Frage von Vorsorge11, 64

Vermögensaufbau und Sicherheitsplan als Sparvertrag für unser Kind?

Hallo zusammen,

wir wollten für unser Neugeborenes Kind einen einfachen Sparvertrag machen, worüber dann ab 18 verfügt werden kann (Führerschein etc.) oder auch weiterhin eingezahlt wird, sollte unsere Tochter das Geld noch nicht brauchen.

Wie das Leben so spielt waren zu diesem Zeitpunkt ein Berater bei uns vor der Tür und wir dachten das passt ja ganz gut.

Nun kam per Post der Versicherungsschein für einen Vermögensaufbau und Sicherheitsplan (Rentenversicherung) mit Rentenbeginn ab 67. Auf unsere Nachfrage wenn die Auszahlung mit 18 sein soll, wurde uns gesagt dass man dann den Rückkaufswert bekommt, welcher umgerechnet sogar weniger ist als die eingezahlten Beträge über die 18 Jahre. Das ist genau das was wir eigentlich nicht wollten, das hat doch mit Kindersparen überhaupt nichts zu tun.

Kennt sich hiermit vielleicht jemand aus und kann uns weiterhelfen, das wäre Nett. Die Widerrufsfrist läuft noch, vielen Dank.

Antwort
von DolphinPB, 50

Widerrufen !

Ein einfacher und felxibler Sparplan oder Fondsparplan tut es auch.

Beispiele: ING-Diba, VTB Flex, u.ä.

Antwort
von Immenhof, 45

Ich würde es auch widerrufen. Die Sparkasse(zumindest bei uns), hat so ein kleines Heft zum sparen. Da kommt jeden Monat ein gewisser Betrag drauf(wird verhältnismäßig sogar gut verzinst) und man kann noch Bonusgeld bekommen z.B für Kindergarteneintritt etc. Zusätzlich kann das Kind selber Geld sparen und am Weltspartag auf die Bank bringen.

Antwort
von Ninombre, 64

Widerruf und die Sache ist erledigt. Ich würde hinsichtlich Alternativen nur überlegen:
Führerschein steht schon früher an, da sollte der Vertrag flexibler sein.
Wäre es nicht auch mit einem Tagesgeldkonto getan? Da entstehen keine Gebühren, wenn Ihr etwas mutiger seid, dann ließe sich ein Teil auch als Aktienfonds investieren. Die Laufzeit ist ja > 15 Jahre, wenn das Geld vorher nicht benötigt wird, so dass auch temporäre Schwankungen kein unmittelbares Problem sind.

Antwort
von ellaluise, 46

Ich würde es widerrufen!

Sparen, Sparverträge bei den heutigen Zinsen können gar nicht gut sein d.h. nicht zu langfristig binden.

Was ich machen würde, was ich gemacht habe:

Ich habe seinerzeit Tagesgeldkonten für meine Kinder gemacht, die bisherigen Sparguthaben dahin transferiert, eine Eröffungsprämie kassiert, besonderen Zinssatz für die ersten Monate kassiert, o.k. da war schon Geld vorhanden.

Gleichzeitig habe ich für jeden von uns ein Aktiendepot eröffnet. Im Moment liegt ein bestimmter Geldbetrag auf dem Tagesgeldkonto und monatlich, 2-monatl., vierteljährlich, je nach dem, werden bestimmte Aktienfonds gekauft.

Damit muß man sich etwas beschäftigen, aber über die Länge der Laufzeit sollte sich das am allermeisten lohnen. (Das sollte jetzt keine Hausprodukte der örtlichen Banken sein).

Antwort
von BenniXYZ, 30


Ich würde den Vertrag widerrufen. Ganz wichtig, keine Beiträge einzahlen, alles zurück buchen. Sonst kommst du 1 Jahr lang nicht raus.

Solche langen Verträge finde ich absurd weil unflexibel. Man kann nicht auf Ereignisse reagieren und bezahlt obendrein noch Beratungsgebühren. Schau mal ganz hinten im Kleingedruckten nach, dort müssen diese Kosten aufgeführt werden.

Es gibt halt zur Zeit keine Zinsen, auch nicht für Versicherungsgesellschaften.

Du kannst ein kostenfreies Sparkonto einrichten (für Kinder bei z.B. der Sparkasse) oder ein Sparbuch und einen Dauerauftrag einrichten. Sind die Zeiten wieder besser, kannst du selbst über das Geld verfügen und es evtl. zinsträchtiger anlegen. Es werden kaum noch Lebensversicherungen verkauft, wozu? Die Renditen lohnen nicht.


Antwort
von HGiefing, 37

Auf jeden Fall widerrufen! Wenn das Geld in ca. 18 Jahren zur Verfügung stehen soll, dann ist ein Sparplan in einen (mehrere) internationalen/globalen AKTIEN-Investmentfonds genau das Richtige. Achtet auf die Kosten: Beraterhonorar, laufende Depotkosten, Transaktionskosten!

Eine Versicherung hat hohe Abschlusskosten und einen sehr geringen Ertrag (auf Grund der "sicheren" Veranlagung).

Auf lange Sicht ist aber keine "Absicherung" der Einzahlung notwendig, da die Aktienmärkte (via Fonds) immer gewinnen. Wenn Euch gemanagte Fonds zu teuer sind, dann nehmt einen ETF = geringere Kosten, aber natürlich auch keine Beratung.

In diesem Artikel (http://de.e-fundresearch.com/funds/artikel/8268-die-aeltesten-fonds-der-welt) seht Ihr, wie lange es schon Fonds gibt und wie hoch die Erträge bisher waren.

Antwort
von kenibora, 46

Berater hin, Berater her. Jeder will und kann mit einem Abschluss nur verdienen (er muss es) Wieviele Angebote habt Ihr denn vorliegen? Von welchen Banken oder Versicherungen? Für ein Kind Rente mit 67...!!?? Gibt besseres, aber nicht per Beratung hier

Kommentar von Vorsorge11 ,

Wir hatten sonst leider überhaupt keine Angebote, dieses Produkt wurde uns als Sparplan für unsere Tochter verkauft.

Kommentar von kenibora ,

Das ist ein Fehler sich nur über ein Prdukt beraten zu lassen und nur von einer Stelle!

Antwort
von grubenschmalz, 31

Sofort widerrufen per Post mit Einschreiben und vorab Fax.

Ist absoluter Quatsch für diesen Zweck

Antwort
von grubenschmalz, 29

Entweder hier ein Junior-Tagesgeldkonto:

https://www.ing-diba.de/sparen/junior-konto/tagesgeld/

Es sollte schon wirklich auf den Namen des Kindes laufen, um ggf. es dem Zugriff der Ämter zu entziehen, falls ihr irgendwelche Probleme haben solltet und um den Sparerfreibetrag zu nutzen.

Kommentar von grubenschmalz ,

https://www.ing-diba.de/sparen/junior-konto/direkt-depot/


Alternativ ein Junior-Wertpapierdepot. Empfehlenswert ist hier ein Sparplan auf einen MSCI-World-ETF. Vorher darüber schlau machen. 



Warum man sich allerdings von Beratern beraten lässt, die auf einmal vor der Tür stehen ist mir schleierhaft. Egal, habt ihr draus gelernt.


Antwort
von kwon56, 24

Schau mal unter bodo schäfer.

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