Frage von Steppe1976, 78

Verleumdung im arztbericht nach schweren verkehrsunfalls?

Ich wurde von einem Motorrad mit Tempo 100 beim joggen erfasst. Ich wollte eine Straße überqueren. Es kam zu multiplen schweren Verletzungen. Handbruch, Beckenbruch, linkes knie Bänder gerissen und rechtes Bein im Knie amputiert. Nach 4 Wochen wurde ich entlassen aus der Klinik und in der Anamnese stand wörtlich: herr x versteckte sich in einem busch und sprang vor das motorrad. Er stellte sich auf die Straße so dass der fahrer nicht mehr ausweichen konnte. das ist eine groteske Verdrehung der tatsachen? Was kann ich tun? Ich bin außer mir vor Wut.

Antwort
von Romaschka42, 38

Wow, setzt dich mit dem entsprechenden Sekretariat im Krankenhaus in Verbindung am besten gehst du da persönlich vorbei und forderst eine Korrektur, da dies nicht stimmt. Auf jeden Fall musst du dich auch nochmal mit deiner Krankenkasse und auch mit der Polizei in Verbindung setzen! Wahrscheinlich ist dies die Aussage von dem Motorradfahrer gewesen, weil du verständlicherweise nicht vernehmungsfähig warst? Musst du sofort klarstellen. Tut mir echt leid für dich. Am besten schreibst du dir alles auf wie eine Art Tagebuch, nachdem du im Sekretariat usw warst, falls wieder was verdreht wirst hast du es schwarz auf weiß, dass was anderes ausgemacht wurde zum Beispiel und kannst es den Anwalt geben. Vieles vergisst man leider im Laufe der Zeit.

Gute Besserung, hoffe es klärt sich alles schnell und unkompliziert!

Antwort
von schleudermaxe, 62

... für mich kann da etwas nicht stimmen. Wer hat die Geschwindigkeit festgestellt?

... und eine A. steht doch immer voran, daher ja auch der Name.

Gute Besserung und viel Glück in der Nachbehandlung.

Antwort
von Nicbur, 24

Das wird so gerne gemacht !geh dagegen vor!Denn sonst müssten die dich schon längst Zwangseinweisung gegeben haben

Antwort
von eddiefox, 31

Hallo,

das ist in der Tat grotesk.

Dieser Bericht bedeutet eine 100%ige Schukdzuweisung zu deinen Ungunsten. Woher will der Arzt sowas wissen? Das hast du bestimmt nicht angegeben, als du nach dem Unfallhergang gefragt wurdest. Klingt wie ein plumper Gefälligkeitsbericht zu Gunsten des Motoradfahrers.

Hast du Einsicht in den Polizeibericht?

Ausserdem, wenn der Text wirklich so dasteht wie du ihn hier formuliert hast, widerspricht er sich:

a) ... er sprang vor das Motorrad...

b) ... er stellte sich auf die Strasse...

Ja was denn nun  - "er sprang" oder "er stellte sich"?

Wenn ich springe, dann stelle ich mich nicht, und wenn ich mich stelle, dann springe ich nicht.

Und so wie es formuliet ist, wird eine Absicht suggeriert. Ich nehme jetzt einfach mal unbekannterweise an, dass du keine Absicht hattest, dich umzubringen.

Krass. Ich würde sagen, nimm dir einen Anwalt, falls du noch keinen hast. Es geht ausserdem um viel Geld.

Gruss

Antwort
von schelm1, 57

die unten beigefügte Anamnese

"Gaaanz" tief gebückt und unten nichts gefunden!

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