verpflichtende Masernimpfung contra Argumente?

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2 Antworten

Pro Masernimpfung

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit: Komplikationen wie Mittelohr-, Lungen- oder Gehirnentzündungen sind bei der Erkrankung möglich, warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Für eine Impfung spricht außerdem: Wer sich gegen Masern impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Wenn 95 Prozent der Bevölkerung geimpft sind, können sich die Masern nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nicht mehr ausbreiten. Dann wären auch nicht geimpfte Menschen wie junge Säuglinge durch die sogenannte Herdenimmunität geschützt. Wer nicht geimpft ist, steckt sich bei Kontakt mit dem Virus mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit an. Eine zweimalige Impfung bietet auf der anderen Seite einen mehr als 95-prozentigen Schutz.

Kontra Masernimpfung

Impfgegner führen zum einen die Nebenwirkungen ins Feld. Sie halten das Risiko für nicht kalkulierbar. Generell sind mögliche Nebenwirkungen auch laut dem Robert Koch-Institut unbestritten. Bei Masern reichen sie der Bundesärztekammer zufolge von Rötungen bis hin zu Fieber, sehr selten seien auch allergische Reaktionen möglich. Andere Argumente der Impfgegner stehen dagegen in deutlichem Widerspruch zu den Einschätzungen der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Ständigen Impfkommission (Stiko). So sind Masern etwa nach Ansicht von Kritikern wie Hans Tolzin eine harmlose Kinderkrankheit, die in der Regel ohne Komplikationen verlaufe. Er bezweifelt auch die Wirksamkeit einer Impfung. Andere glauben, dass das Durchmachen von Krankheiten für die Entwicklung des Kindes wichtig sei und einen besseren Schutz bewirke als eine Impfung.

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Kommentar von earnest
13.12.2015, 15:40

Der Text ist abgekupfert. Bist du so nett und nennst deine Quelle?

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Eine Impfung die gegen den Willen durchgeführt ist Körperverletzung. Eine Impflicht greift in die Persönlichkeitsrechte und die elementarsten Rechte ein wie z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Impfen ist immer ein Risiko, Stichwort Impschäden, etc. Auch mehrere Ärzte sind gegen Impfungen. Ein Arzt der nicht mehr impfen wollte wurde mit Drohung der Ärztekammer wenn ich mich richtig erinnere quasi dazu gezwungen!

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Kommentar von MalNachgedacht
16.12.2015, 15:18

Eine Impfung die gegen den Willen durchgeführt ist Körperverletzung.

Falsch - es gibt diverse gesetzlich geregelte Ausnahmen. z.B. ist auch eine Blutentnahme unter bestimmten Vorraussetzungen gegen den Willen des Betroffenen möglich.
Gäbe es eine Impfpflicht dann wäre das eben auch eine gesetzlich geregelte Ausnahme - und damit keine Körperverletzung....

Eine Impflicht greift in die Persönlichkeitsrechte und die elementarsten Rechte ein wie z.B. das Recht auf körperliche Unversehrtheit. 

Andere mit Masern anzustecken (mit u.U. tödlichen Folgen) greift auch in deren Recht auf "körperliche Unversehrtheit" ein.

Impfen ist immer ein Risiko, Stichwort Impschäden, etc.

Nicht-Impfen ist auch immer ein Risiko - Stichwort Todesfälle durch Masernkomplikationen wie SSPE, geistige Behinderungen durch Enzephalitis, bakterielle Superinfektionen mit teils bleibenden Schäden....
Beide Varianten (impfen oder nicht Impfen) sind nicht frei von Risiken. Bei einer objektiven Risikoabwägung schneidet die Masernimpfung aber sehr viel besser ab....

Auch mehrere Ärzte sind gegen Impfungen.

"mehrere" = eine winzige Minderheit von Ärzten. In den allermeisten Fällen auch noch Ärzte die Homöopathie oder Anthroposophische Medizin praktizieren und damit den Pfad der Wissenschaft längst verlassen haben....

 Ein Arzt der nicht mehr impfen wollte wurde mit Drohung der Ärztekammer wenn ich mich richtig erinnere quasi dazu gezwungen!

Schön wäre es - aber da wird dich deine Erinnerung wohl trügen....

Du meinst doch wohl nicht den Arzt Johann Loibner?

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