Frage von XFighter7 19.12.2010

Verpflichtet Reichtum etwas von seinem Geld abzugeben?

  • Hilfreichste Antwort von MrsCartman 19.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    IN Form von Steuern: Ja. Aber das meinst du sicher nicht.

    Ich finde, dass wenn man genug Geld hat, egal wie man dazu gekommen ist, dass man davon auch gerne was abgeben sollte/kann. Anderen Menschen geht es nicht so gut und diesen sollte man helfen.

    Schließlich könnte man selbst auch mal in eine solche Situation kommen. Und wenn man einem Menschen was gutes tut, dann ist er irgendwann bereit auch etwas gutes zu tun.

  • Antwort von mehrDemokratie 19.12.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Habe gerade das Buch von Bernd Senf "Der Nebel ums Geld" vor mir liegen. Er hat in seinem Buch einen Bildzeitungsartikel vom 27.07.1990 aufgegriffen: Fräulein Quant(3 Milliarden) heiratete Herrn Klatten (4.600 brutto)Der gebürtige Hamburger hat die Probe bestanden und braucht nicht mehr für 4.600 Mark brutto im Monat zu arbeiten. Er hat schließlich in Nobelort Kitzbühel (Österreich) ein scheues Mädchen geheiratet, das alleine an Zinsen täglich über 650.000 Mark verdient. Jan hätte sich zwölf Jahre als Angestellter abplagen müssen, um die Tageseinnahme seiner Frau zu verdienen.

    Soviel von hart arbeitenden Menschen bzw. von Erbschaftssteuer befreiten Unternehmerssprößlingen. Wie weit ist es eigentlich von Kitzbühel zur nächsten Off-shor-Oase?

  • Antwort von Sajonara 22.12.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Angeblicher Reichtum ist immer einseitig und aufgebaut auf den (schwindenden) Ressourcen der anderen Menschen und der Welt, die uns umgibt. Alles darin gehört eigentlich allen Lebenwesne zu gleichen Teilen.

    Reichtum gibt es nur, weil bewusst und gezielt auf der anderen Seite Armut damit erzeugt wird, Ressourcen geplündert, geraubt, verwertet werden, ohne den eigentlichen Beitzern davon genügend übrig zu lassen, diese Ressourcen faktisch geraubt werden, überall in der Welt von machtvollen, gewaltbereiten Interessen Vertretern der Herrschenden Mächte.

    Den Menschen wird ihre Arbeitskraft für ein Bruchteil des Wertes dessen abgekauft und der daraus entstanden "Reichtum" verteilt sich auf wenige, die es schaffen, die Mehrheit der anderen Menschen effektiv zu unterdrücken und in Angst und Schrecken zu versetzen.

    Ausbeutung, Zerstörung der Lebensbedingungen und sonstige Gewalt, sind die Folgen dieser Herrschaft des Reichtums, der den Untergang und die Verschlechterung der Lebens-bedürfnisse und Lebensbedingungen des Restes der Menscheit billigend zur Folge hat.

    Amerika verbraucht mit 5% der Weltbevölkerung, 30% der vorhandenen Ressourcen (Erdöl, Mineralien, Rohstoffe, Nahrungsmittel, ..) Der Westen insgesamt (Europa und USA) mit 20% der Weltbevölkerung verbraucht allein 80% der vorhandenen Ressourcen und verteilt diese wie aktuel verstärkt zu sehen, noch nicht einmal gerecht unter seine eigenne Bevölkerungen, ..ezc.

  • Antwort von deewee 07.01.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein. Aus gesellschaftlicher Sicht bedauerlich. Eine moralische, ethische oder was-auch-immer-Verpflichtung gibt es nicht. Abzugeben wäre der Gemeinschaft dienlich, jedoch nicht gut. Es wäre. Das ist alles.

  • Antwort von kwon56 20.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, neben den Zwangsabgaben (Steuern und dergleichen) ist keiner verpflichtet etwas abzugeben. Wer es dennoch macht, wird Wohltäter genannt. Gruß

  • Antwort von santolina 19.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für mich wäre es selbstverständlich dort zu spenden wo ich es für richtig halte...

  • Antwort von viragos 19.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein, finde ich nicht, wenn jemand hart arbeitet und so zu Reichtum gekommen ist. Außerdem gibt er ja schon in Form von Steuern etwas ab.

  • Antwort von Ragnar12983 19.12.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Laut Grundgesetz: Ja...

    (Das nennt man im übrigen "Steuer")

    Gruß Ragnar

  • Antwort von coeleste 23.12.2010

    was du nicht brauchst,verschenke es!!

    (ist eigentlich ein MUSS)

  • Antwort von Babey15 19.12.2010

    ich denke nicht sonst gäbe es nciht soviel armut..

  • Antwort von fischkoppmojo 19.12.2010

    ja da man seinen reichtum auf die nachfrage der menschen hin aufbaut

  • Antwort von CLHexe75 19.12.2010

    Nein, aber ganz und gar schlecht wäre es gar nicht.

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