Einnahmen zu verbuchen haben. Für deren Reichtum arbeiten Andere. Da gibt es von einer Bank den Slogan: "Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten" was so viel bedeutet wie, lassen Sie andere für sich arbeiten. Es zeigt sich immer mehr, daß sich unser System zu sehr in diese Richtung entwickelt. Korrektur wäre hier dringend von nöten.

Kommentar von viragos,

Ja, aber wie sind sie reich geworden? Jedes Unternehmen ist irgendwann einmal gegründet worden. Durch harte Arbeit ist dann auch irgendwann mal der Erfolg gekommen. Oft wird das Geld über viele Generationen hinweg vererbt.

Zudem steht es jedem frei, für wen er arbeiten will.

Kommentar von mehrDemokratie,

Sehen Sie sich doch einmal die Entwicklung unserer Staatschulden an, dort bekommen sie nichts anderes, als eine Exponentialkurfe zu sehen und das Spiegelbild dieser Kurve, das sind die Einnahmen jener, die Ihr Einkommen ohne Leistung erziehlen. 3www.steuerboykott.org

Kommentar von Sajonara,

@ viragos - wo aht jemand "hart" gearbeitet und ist dadurch zu "Reichtum " gekommen? Doch immer nur dort, wo andere (auch clever) ausgebeutet beraubt, beherrscht, eingeschüchtert und genötigt wurden und werden!

Eine dadruch Anti-Sozial gewordene Gesellschaft ist keine Gemeinschaft mehr, sondern ein brodelnder Haufen von Gegensätzen, Gewalt und Barbarei!

Antwort von Ragnar12983,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Laut Grundgesetz: Ja...

(Das nennt man im übrigen "Steuer")

Gruß Ragnar

Antwort von coeleste,

was du nicht brauchst,verschenke es!!

(ist eigentlich ein MUSS)

Antwort von Babey15,

ich denke nicht sonst gäbe es nciht soviel armut..

Kommentar von XFighter7,

häh?

Kommentar von Sajonara,

Sogn. Armut gibt es nur, in der Tat weil sich einige wenige fast alles vom gemeinsam erarbeiteten und geschaffenen "Kuchen" wegnehmen und anderen, dem Groteil der Menschheit von gemeinsamem Lebensraum und Produkten nur die Krümmel übrig lassen.

Antwort von fischkoppmojo,

ja da man seinen reichtum auf die nachfrage der menschen hin aufbaut

Kommentar von viragos,

Aha...

Antwort von CLHexe75,

Nein, aber ganz und gar schlecht wäre es gar nicht.

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