Frage von rosalita96, 74

Verkraftet mein Papa den Tod seines Vaters?

Eigentlich erklärt sich meine Frage von selbst.. Mein Opa liegt im Sterben und es sieht mittlerweile so aus als hätte er nur noch ein paar Stunden
Mein Papa hat heute eine Grabrede geschrieben und sich damit verkrümelt, seitdem sitzt er alleine in seinem Zimmer, weint, sieht sich Fotos an und übt seine Rede.. Ich fühle mich so hilflos, er möchte nicht mit uns reden und einfach nur alleine sein.. Wahrscheinlich braucht er das auch aber ich würde ihm so gerne irgendwie helfen oder ihm beistehen. Mein Opa ist meinem Papa unglaublich wichtig, wenn nicht der wichtigste Mensch in seinem Leben, ich weiß nicht ob er es verkraften wird, wenn er nicht mehr da ist..
Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir irgendeinen Rat geben..
Liebe Grüße, Rosi

Antwort
von Spuky7, 27

Er wird den Tod seines Vaters verkraften, so wie wir alle den Tod eines nahestehenden Menschen verkraftet haben. Der Tod kommt in jede Familie, das ist unausweichlich. Niemand wird verschont. Die heute glücklich sind,  sind morgen traurig. So ist das Leben. Er sollte mit der Grabrede noch warten, es ist noch nicht soweit.

Antwort
von Berni74, 20

Er wird es verkraften. Die Grabrede zu schreiben und sich die Bilder anzuschauen, ist schon der Beginn davon. Es dauert mitunter lange, bis man über den Tod eines geliebten Menschen hinwegkommt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, der Schmerz ist immer da, aber man lernt damit umzugehen und mit ihm zu leben.

Und irgendwann macht die Trauer über den Verlust in Euren Herzen Platz für die Freude und Dankbarkeit über die gemeinsame Zeit, die man verleben durfte.

Ich wünsch Deinem Papa und auch Euch als Familie viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate!

Kommentar von rosalita96 ,

Vielen Dank für deine Antwort. Gott sei Dank hat unsere Familie einen starken Zusammenhalt bewiesen und wir konnten meinen Papa gut auffangen..

Antwort
von GravityZero, 30

Er wird es verkraften. Am Anfang ist sowas immer schlimm, aber der Schmerz vergeht. Er wird schon seinen Weg finden damit umzugehen. Sei einfach für ihn da wenn er dich braucht und lass ihn alleine wenn er alleine sein möchte.

Kommentar von rosalita96 ,

danke..

Antwort
von diroda, 11

Er wird es verkraften müssen. Wenn ihr als Familie ihn auffangt sollte das auch kein Problem werden. Laß ihn trauern, das muß jeder für sich selbst/auf seine Art bewältigen. Seid füreinander da, wenn es nötig ist. Die Grabrede zu schreiben bevor sie benötigt wird ist seine Vorbereitung.

Kommentar von rosalita96 ,

danke..

Antwort
von ArduinoMega, 46

Die Trauer gliedert sich in verschiedene Phasen: http://www.johanniter.de/dienstleistungen/betreuung/trauerbegleitung-von-kindern...


Es ist normal, dass man alleine sein will, um über den Schmerz hinwegzukommen. Erst wenn man in einer der Phasen stecken bleibt, ist es schwierig. Da ist aber jeder anders, die Beschreibung oben ist nur oberflächlich.


Kommentar von rosalita96 ,

Danke für den Link 😔

Kommentar von blumenkanne ,

das ist quatsch. es gibt keine trauerphasen. manche überwinden äußerlich recht schnell ihren verlust. viele tun es nie und durchleben garkeine phasen.

Kommentar von ArduinoMega ,

Doch, tut sie! Zumindest ungefähr. Jeder Mensch durchlebt die Trauer anders, aber im Grunde nach diesen Phasen!

Antwort
von Shaddow2000, 19

Er wird es wahrscheinlich verkraften. Am Anfang alleine seien zu wollen ist normal, doch irgendwann guckt man nicht mehr nach hinten und sagt:"Schade das es vorbei ist" sondern "War eine schöne Zeit ".

Kommentar von rosalita96 ,

Ich hoffe, dass der Moment bald kommt 😔

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