Frage von cemetry, 140

Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung obwohl noch nicht einmal ALG bezogen wird?

Hallo Leute,

Mir stellt sich folgende Frage, was Vermittlungsangebote des Arbeitsamtes anbelangt:

Ich habe letzten Monat die Kündigung erhalten, was bedeutet, ich habe bis zum 1. November Kündigungsschutz. In dieser Zeit bin ich vom AG freigestellt, was heißt, dass ich noch kein ALG beziehe, da ich offiziell ja noch in einer Anstellung bin. Trotzdem hat mir das Arbeitsamt einen Vermittlungsvorschlag für eine Zeitarbeitsfirma mit Rechtsfolgebelehrung zugesendet, das ich auf KEINEM Fall annehmen möchte. So weit ich weiß, muss ich mich da bewerben.

Der Punkt ist bei mir folgender: Ich habe dieses Jahr meine Meisterprüfung mit 1,0 (inkl. Meisterpreis) abgeschlossen. Ich dachte mir, meinen 3 monatigen Kündigungschutz kann ich dafür aufwenden, eine RICHTIGE Anstellung zu suchen, ohne Stress und so. Derzeit warte ich noch eine Antwort von einem Bewerbungsgespräch ab, das doch an und für sich ganz gut gelaufen ist. Ist aber ein anderes Thema.

Kann das Arbeitsamt wirklich schon solche Geschütze auffahren, obwohl man von denen noch gar nix bezieht? Und wie soll ich mich verhalten?

Besten Dank!

cemetry

Antwort
von UserDortmund, 104

Da du dich ja gemeldet hast hast du damit ja gesagt das du einen Job suchst. Daher wirst du unterstützt.
Wenn du auf die Vorschläge nicht reagierst kann eine Vermittlungssperre ausgesprochen werden.

Bist du unwiderruflich freigestellt? Dann ist der Sachverhalt auch wieder etwas anders

Kommentar von cemetry ,

ja, is unwiderruflich. Der AG kann mich nicht einfach so wieder in die Firma beordern. Unterstützung seh ich in der Zeitarbeit leider nicht. Für mich ist das moderne Sklaverei, auch weil die Firmen teilweise von "Arbeitnehmerleasing" sprechen, ein Wort was ich furchtbar finde. Ein auto kann ich leasen, aber Mitarbeiter? Gegen Angebote habe ich ja grundlegend nichts (bin ja auf der Suche), nur eben nicht Zeitarbeit.

Kommentar von UserDortmund ,

Dann sieht es allerdings so aus, dass du sogar arbeitslos gemeldet sein wirst. Am besten fragst du mal bei der Agentur für Arbeit nach. Bei einer unwiderruflichen Freistellung tritt die Alo'keit vorher ein, auch wenn noch kein Bezug von ALG besteht

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