Vermieterin will geld?

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5 Antworten

Hallo, wir haben zum 15.04.2016 eine neu Wohnung angemietet, der Mietvertrag wurde von uns sowie von der Vermieterin unterschrieben. 

Damit habt Ihr einen gültigen Mietvertrag.

Heute haben wir einen Anruf der Vermieterin erhalten das sie die Wohnung durch Maler hat Streichen lassen, und wir dafür nun 1200 Euro vor Einzug bezahlen sollen,  

Das kann sie sich von der Backe putzen, das einzige was sie verlangen könnte, wenn sie nachweislich dokumentiert dass sie Ihr bei Einzug in eine frisch renovierte Wohnung gezogen seid, dass Ihr z.B. nach 10 Jahren Mietzeit im Falle eines Auszuges die Wohnung dann renovieren müsstest.

außerdem will sie nun auch einen neuen Mietvertrag aufsetzen, sollten wir uns weigern will sie den Mietvertrag komplett auflösen, sie bleibt auch stur dabei. 

Und Ihr könnt auch stur bleiben und auf Einhaltung des wirksamen Mietvertrages bestehen; sie kann den Mietvertrag nicht auflösen oder einen neuen Mietvertrag fordern.

Das Problem unsere alte Wohnung ist gekündigt und ab 18.04. neu Vermietet . Ihren neuen Plötzlichen Auflagen können so doch nicht rechtens sein 

Keine Sorge Ihr Forderungen sind nicht rechtens.

Aber falls Ihr mit dieser Vermieterin zusammen in einem 2 FMH wohnt, könnte sie erleichtert kündigen.

Sollte dieses nicht zutreffen:

Auf keinen neuen Mietvertrag einlassen und auch der Gang zum Mieterbund oder Anwalt ist nicht nötig.

Wenn sie Euch dann eine Kündigung schreibt, dann gar nicht reagieren, versucht sie zu klagen oder konsultiert sie einen Anwalt, wird man ihr klar machen, dass sie keine Chance hat eine Klage zu gewinnen.

MfG

johnnymcmuff

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Kommentar von johnnymcmuff
10.04.2016, 03:56

Ach ja noch ganz was wichtiges!

Stellt sie Euch zu Mietbeginn die Wohnung nicht zur Verfügung, dann solltet Ihr doch einen Anwalt einschalten um Schadenersatz zu fordern für Einlagerung der Möbel, Hotelkosten usw.

Vorsorglich würde ich nachweislich schon mal per Einwurfeinschreiben, darauf hinweisen, dass Ihr einen gültigen Mietvertrag habt und Ihr zu Mietbeginn eine Übergabe der Wohnung erwartet und falls sie das nicht macht, sehr hohe Schadenersatzforderungen auf sie zukommt.

Wenn die Wohnung zu Mietbeginn nicht zur Verfügung steht, besteht auch die Möglichkeit für Euch, die Wohnung fristlos zu kündigen und dann Schadenersatz zu fordern.

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Nein, das ist auch nicht rechtens. Ihr habt einen Vertrag, an den hat sich auch die Vermieterin zu halten.

Was steht denn im Vertrag, bezüglich des Zustandes bei Übernahme und Auszug? Wenn nicht explizit im Vertrag steht, dass ihr die Kosten dafür übernehmen müsst, wird es für die Vermieterin noch teurer. Ihr könnt nämlich dann Schadenersatz verlangen.

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Habt ihr den Mietvertrag für die Wohnung zum 15.04. schon unterschrieben?

Wenn ja, dann hat die Frau mal gar nix zu melden. Klingt sehr dubios was die dort abzieht. Die Wohnungssanierung ist im Mietvertrag geregelt. Sowohl die Abstände als auch die durchführende Partei. Entweder man renoviert bei Einzug, oder man renoviert bei Auszug. Niemals beides.

Wenn sie als Vermieterin / Hausbesitzerin die Renovierungsarbeiten auf eigene Faust in Auftrag gibt, kann sie das nicht euch in Rechnung stellen.

Solltet ihr den Mietvertrag jedoch noch nicht unterschrieben haben und es liegt lediglich eine mündliche Absprache vor, habt ihr ein Problem...

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Kommentar von st1989vm
10.04.2016, 02:01

Hallo, Mietvertrag wurde Ende März von beiden Seiten Unterschrieben.....

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Kommentar von Squashteufel89
10.04.2016, 02:02

Ah, schon unterschrieben, das hatte ich übersehen.

Okay dann seid ihr eigentlich in einer rechtlich guten Position. Einen Mietvertrag aufzulösen ist nicht einfach, dafür müsste Sie entsprechende Gründe vorbringen, so etwas wie Eigenbedarf oder so.

Aus persönlicher Sicht hoffe ich lediglich, dass alles dann gut läuft für euch. Weil ein gestörtes bzw. schlechtes Verhältnis zu Vermietern ist nie gut...

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Kommentar von Ekelpaket90210
10.04.2016, 02:07

Auch eine mündliche Absprache ist ein Vertrag und hat Bestand. Es wird lediglich schwer diese irgendwie zu beweisen. Dafür wird im Vertrag ja alles schriftlich festgehalten..
Ich empfehle einen Mieterverein. Ich denke mal die Vermieterin kennt sich mit ihren Rechten und Pflichten nicht gut aus, und versucht irgendwelche Kosten einzutreiben. Vermutlich hat sie im Nachhinein gemerkt, dass sie die Wohnung zu günstig vermietet hat etc. Auf jeden Fall klingt es für mich so, als suche sie jetzt eine Möglichkeit den Mietvertrag wieder los zu werden.

Die Androhung mit den kosten ist dabei nur ein Manöver, um euch einzuschüchtern und zur Auflösung des Vertrages zu zwingen.

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Sind sie natürlich nicht.

Ihr habt einen wirksamen Mietvertrag der nicht einfach aufzulösen ist.

Der kann nur gekündigt werden. Seitens der Vermieterin nur aus rechtlich zulässigem Grund.

Im Moment solltet Ihr gar nicht reagieren.

Am 15.04. mit Möbelwagen vor der Tür stehen und die Übergabe der Wohnung verlangen.

Sollte sie das verweigern Schadensersatzansprüche wegen Einlagerung des Hausrates und Unterkunft geltend machen. Am besten mit Hilfe eines Fachanwaltes für Mietrecht.

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Stinkt meiner Meinung nach zum Himmel, das kann nicht rechtens sein.

Ich hab bei solchen Problemen gute Erfahrungen mit einem Gang zum Mieterbund gemacht.

Kostet einmalig glaub 60€ und dann so um die 20€ Jahresgebühr, aber da wird man von Anwälten beraten die sich auf Mietrecht spezialisiert haben.

 

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Kommentar von johnnymcmuff
10.04.2016, 03:49

Mieterbund einschalten ist nicht notwendig, soll die Vermieterin ins offene Messer laufen.

Es gibt einen wirksamen Mietvertrag und den gilt es einzuhalten

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