Frage von panda24, 182

Verlasst ihr Euch auf die Futterempfehlung Eures Tieraztes?

Evtl. auch noch warum das so ist.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beglo1705, 83
Zum Teil

weil sich meine TÄ schon gut auskennt, aber selber soll man sich schon auch damit auseinander setzen finde ich.

Expertenantwort
von NaniW, Community-Experte für Katze, 48
Gar nicht

Hallo panda24,

da Tierärzte sich nicht nur auf ein Tier spezialisieren, sondern von gaaaanz vielen Tieren das wichtigste der Anatomie erlernen, kommt eine Artgerechte, gesunde Ernährung nicht auf den Plan. Vielleicht wird es in einigen Fällen mal kurz angesprochen.

Aber wirklich gelernt wird das im Studium nicht. Man lernt Fächer wie Chirurgie, Inneren Medizin und Gynäkologie, Physik, Chemie, Zoologie, Botanik und Radiologie. Und es gibt extra Studiengänge für Pferde und Haustiere. Man lernt 11 Semester. Ab dem neunten kommt dann als Schwerpunkt Tierzahnheilkunde, Chirurgie, Orthopädie und Augenheilkunde. Wie du siehst, nichts mit artgerechte Ernährung.

Daher würde ich NIE meinem TA seiner Futterempfehlung folgen. Zudem ist es leider trauriger Weise auch so, das sich TÄ mit diversen Produkten auch ihr Budget aufpolstern.

TÄ haben mit diversen Firmen Verträge mit Profession, das ist ein offenes Geheimnis.

Ich weigere mich auch zu glauben, das ein Verantwortungsbewusster TA, der Ahnung hätte von Artgerechter Ernährung, mir für meine Katzen z.B. Trockenfutter empfehlen würde. Denn grade TroFu ist für Katzen dermaßen ungesund. Trockenfutter entzieht dem Katzenkörper erhebliche Mengen Wasser. Katzen nehmen jedoch die meiste Flüssigkeit über ihre Nahrung zu sich. Die Katze kann das aber nicht ausgleichen, wenn sie ständig TroFu frisst. Außerdem besteht Trockenfutter bis zu 80% aus Getreide, was von Katzen nicht richtig aufgespalten und verdaut werden kann. Und TroFu ist ein Indikator für Harnwegerkrankungen (Struvit/Harngrieß) und Nierenerkrankungen. Katzen sind nun mal Carnivoren , also Fleischfresser !

Außerdem habe ich als Tierbesitzer auch die Pflicht, mich gefälligst selbst damit zu befassen, was die Artgerechte Haltung meiner Tiere betrifft. Ich vertraue nie blind einem TA, denn diese sind auch nicht unfehlbar.

Alles Gute

LG


Kommentar von Tocopherol ,

Ich hatte sechs (von 12) Semester Ernährung 😉. Des Weiteren gibt es auch die Spezialisierung in Richtung tierernährung, nicht nur Chirurgie etc. 

Kommentar von NaniW ,

Hallo Tocopherol,

ich kenne es nicht, das Ernährung gelernt wird. Aber selbst wenn, geht es ja dann auch nicht nur um ein Tier, sondern um die Ernährung vieler Tiere o.O Und eine Spezialisierung auf irgendeine Fachrichtung, macht doch auch nicht jeder TA ;-)

Wenn mir mein TA natürlich den Schein vorlegen kann, das er sich speziell z.B. auf die Artgerechte Ernährung von Katzen spezialisiert hat, dann rede ich auch gerne über eine Futterempfehlung mit ihm.

Alles Gute

LG

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katze, 40

nun ich weiß selbst woran ich ein gutes futter erkenne, es besteht kein grund für mich mich auf nen arzt zu verlassen

mein arzt hat alerdings ahnung von katzenfutter

sich grundsätzlich auf den arzt zu verlassen halte ich für keine soo gute idee weil es leider einge gibt die nen verkauf-vertrag mit dem futtermittelhersteller royal canin haben. und entsprechend dieses futter empfehlen. ungeachtet der tatsache dass das meiste davon trockenfutter ist und es generell ein recht schlechtes preis-leistungs-verhältnis hat

Antwort
von LyciaKarma, 57
Gar nicht

Bisher zumindest.

Das liegt daran, dass ich noch keinen TA getroffen habe, der in seinem Studium ganz ausführlich gelernt hat, was warum gut oder schlecht ist. 

Im Studium werden Pferde (ich habe ein Pferd) genauso intensiv oder nicht intensiv behandelt wie Goldhamster.. Deswegen setze ich mich lieber selbst damit auseinander. 

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 53
Zum Teil

Hallo,

ja natürlich verlasse ich mich auf meinen TA - sonst würde ich wechseln. Ich zahle lieber einen Aufpreis für jeden Besuch, auf Grund des Antfahrweges, habe einen TA der sich immer bemüht nachzuforschen warum etwas so ist, wie es ist, und nicht einfach alles wegspritzt. Fütterung löst viele Krankheiten mit aus, wenn ich mich da auf die Person, die diese Krankheiten mit behandlen soll, nicht verlassen kann, würde etwas falsch laufen. Ich traue meinem TA mehr zu als den Ratschlägen von Monika Mustermann aus dem Pensionstall oder Erna aus dem Reiterforum.

Zum Teil habe ich angegeben, weil ich der  Meinung bin, dass man seinen gesunden Menschenverstand, weder beim (Tier)arzt noch bei irgendeinem Trainer mit berühren der Türklinke abgeben sollte.

Antwort
von Virgilia, 46
Zum Teil

Als meine Eltern und ich angefangen haben zu barfen, sind wir mit "unserer Stammtierärztin" die Futterpläne nochmal durchgegangen und sie hat uns Tipps gegeben.

"Meinem" Tierarzt vertraue ich, wenn es um normale Behandlungen geht. Bei Impfungen und Futter bin ich nicht seiner Meinung. Unsere Hündin verträgt kein Rind, deshalb wollte er uns unbedingt sein "tolles" Trockenfutter andrehen, weil es angeblich kein rindfreies, hochwertiges (bezahlbares) Dosenfutter gibt. Wir haben dankend abgelehnt und angefangen unsere Hündin zu barfen ;)

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 22
100 % Ja

Ich habe einen sehr fähigen und vertrauenswürdigen TA. Wenn ich Fragen zum Futter hätte, würde ich mich absolut auf seine Meinung verlassen.

Bei anderen Tierärzten würde ich mich jedoch nicht darauf verlassen. Meine Meinung ist hier zu 100 % an einen einzigen TA gebunden.

Antwort
von Flupp66, 22
Gar nicht

Hey,

Nein, tue ich nicht.

Tierärzte lernen im Studium leider nichts über artgerechte Ernährung. Leider oft schon selbst erlebt, dass man fatale Tipps bekommt bezüglich Ernährung. Gerade im Bezug auf Kleintiere.

Der Halter muss sich da schon selbst schlau machen. 

Liebe Grüße, Flupp

Antwort
von MiraAnui, 55
Gar nicht

Ich nehme sie zur Kenntnis und sagt was ich davon halte

Tierärzte lernen nichts über gesunde Ernährung in ihrem Studium.

Sie raten zu futter, von Herstellern von denen sie gesponsert werden...

Mir wollte meiner auch schon Trockenfutter für meine an durchfall erkrankte Katze andrehen. Hab ihm dann erklärt, dass meine sowas nicht bekommen und er akzeptiert es.

Kommentar von Baroque ,

Ich kenne sogar einen Tierarzt, der seinen Patienten jede Woche einen anderen Sack schädliches Futter anschleppt und sich damit die Kolikpatienten selbst zieht. Kein Tierarzt in der näheren Umgebung hat so viele Koliker im Patientenkreis wie er, auch wenn die vor ihm nie was hatten ... und dann höre ich von einer Bekannten, die ca. 150 km entfernt wohnt "Was, da wohnst Du? Da ist doch gleich der Kolikspezialist, wo wir die Koliker alle hin fahren!" Der hat einen Ruf als Spezialist, weil er viele Koliken behandelt, dabei hat er die selbst gemacht. Wahnsinn!

Anderer Tierärzte, die, die ich an meinem Pferd habe, empfehlen Heu, falls Kraftfutter, dann Hafer, Weidegras und Mineralfutter mit bestimmten Eigenschaften (aber nie eine Marke oder ein Produkt nennend) völlig raus. Das entspricht genau der Empfehlung der Ernährungsforscher und denen vertraue ich dann auch.

Kommentar von MiraAnui ,

Mir wollte mein alter TA ne teure unnötig OP andrehen...

Antwort
von Schewardnadze, 3
Gar nicht

Meine Erfahrung ist, dass die meisten TAe gerne ihr teures Trocken- und Nassfutter verticken, ob es dem Hund letztendlich wirklich damit gutgeht steht auf einem anderen Blatt. Ich richte mich nicht nach TA oder Werbung sondern an das, was der Hund verträgt und ihm gut bekommt.

Antwort
von Princess2506, 46

Ich verlasse mich auf meinen TA mein Hund verträgt kein normales hundefutter ich hatte alles mögliche ausprobiert jetzt habe ich die Empfehlung meines Tierarztes ausprobiert und mein Hund hat keine Probleme mit dem Magen mehr;)

Antwort
von Lycaa, 72

Na ja, wenn ich schon mit Vierbeiner wegen einer Verdauungssache beim Tierarzt bin, dann verlasse ich mich auf dessen Futterempfehlung.

Sollte ich mal dass Gefühl haben mich auf ihn nicht verlassen zu können, wäre es Zeit den Tierarzt zu wechseln.

Bei anderen Tierarztbesuchen haben wir, glaub ich, noch nie die Fütterung besprochen.

Antwort
von maryberry97, 23
Zum Teil

Als bei meiner Hündin ein Tumor festgestellt wurde, hat unser Tierarzt ihr Futter auf fettarmes Trockenfutter umgestellt. Davor gaben wir ihr normales Futter vom Supermarkt.

Das ging auch jahrelang gut. Vor einem Jahr bekam sie dann eine chronische Verstopfung. Der TA gab uns daraufhin das gleiche Futter nur als Nassfutter (also die gleichen Inhaltsstoffe). Davon bekam sie dann Durchfall. 

Seit dem kochen wir ihr selbst Futter (Kartoffeln, Möhren und fettarmes Fleisch kochen und pürieren) und damit geht es ihr deutlich besser.

Kommentar von panda24 ,

Abgesehen davon, das meine Frage etwas mit einer Statistik zu tun hat und nicht wertend gemeint sein sollte, muß ich doch sagen, das die Fütterung Eures Hundes sehr schlecht ist und war.

Supermarktfutter - dann fettarmes TA Trockenfutter, dann TA Nassfutter - und jetzt kocht ihr das Futter? Sorry aber es wundert mich nicht das euer Hund krank ist, auch wenn es mir sehr leid tut für euren Hund.

Vermutlich ist es schon zu spät, jetzt noch mit einer guten Ernährung gegenzusteuern.

Trotzdem Danke fürs Abstimmen und die Antwort.

Antwort
von wotan0000, 68
Zum Teil

Bei einer z. B. Nieren-Diät würde ich es machen

Herkömmliche Fütterung beim gesunden Hund - NEIN.

Antwort
von pfoetchenhase, 15
Gar nicht

Nein, das tue ich überhaupt nicht. Ich habe viele Ratgeber gelesen, und ich habe mein Futter so lange angepasst, bis es den Kleinen damit gut geht und wir alle glücklich damit sein. Mein Tierarzt hat mir geraten, Trockenfutter zu verfüttern. Ich vertraue ihm aber trotzdem, denn er behandelt meine Süßen wunderbar.

Antwort
von TheAllisons, 75
100 % Ja

Natürlich, denn er ist der Profi, wenn er mir was empfiehlt, halte ich das auch ein.

Kommentar von Schewardnadze ,

Profi? Für was, wie man teueres Hundefutter vertickt? Von richtiger Ernährungsberatung für kranke Hunde haben die meisten Tierärzte gar nicht die Ausbildung. Sie werden aber von den Futtermittelherstellern gesponsert, mit Boni, Urlauben und vielen anderen Zuwendungen, erkundige Dich mal ausführlich.

Antwort
von tschirfu, 62

Wenn es ein richtiger Lappen ost der keine Ahnung hat... eher nicht. Aber Tierärzte wissen normalerweise was gut und was schlecht für ein Haustier ist.

Kommentar von panda24 ,

Aber Tierärzte wissen normalerweise was gut und was schlecht für ein Haustier ist

Dem würde ich so nicht zustimmen, aber danke für deine Meinung.

Kommentar von tschirfu ,

Gute Tierärzte*

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