Vermieter fordert Nachzahlung zurück, die er im Vorjahr ausgezahlt hat?

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6 Antworten

Die Korrektur der Jahresabrechnung durch den Vermieter ist zu seinen Gunsten nur innert der Abrechnungsfrist möglich. Danach darf die Korrektur nicht mehr zu einer höheren (wenn überhaupt) Nachzahlung führen. Sie wäre verfristet und eine diesbezügliche Forderung nicht zu erfüllen. Die Einbeziehung in die Abrechnung des Folgejahres ist nicht möglich, sie wäre unzulässig.

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Das Wasser was verbraucht wurde muss auch bezahlt werden. Also wenn du in den Endstand hattest dann wirst du nicht drum herum kommen. Wenn dein Vermieter letztes Jahr die Abrechnung aufgrund einer Schätzung der Stadtwerke gemacht hat hätte er diese korrigieren lassen können wenn es ihm aufgefallen wäre. Wenn du das nicht kontrolliert hast und bemängelt hast ist es dein pech... Verpflichtet ist der Vermieter nicht dazu. Auch bei Stromabrechnungen kommt es oft vor das jahre geschätzt wird... wenn man dann plötzlich nachzahlen muss hat man pech gehabt.

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Also irgendwie hast du dich hier etwas unglücklich ausgedrückt... Es gibt also zwei Abechnungen, eine aus 14 und eine aus 15. Die in 14 war zunächst positiv, jetzt wurde aber festgestellt, dass sie eigtl. negativ war, richtig? Und der VM macht seine Forderung jetzt über die 15er Abrechnung und nicht separat geltend, auch soweit richtig?

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Kommentar von johnm4jc
14.11.2016, 18:06

NK-Abrechnung für 2014: Rückzahlung
NK-Abrechnung für 2015: Nachzahlungsforderung des gleichen Betrages, wahrscheinlich weil ne Differenz festgestellt wurde

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Kommentar von kevni2012
14.11.2016, 19:40

Nun, dafür kannst du dich ja mal kurzerhand bei den zuständigen Werken schlau machen ob diese Ihre Zu- und/oder Abwasserpreise erhöht haben. 100% hört sich aber unwahrscheinlich an.

Zumal ja auch Verbraucherschutzzentralen und Mieterschutzbünde regelmäßig darauf hinweisen, dass nahezu jede zweite Nebenkostenabrechnung fehlerhaft ist. Insofern halte ich es für sinnvoller sich an eben solche Stelle zu wenden.

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Falsche Schätzungen hat der Versorger zu verantworten. 466€ - das wären je nach Kostenlage deines Versorgers etwa 70 - 80m³ Trinkwasser/Abwasser. Das ist schon erheblich. Wie wurde denn die letzte Ablesung bewerkstelligt? Wenn jetzt genaue Verbrauchswerte vorliegen, dann kann auf den Verbrauch des strittigen Jahres geschlossen werden. Es gäbe ja auch keinen Ausgangswert für den aktuellen Verbrauch. 

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Kommentar von johnm4jc
14.11.2016, 18:10

Ich kann nicht beweisen, dass der Versorger sich verschätzt hat. Das ist der Grund, den mir der Vermieter mitgeteilt hat.

Bei der letzten Ablesung war ich nicht dabei.

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Kommentar von Gerhart
14.11.2016, 18:11

Gretchenfrage: Habt ihr für eure Wohnung eine Wasseruhr?

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Die Verjährungsfrist gilt ja erst einmal nur nur für die Zustellung der Abrechnung an sich.

Ich würde zunächst eine Akteneinsicht beantragen!

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