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Vermieter will Geld vom Mieter wg. Beschwerde anderer Mieter?

gefragt von maya2006 am 23.10.2008 um 10:45 Uhr

Hallo:-) in meiner Nachbarschaft wohnt eine kleine Familie. Die Tochter geht seit September `08 mit meinem Sohn zur Schule. Ich habe mich immer gewundert, dass die Kleine fast den ganzen Tag draußen spielt. Ich habe nur mitbekommen, dass die Nachbarn das Jugendamt deswegen anrufen wollten. Ich wohne in einer kleinen bayerischen Stadt, wo sich die Nachbarn sehr gut untereinander kennen. Gestern kam eine ältere Nachbarin auf mich zu und sagte, dass jemand der Familie helfen sollte, weil "die" sie rausekeln wollen. Und dann folgte die Geschichte, dass die Kleine deshalb draußen spielen muss, weil die Nachbarn von unten, sich ständig über das Spielen beschweren. Um die Sensibilität der Nachbern zu zeigen: als die Heizung in der Whg. summte, wurde die Familie aufgefordert, die Heizung auszustellen. Ich habe mich mit der Familie unterhalten und bin sehr schockiert! Sie werden richtig gemobbt. Jetzt kommt aber das letzte: DER VERMIETER KAM AUF DIE FAMILIE ZU; UND SAGTE; DASS ER SIE BEHALTEN MÖCHTE; ABER DER NACHBAR VON UNTEN HAT NOCH ZWEI ZUM UNTERSCHREIBEN ÜBERZEUGT; DASS DIE FAMILIE LÄRM MACHT: UND DIE FORDERN 25 % MIETMINDERUNG: UND ER; DER VERMIETER FORDERT SIE DIE KOSTEN ZU ÜBERNEHMEN !!!!! angeblich ist es rechtens, was ich mir nicht vorstellen kann. WAs glaubt Ihr? Weiß jmd. etwas??Danke im Voraus für die Hilfe:-)


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Cinamon83
beantwortet von Cinamon83 am 23. Oktober 2008 10:53
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Nein, bei Lärm eh nur 5-10% - und dann muss das akriebisch nachgewiesen werden. http://www.internetratgeber-recht.de/MietrechtAllgemein/Laerm/lsa3-2.htm


dock69
beantwortet von dock69 am 23. Oktober 2008 11:35
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Gegegn Kinderlärm vorzugehen, hat wenig Chancen. Für das GEräusch der angestellten Heizung ist nicht der Mieter, sondern der Vermieter zuständig. Die Mieterin muss natürlich keine Kosten übernehmen. Soll es der VErmieter doch vor Gericht versuchen - die würden ihn auslachen.


GoldenSilence
beantwortet von GoldenSilence am 23. Oktober 2008 10:47
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Mieterschutzbund, so schnell wie möglich! Das kostet zwar einen Jahresbeitrag (muß sofort bezahlt werden) von ca 75 Euronen, aber sie ist damit absolut auf der sicheren Seite, zumal ihr dort auch weiter geholfen wird, falls es zum Rechtsstreit kommen sollte.

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 23. Oktober 2008 14:44

DH!


Qetan
beantwortet von Qetan am 23. Oktober 2008 10:47
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Knappe Antwort: Mieterschutz.


Wenne
beantwortet von Wenne am 23. Oktober 2008 11:04
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Na, in dem Haus, mit solchen Nachbarn und Vermieter, würde ich nicht länger bleiben wollen als unbedingt notwendig!

Da läuft irgendwas nicht rechtens! Vom rechtlichen als auch vom ethischen Standpunkt aus gesehen!

Erstens sind 25% total überzogen und zweitens stellt sich die Frage ob der Vermieter das mirnichts dirnichts einfach von der Familie nun einfordern kann.

Mieterschutz ist da auf jeden Fall die richtige Adresse.



anonym
beantwortet von Markusba1983 am 23. Oktober 2008 10:47
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Aber sofort. Kann ja nicht angehen


gamasche
beantwortet von gamasche am 23. Oktober 2008 10:52
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Die genannten Forderungen sind alle haltlos überzogen. Wehren und zum Mieterschutz! Frechheit, das!


anonym
beantwortet von maya2006 am 23. Oktober 2008 14:36
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Vielen lieben Dank für so schnelle Antworten! ich werde das weiterleiten. Vor allem die Idee mit dem Mieterschutzverein ist toll. Ich selbst habe Rechtschutz und bin nicht darauf gekommen. Danke!

Kommentar von 17abc50f2e81c1dd7dee5c92cb92544fsmallJoWaKu am 23. Oktober 2008 14:45

Viele Rechtschutzversicherungen bezahlen auch schon eine "Rechtsauskunft", die man sich beim Anwalt holt.


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