erosion am 20.12.2008 um 0:09 Uhr
Mir wird verlang, dass ich sehr gutes Deutsch sprechen "SOLL", um mich in Deutschland zu integrieren. Aber ich höre immer wieder, dass in Deutschland viele englischen Wörter überall gesprochen wird. Soll ich auch sehr gutes Englisch sprechen? Ich finde das traurig, dass die Deutschen ihree Sprache langsam nicht mögen ... so empfinde ich es. Zum Gebutrstag singen sie in Englisch: "Happy birthday to you... wenn sie gewinnen: "wi are the champions" etc. Sorry statt Entschuldigung, sales, take off, city statt Stadt... Wenn die Sprache verloren geht, was bleibt denn übrig von einer Gesellschaft? Ich finde es einfach traurig, oder soll ich sagen: sad?

Hallo erosion,
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Ja tun sie, und zwar auch noch von oben befohlen ! Sag mal öffentlich, Du bist stolz deutsch zu sein :-(

Sicher sind viele Anglizismen aktuell. Aber damit den Untergang der deutschen Kultur einzuläuten ist doch sehr übertrieben. Sorry ;-)
Nicht so viel verallgemeinern...
Natürlich verlieren wir unsere Kultur und unsere Sprache..denn kein Land kann so leicht "überrannt" werden wie Deutschland..denn wir sind auf ewig "schuldig"!
sachab13 am 20. Dezember 2008 00:16 ...ich nicht ;-)
Paintybear am 20. Dezember 2008 00:21 Ist hier jetzt Geisterstunde oder was ist mit euch los?
Wieso "überrannt" und welche Schuld?
Vielmehr kommt das Problem doch von innen, da viele Jugendliche sich aus "Coolness" diese Anglizismen aneignen.
molinax am 20. Dezember 2008 06:19 Genau: Und nicht die Jungen haben das Problem, nein, sie sind das Problem. Die armen Lehrer und Lehrerinnen müssen dann die Texte - was sage ich Texte? Rotzige Auswürfe, sind es, was sie lesen und bewerten sollen und kriegen bei den Korrekturarbeiten sehr, sehr schlimme Krämpfe. Das ist kein Witz...das ist bitterer Ernst. Ach quatsch, jetzt habt ihr so viele Male Tadel eingefangen, dass ich euch auch noch schuldig fühlt...Sorry.
Dazu ein Lied:
Oh Herr, bitte gib mir meine Sprache zurück, ich sehne mich nach Frieden und ‘nem kleinen Stückchen Glück. Lass uns noch ein Wort verstehn in dieser schweren Zeit, öffne unsre Herzen, mach’ die Hirne weit.
Ich bin zum Bahnhof gerannt und war a little bit too late: Auf meiner neuen Swatch war‘s schon kurz vor after eight. Ich suchte die Toilette, doch ich fand nur ein „McClean“, ich brauchte noch Connection und ein Ticket nach Berlin. Draußen saßen Kids und hatten Fun mit einem Joint. Ich suchte eine Auskunft, doch es gab nur ‘n Service Point. Mein Zug war leider abgefahr’n – das Traveln konnt’ ich knicken. Da wollt’ ich Hähnchen essen, doch man gab mir nur McChicken.
Oh Herr, bitte gib mir meine Sprache zurück, ich sehne mich nach Frieden und ‘nem kleinen Stückchen Glück. Lass uns noch ein Wort verstehn in dieser schweren Zeit, öffne unsre Herzen, mach’ die Hirne weit.
Du versuchst, mich upzudaten, doch mein Feedback turned dich ab. Du sagst, dass ich ein Wellness-Weekend dringend nötig hab. Du sagst, ich käm’ mit Good Vibrations wieder in den Flow. Du sagst, ich brauche Energy. Und ich denk: “Das sagst du so…” Statt Nachrichten bekomme ich den Infotainment-Flash. Ich sehne mich nach Bargeld, doch man gibt mir nicht mal Cash. Ich fühl’ mich beim Communicating unsicher wie nie – da nützt mir auch kein Bodyguard. Ich brauch Security!
Oh Lord, bitte gib mir meine Language zurück, ich sehne mich nach Peace und einem kleinen Stückchen Glück. Lass uns noch ein Wort verstehn in dieser schweren Zeit, öffne unsre Herzen, mach’ die Hirne weit.
Ich will, dass beim Coffee-Shop “Kaffeehaus” oben draufsteht, oder dass beim Auto-Crash die “Lufttasche” aufgeht, und schön wär’s, wenn wir Bodybuilder “Muskel-Mäster” nennen und wenn nur noch “Nordisch Geher” durch die Landschaft rennen…
Oh Lord, please help, denn meine Language macht mir Stress, ich sehne mich nach Peace und a bit of Happiness. Hilf uns, dass wir understand in dieser schweren Zeit, open unsre Hearts und make die Hirne weit.
Oh Lord, please gib mir meine Language back, ich krieg hier bald die crisis, man, it has doch keinen Zweck. Let us noch a word verstehn, it goes me on the Geist, und gib, dass “Microsoft” bald wieder “Kleinweich” heißt.
Lustig, wo hast Du das denn her? und so wahr...
Fenchelblatt am 20. Dezember 2008 00:23 Du bist doch einer von den Wise Guys...
Ich habe den Link angegeben, damit man die Seite findet, von der ich den Text habe.
Am besten klickst du mal auf den Link oder auf www.wiseguys.de .
erosion am 20. Dezember 2008 00:27 ... wenn ich in Amerika wäre und viele deutsch Schilder und Reklame sehen würde, verlier die Stadt ihren kulturellen Reiz... trauriges Lied :-/

Da muß ich Dir leider Recht geben. Die Verschandelung der deutschen Sprache wird immer schlimmer, das kann man in allen Bereichen beobachten, besonders auch im Internet.
Weshalb ist Das so ? Weil es die Meisten "cool" finden, sich mit Anglizismen zu schmücken, dabei können sie noch nicht mal richtig Deutsch.
Es ist traurig, aber leider nun mal der aktuelle Trend.
Sprache hat sich schon immer entwickelt und stagnierte nie. Immerhin haben wir in unserer Sprache auch viele lateinische oder griechische Worte. Warum sich heutzutage da alle drüber aufregen ist mir ein Rätsel.
Wir haben in der Vergangenheit immer schon Woerter anderer Sprachen angenommen. Z.B war es waerend der Zeit um Napoleon sehr beliebt franzoesische Woerter zu verwenden,die wir heute ganz selbstverstaendlich benutzen und aus unserem Wortschatz nicht mehr wegzudenken sind.Und auch viele englische Woerter die schon lange eingedeutscht sind werden werden heute ganz selstverstaendlich verwendet.z.B.Rasch,wischi-waschi,voll "fett" etc.
Das kommt von den Werbefuzzys - die meinen auf denglisch klingt alles besser egal ob's der Großteil der Leute versteht oder nicht

Gebe Dir völlig recht. Viele wollen damit nur zeigen, dass sie vermeintlichen cooles englisch können, was dann oft zum schlechten (d)englisch wird. Aber für Deutsche gilt auch: Deutsches Sprach, schweres Sprach.
erosion am 20. Dezember 2008 00:21 ... aber Deutsch ist eine seehr schöne Sprache und nicht so schwer. Arabisch, Chinesich, Grichisch, Französisch sind noch schwererererer.
wolfgang1956 am 20. Dezember 2008 00:24 Jede Sprache ist schön. Jede Sprache ist für den, der sie lernen soll schwer.

Das liegt an der deutschen Geschichte. Die beiden verlorenen Weltkriege müssen wir irgendwo noch immer „verdauen“. Da in den Schulen Englisch häufig als erste Fremdsprache unterrichtet wird, benutzen halt viele diese Kenntnisse, um den „einfacheren“ Mitmenschen zu zeigen, daß sie Englisch können und der Rest als „doof“ betrachtet wird. Mit der Musik habe ich da nicht einmal meine Probleme, aber mit den Ansprüchen und Vorstellungen dieser „Modernists“. Die Realität ist häufig dreimal trivialer und banaler. Diese Armen belügen sich dabei selbst, ohne es zu merken. Diesen „Modernists“ fehlt tatsächlich deutsche Kultur.

Ich sehe das nicht so eng. Die Menschheit entwickelt sich weiter. Und mit zunehmender Globalisierung ändert sich u.a. auch die Sprache. Wo wären wir heute, wenn es keine Entwicklung gegeben hätte?
erosion am 20. Dezember 2008 00:32 soll man ein der wichtigsten Dinge verlieren, um Global zu werden? Globalisierung verlangt nicht eine Sprache zu verlieren.
schnubbel am 20. Dezember 2008 00:37 Die Globalisierung verlangt gar nichts. Mit der Globalisierung ergeben sich nun einmal verschiedene Dinge. Die Sprache "deutsch" hat sich auch entwickelt.
die Frage ist doch: Warum soll man denn die eingene Sprache bewahren? Um sich von anderen abzugrenzen?

Einerseits: Sprache entwickelt sich und mit der Globalisierung kommen auch viele englische Einflüsse (und eben Ausdrücke) mit rein.
Andererseits: Recht haste - viele Sachen klingen total albern! ;o) Hab letztens nen Bericht gesehen über einen Typen, der bei ner Handyberatung gefilmt wurde, da war bald mehr englisch als deutsch - Touchscreen, W-LAN... waren da noch harmlos
Hast recht. Aber bei uns auf dem Lande reden wir noch deutsch. So deutsch, daß ich "feinen Leuten" mnachmal ganz doof die Frage stellen muß: Hä? Was heißt das?

Dieses Gefühl habe ich seit Jahrzehnten, bin mir aber nicht sicher, ob das - abgesehen von der Sprache - zu bedauern ist....
erosion am 20. Dezember 2008 00:24 es ist schön, sich in seiner eigenen SPrache auszudrücken. Z.B. Höre ich öfter Power statt Kraft! KRAFT, die Kraft... so sehr schönes Wort! oder Fight statt Kampf! oder easy statt einfach!
strick4a am 20. Dezember 2008 00:36 ..es fällt mir manchmal selber schwer, Anglizismen zu vermeiden, aber ich mache mir Gedanken und versuche, es zu vermeiden...
immerhin ist die deutsche Sprache die der Dichter und Denker.......:-)))
Diese Entwicklung ist aber nicht nur in Deutschland so. Meine Meinung dazu: Die Globalisierung bewirkt, dass überall die Grenzen verwischt werden. Kultur wird ist zu einer Art Handelsware geworden, wodurch des irgendwann kaum noch Identitätsmerkmale geben wird, die eine Nation von der anderen unterscheiden. Finde ich das schlecht? Teils ja, teils nein. Gerade im medizinischen Bereich profitiert die Welt vom "Kulturhandel", wodurch Erfahrungen ausgetauscht werden, die Leben retten können. Aber auch in anderen Bereichen erfolgt eine Optimierung und was ich ganz wichtig finde: auch eine Individualisierung und die Toleranzausbildung. Soviel zu den positiven Aspekten, die mir jetzt ad hoc einfallen. Negatives fällt mir auf Anhieb nicht ein, gibt es aber mit Sicherheit auch einiges...
Eigentlich gefallen mir ja deine Antworten zu dem Thema, aber ich sehe die Globalisierung etwas Negativer als du... Die Industriestaaten gehen nur scheinbar Geschäftzbeziehungen m.den Ländern der dritten Welt ein; das sieht dann aber im Endeffekt so aus, dass wir sie ausbeuten und den Wirtschaftwachstum der Länder der dritten Welt verhindern, denn ihre Produkte können sich in best. Marktsegmenten nicht durchsetzen, usw.
Da hast du absolut Recht. Meine Antwort bezog sich aber in erster Linie auf den Erfahrungsaustausch und die Änderung der Denkweise. Wirtschaftlich gesehen ist das für die Dritte-Welt-Länder natürlich Dreck.
guten morgen
das ist garnicht so ein rein deutsches problem. in deutschland werden solche probleme nur demokratisch behandelt, also ausgesprochen. in anderen ländern gibt es gleich gesetze oder verordnungen.
aufeinmal ist das einigen leuten wichtig. um auf sich aufmerksam zu machen.
verlust bestimmter kultureller werte, werte verfall und ähnliches gibt es in vielen ländern. ist überhaupt nichts neues mehr.
das mit der deustchen sprache ist doch eher lächerlich, diese diskussion. auf eine art wird mir seit etlichen jahren erzählt, das "ausländer" ja kultur nach deustchland bringen, das man weltoffen sein sollte. auf der anderen art wird nun was von verlust der kultur, der deutschen sprache u.s.w. erzählt. das passt doch garnicht zusammen. möchte man nun leuten vorschreiben, wie sie sich sparachlich oder kulturell zu betätigen haben?
ist doch in der praxis garnicht machbar.
solange ein 8 jähriges kind auf dem schulweg an 2 sexshops, 3 moscheen, 4 dönerbuden und sonstwas vorbeikommt, sieht es wenig deutsche kultur. auch nimmt einem in der dönerbude keiner meinen gossen-slang übel oder zwingt mich, überhaupt deutsch zu reden.
also das ist doch eine lächerliche diskussion. was will man damit erreichen?
tschüss burki
Wir können ja wieder heil statt hi sagen... "Wenn die Sprachen verloren geht, was bleibt dann übrige von der Gesellschaft?" - Ist das dein Ernst? Die Menschen bleiben und das was sie tun. Die dt. Sprache ist nicht vom Aussterben bedroht, es gibt in einer Kultur immer mehrere Einflüsse, nicht jeder benutzt wahllos Anglizismen. Deutschland ist heute sicher besser als vor 60 Jahren oder im Mittelalter!
Ich bin vor allem ich und deshalb ist es mir egal welche Nationalität ich habe! Ich habe überhaupt keine Lust so eingeschränkt zu denken und zu kategorisieren und klassifizieren.
Fenchelblatt am 20. Dezember 2008 00:32 "Heil" kommt ja nicht aus der Nazi-Zeit, sondern ist uralt. Im Rheinland bekommen die Schützenkönige "Heil dem König" an die Residenz geschrieben.
Trotzdem käme es beim Bäcker wohl ein wenig komisch. :-))) Aber "guten Tag" und "hallo" sind ja auch okay.
Finde deine Meinung gut. Ich verstehe auch nicht, warum man sich immer gegenseitig abgrenzen will und einer Gruppe zugehörig sein muss. Deshalb schätze ich, wie man in meiner Antwort lesen kann, die zunehmende Individualisierung
Ach es gibt doch noch ein paar differenziert Denkende hier, die ein oder andere Antwort hat mich ja schon erschrocken (mal von der schockierenden These in der Frage abgesehen) :-)

du hast völlig recht! es regt mich auch tierisch auf dass -gerade von den medien gefördert- inzwischen in fast jedem deutschen satz zwei englische wörter enthalten sind. keine sorge ich spreche gut englisch und verstehe die ausdrücke zwar - aber es regt mich tierisch auf dass unsere sprache dadurch derart verhunzt wird und wiur nicht ein kleines bisschen mehr stolz haben auf unsere sprache und unsere idendität.
hier ein sehr lustiges video zu dem problem:
wolfi077 am 20. Dezember 2008 16:52 das hier ist auch klasse - hahahaha: http://de.youtube.com/watch?v=MH2dORs9Gt0&feature=related
:-))))))
erosion am 20. Dezember 2008 17:04 Danke! Das finde ist Lustig aber im Grundegenommen ist eine ernste Sache. Danke!
wolfi077 am 20. Dezember 2008 17:06 ja klar ist es ne ernste sache - der Günter Grünwald bringt das zwar witzig rüber - aber im Grunde will er damit den Verfall der deutschen deutlich Sprache anprangern.
wolfi077 am 20. Dezember 2008 17:10 uuups -sorry da kam durch ne nachträgliche Korrektur ein Wortdreher rein - es sollte natürlich heissen: "...im Grunde will er damit den Verfall der deutschen Sprache deutlich anprangern."
wolfi077 am 20. Dezember 2008 16:58 Der Mensch ist ein Gesellschaftswesen und muss Mitglied von Gruppen sein, nicht von einer Gruppe sondern von vielen. Dabei ist das gehoeren der Nation nur eine von den Angehoerigkeiten, obwohl eine der wichtigsten. Das Gefuehl der Angehoerigkeit nennen wir Isdentitaet (alles was wir mit anderen in der Gruppe identisch haben, wodurch wir die "unseren" und die "anderen" erkennen koennen). Die Sprache ist keine Identitaet, aber sie ist der wichtigste Symbol dieser Identitaet. Nur durch die Sprache erkennen wir sofort wer wem gehoert. Deswegen ist sie auch sehr wichtig in den Fragen der Identitaet. Die Veraenderungen der Sprache zeigen eigentlich unseres Verhaeltnis zu den Fragen der ideologischen Einfluesse auf unsere Identitaet. Es gibt keine Gefahr fuer die deutsche Identitaet, wenn sie jetzt unter starklem Druck der Amerikanischen Ideologie steht - sie wird nicht verloren gehen. Doch, es ist wichtig dafuer, dass die deutsche Identitaet dadurch langsam die Uebermacht der englischen Nation uebergibt und damit einverstanden wird die eigene Position an den zweiten oder dritten Rang zu setzen. Ich bin nicht dafuer dass wir jetzt kaempfen, wer dabei siegt, sondern dass wir eine gleichwertige Situation finden. Sprachlich ist es in EU nur dadurch moeglich, dass sich alle einigen eine gemeinsame neutrale Sprache auszuwaehlen. Z.B. Esperanto. Zlatko
Ich bin stolz eine Deutsche zu sein
Ich auch
ich auch, aber Du weißt was ich meine ;-)
Ich bin es schon gewohnt dafür schelte zu kriegen, trotzdem sage ich es offen
Na Ihr traut Euch was..das gibt gleich Haue hier...leider!
Weshalb , ich stehe dazu und kann es auch sagen das ich darauf stolz bin, ich kann nichts für unsere Vergangenheit.
Cindarella Das wird Dir aber leicht als "ignorieren" der Vergangenheit ausgelegt...ich hoffe, Euer Selbstbwusstsein wird bald akzeptiert! Denn die heutige Jugend ist wirklich nicht schuld.
so jung bin ich ja auch nicht mehr, aber ich finde es muss auch mal Schluss sein, klar war es schrecklich was passiert ist und da gibt es auch nix zu beschönigen ,aber deshalb ist nicht ganz Deutschland schlecht oder auch schlecht gewesen.
Stimmt, und andere Länder wie England Frankreich usw. waren auch nicht besser. Aber die haben sich ihren Nationalstolz wenigstens bewahrt und reden nicht unaufhörlich von ein paar schwarzen Jahren in ihrer Geschichte !
Oder die Amis...die Indianer leben heute noch in Reservaten..
Gratuliere...
Wozu?
...ist verrutscht von Deinem Statement: Ich auch - s.o.
Ich bin soo deutsch ein Stolzer zu sein...
das nimmt mir keiner
Wenn man auf die Frage "Sollten wir uns nicht für die NS-Zeit schämen?" mit "ich hab damit ja nichts zu tun, da lebte ich ja noch garnichtm, warum soll ich mich also dafür schämen?" antwortet, und auf der anderen Seite auf die Frage: "Sind Sie stolz ein Deutscher zu sein" sagt "ja, ich bin stolz", was man ja vermutlich vor allem aufgrund geschichtlicher Aspekte wie der deutschen Kulur, medizinischer Errungenschaften, weltbewegender Erfindungen, etc. sagt, dann frage ich: Sollte man sich dann nicht an den Kopf fassen und über den Sinn und Unsinn seiner Antworten nachdenken? Ergo: Wie kann man sich auf der einen Seite frei machen von den Verbrechen der Nazis, weil man ja nicht dabei war und sich auf der anderen Seite auf die positiven Ereignisse in der Geschichte berufen, bei denen man ebenfalls nicht dabei war?
Stolz zu sein ist erstmal gar nichts Schlechtes! Ich bin stolz auf meinen Papa, weil er so tapfer ist, stolz auf meine Mama, weil sie mich gross gezogen hat. Ich bin stolz auf all die Mutigen in der Welt, denen das Kunststück gelingt, Tag für Tag dran zu bleiben und sich nicht gleich einschüchtern lassen von der Schwierigkeit ihrer Aufgabe, von der schieren Unlösbarkeit der Probleme.
da hast du dir aber meinen Kommentar nicht aufmerksam durchgelesen...oder du hast nicht verstanden, was ich damit ausdrücken wollte.
Hallo QMA19
Deine Aussage finde ich sehr interessant. Wir müssen eben lernen, mit der Geschichte kritisch umzugehen. Man musst ja nicht gleich alles verurteilen, was was damals lief. Da macht man es sich ja vielleicht auch zu einfach. Es ist leicht, zu sagen, dass man den Nazionalsozialismus verurteilt. Aber, wie wäre man damals, in diesen historischen Verhältnissen mit der Frage umgegangen? Vielleicht hätte man die Stärke nicht gehabt, gegen den Strom zu schwimmen. Aber, wie gesagt, man muss lernen, kritisch mit der Geschichte umzugehen. Wenn ich das Max-Plank-Institut oder den Bertelsmann-Verlag gut finde, muss ich wissen, was daran gut ist, was nicht so gut war...