Frage von Straz54, 749

Vermieter will uns den Hund verbieten: Darf er das?

Hallo zusammen. Unser Hund lebt seid Februar 2015 bei uns. Plötzlich sagt der Vermieter das der Hund weg soll und hat den Anwalt gerufen der und Schriftlich eine Post geschickt hat. Wir haben nachgeguckt und sehen das Hundehaltung erlaubt ist und haben es ihm gesagt. Er gab als Antwort das er den Vertrag geändert hat wo wir noch nicht mal unterschrieben haben! Er will das bis zum 22.12 der Hund weggeht. So, ich möchte wissen ob das geht und was man tun sollte? Ein Anwalt holen oder was? Ich versteh auch nicht warum wir den Hund weg geben sollen, er hat selber einen! Er gab uns nicht mal einen Grund.

Expertenantwort
von bwhoch2, Community-Experte für Mietrecht, 369

Euren verschiedenen Antworten entnehme ich, dass ihr mit dem Vermieter zusammen in einem Haus wohnt, weil er doch auch einen Hund hat.

Seid ihr außer dem Vermieter die einzige Mietpartei im Haus?

In diesem Fall hätte der Vermieter ein Kündigungsrecht, das es ihm erlaubt, die Wohnung ohne Grund zu kündigen. Allerdings mit einer Frist von 6 Monaten statt 3 Monaten.

In jedem Fall solltet ihr einfach dem Anwalt antworten, dass laut dem Euch vorliegenden Mietvertrag die Hundehaltung erlaubt ist. Vielleicht legt ihr einfach eine Kopie des (von Euch unterschriebenen) Vertrags dazu.

Mit dem Abschicken wartet ihr bis zum Donnerstag. Dann bekommt der Anwalt den Brief frühestens am Freitag. Da macht er nichts mehr und dann vermutlich bis nach Neujahr auch nicht. Somit hab ihr wahrscheinlich 1 Monat gewonnen.

Wenn es mehrere Mietwohnungen gibt oder der Vermieter wohnt nicht mit im Haus, hat der Vermieter sowieso keine Chance, den Hund oder Euch so ohne weiteres los zu werden.

Ist es so, wie oben vermutet, dann habt ihr ab jetzt 7 Monate Zeit, Euch eine neue Wohnung zu suchen, in der ihr den Hund mitnehmen könnt.

Antwort
von rotesand, 95

Hallo!

Das kommt auf den Mietvertrag an.. und nachträglich geänderte, nicht von beiden Seiten unterzeichnete/somit zur Kenntnis genommene Verträge sind rein rechtlich nicht gültig ---------> solange bis sie unterschrieben sind! Allerdings ist das nur mein Kenntnisstand!

Ich würde das Ganze beim Mieterbund vortragen und/oder auch gleichzeitig beim VdK Sozialverband bzw. dem SoVD Sozialverband Deutschland aufkreuzen. Dort sitzen Rechtexperten, die wirklich Ahnung haben & euch fundiert helfen können --------> GEschäftsstellen gibt's in jeder Kreisstadt; informiert euch mal! Förderlich wäre es wenn alle Unterlagen mitgeliefert werden bzw. den Experten vorgezeigt werden.. Stichwort Mietvertrag, der die Haltung eines Hundes gestattet!

Anwalt wäre für mich erstmal kein Thema.

Empfehlenswert ist auch der Kauf des Buchs "Der Hausjurist".. habe ich auch, ein sehr gutes und hilfreiches Buch, tlw. auch ganz amüsant zu lesen :)

Ich hoffe dass ich euch helfen konnte!

Antwort
von DarthMario72, 73

Wir haben nachgeguckt und sehen das Hundehaltung erlaubt ist und haben es ihm gesagt.

Was genau steht dort? Bitte wörtlich zitieren. Ist Hundehaltung generell erlaubt oder ggf. an die Zustimmung des Vermieters gebunden?

Allerdings finde ich es sehr interessant, dass man erst den Hund holt und dann nachschaut, ob Hundehaltung erlaubt ist. Nach meinem logischen Verständnis sollte die Reihenfolge umgekehrt sein.

Er gab als Antwort das er den Vertrag geändert hat

Das ist schön für ihn. Aber Verträge lassen sich nicht einseitig ändern.

er hat selber einen

Darauf könnt ihr euch im Zweifel nicht berufen.

Antwort
von Sonnenstern811, 130

Es gilt der Mietvertrag, den ihr unterschrieben habt. Einseitige Veränderungen, gleich von wem, sind ungültig. Der hat einen schönen Rechtsverdreher gefunden.

Gibt es eine Begründung? Gab es Ärger mit eurem Hund, Beschwerden, ständiges Bellen?

Sollte euch der Vermieter deshalb etwa kündigen, lacht sich jeder Richter halb tot darüber.

Zu einem Anwalt würde ich erst gehen, wenn er tatsächlich weitere Schritte unternimmt.

Antwort
von Katzenfreaki, 40

Ja, rein rechtlich darf er Ihnen das halten eines Hundes in 'seinem Gebäude' verbieten. Ich würde Ihnen raten das Sie sich mit dem Vermieter zusammensetzen und das ganze ruhig besprechen, sollte das nichts nützen gibt es noch den Mieterschutzbund.
LG

Expertenantwort
von YarlungTsangpo, Community-Experte für Hund, 93

Wenn der Vermieter schon einen Anwalt bemüht hat mußt Du umgehend (also gleich diese Woche) zum Mieterschutzbund und dort gleich eine Anwaltberatung machen. Eintreten dort als Mitglied ist gleich erledigt.

Das Du das gleich machst liegt daran, dass eventuell Fristen verstreichen und eine Kündigung damit unabwendbar wird.

Sonst bliebe Dir nur eine neue Wohnung mit Hund zu suchen. Das wird schwierig.

Drücke die Daumen. 

Kommentar von Georg63 ,

Was denn für Fristen? Der Vermieter stellt eine unberechtigte Forderung. Kurzer Widerspruch und gut ist.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Fristen für den Widerspruch. Das geht sonst ganz schnell in die Hose und es droht Auszug. Der Widerspruch muß vorzüglich formuliert werden.

Kommentar von albatros ,

Erst wenn das Problem gerichtsanhägig ist, gibt es einzuhaltende Fristen. Was da ein Anwalt tut, ist irrelevant. Der macht. was sein Klient sagt.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Diese Abmahnung des Vermieters durch einen Rechtsanwalt ist unverzüglich (nicht schuldhaft verzögert) zurückzuweisen (schriftlich) um dem Vermieter nicht die Möglichkeit zu einer Mietvertragkündigung zu geben.

http://www.anwalt.de/rechtstipps/abmahnung-im-mietrecht_027439.html

Bitte genau lesen.

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 87

***Wir haben nachgeguckt und sehen das Hundehaltung erlaubt ist und haben es ihm gesagt.***

Ihr habt erst nachgeguckt ob Hunde erlaubt sind , nach dem der Vermieter euch ein Anwaltsschreiben schickt?

Eigenartig!

*** Er gab als Antwort das er den Vertrag geändert hat wo wir noch nicht mal unterschrieben haben!***

Was ist das für ein Quatsch, der kann doch nicht einen Vertrag geltend machen, den ihr niemals gesehen habt. Jeder klar denkende Mensch weiß das.

Ganz sicher das Hunde erlaubt sind? Was steht denn ganz genau im Mietvertrag?

Antwort
von Marcus00000, 44

Ja wenn er der vermieter ist darf er die hausordnungen vestetllen ( vermierter dürfen das machen)

Antwort
von gingerale93, 25

Wenn im alten Vertrag steht, dass Hundehaltung erlaubt ist und der Vertrag noch nicht ausgelaufen ist kann er den nicht einfach so verändern.

Antwort
von Georg63, 80

Erstmal brauchst du keinen Anwalt. Ich würde den Anwalt schriftlich mit einem kurzen Satz auf die Erlaubnis im Mietvertrag hinweisen und fertig.

Wenn dann was kommt, schreibst du hier wieder.

Kommentar von YarlungTsangpo ,

Der Jahresbeitrag zum Mieterschutzverein beträgt in unserer Gegend gerade einmal 35 Euro! Damit hat man dann eine Rechtsberatung kostenlos - von einem Fachanwalt - und nicht von nicht haftendem Internet.

Kommentar von albatros ,

Willst das bezahlen? Erst mal reicht der Hinwesis auf den Mietvertrag.

Antwort
von NoraSweeto, 28

Entweder du entscheidest dich für die Wohnung oder für den Hund und suchst dir eine andere Wohnung !!!

Antwort
von SpyBlade545, 37

Er darf es, wenn im Mietvertrag steht, dass er Hunde jederzeit verbieten darf oder so!

Antwort
von brandon, 106

Ich kann mir nicht vorstellen das er das darf wenn im unterschriebenem Mietvertrag steht das Hundehaltung erlaubt ist.

Leider bin ich kein Jurist, deshalb würde ich mich an Deiner Stelle von einem Anwalt beraten lassen.

LG

Antwort
von ThomasAral, 101

er kann euch nicht zwingen den vertrag zu unterschreiben ... höchstens eine ordentliche kündigung schreiben ... die ihr aber vor gericht anfechten könnt, wenn ihr euch sonst nichts gegen den alten mietvertrag zu schulden kommen lasst

Antwort
von Hang0ver1, 36

Denke der Vermieter darf das !
Kommt auch drauf an was für ein Hund das ist also wie groß.

Expertenantwort
von albatros, Community-Experte für Mietrecht, 58

Es gehören schon triftige Gründe dazu, wenn ein Vermieter die gegebene Zustimmung widerrufen will. Einfach aus Lust und Laune gehts nicht. Vieles bellen, Koten und Urinieren im Treppenhaus oder im Garten wären solche Gründe.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn die Erlaubnis im Vertrag steht, kann er die nicht einfach widerrufen. Verträge können eben nicht einseitig geändert werden.

Antwort
von DrSchmeerkotten, 31

Natürlich kann er nicht einfach die Regeln nachträglich ändern! Wo kämen wir dann hin, was die ganzen Gesetze usw. angeht?

Antwort
von trendyxy, 17

Wenn es im Mietvertrag so geregelt ist, dann darf er das

Antwort
von Bitterkraut, 61

Wendet euch an einen Mieterverein. Einen Vertrag kann man nicht einseitig ändern, das ist Blösinn, und deshalb glaub ich die Story auch nicht. So dumm, so einen Qatsch zu erzählen ist nicht mal der dümmste Vermieter.

Kommentar von Menuett ,

Doch, solche netten Exemplare von Vermieter kommen häufiger vor.

Es gibt auch immer wieder Mieter, die sich drauf einlassen.

Antwort
von diyar89, 28

Das kommt auf Mietvertrag an

Antwort
von rosacanina45, 74

Lass dich nicht einschüchtern. Der Vermieter hat da keine Chance. Mein Vorredner hat recht. Tritt in den Mieterschutzbund ein. Das macht Sinn.

Antwort
von philippeckert1, 25

Nimm dir einen Anwalt

Antwort
von girl1102, 21

Er ist der Vermieter. Er vermietet euch die Wohnung/das Haus und darf auch bestimmen, ob Hautiere im Haus oder in der Wohnung gehalten werden dürfen. Ich find's zwar bescheuert, aber es gibt viele Vermieter die dagegen sind.

Antwort
von kaktuskevin, 24

Das darf er leider schon.

Antwort
von antonczerwinski, 76

Es gibt einen Mieterverein. An den solltest Du Dich wenden.

Antwort
von Davide210, 22

Du musst dich mal villeicht bei deinem Anwalt informieren weil wenn er selber ein Hund hat kann er nichts sagen weil wenn im Vertrag steht KEIN HUND darf er normalerweise auch kein Hund besitzen ,du darfst nicht auf geben bei mir war es auch mal so und dann wären wir vor Gericht

Antwort
von G4rmanSkiller4, 21

Schaltet einen Anwalt ein der hilft euch am meisten

Antwort
von samutgg, 18

Lies den Vertrag.

Antwort
von GTA5undPS4Freak, 15

ja darf er

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