Frage von shadoo7,

Verklebtes Kniegelenk nach Meniskus OP

Ich hatte am 2.6.09 eine Arthroskopie wegen Riss am Innenmeniskushinterhorn. Sollte ne Routine-OP werden danach 3 Tage Gehstützen und nach 3 Wochen sollte alles okay sein. Fazit ist - es wurde ne schwere Knie-OP, da doppelter Meniskusriss (Kreuzband ist auch kaputt). Ein Teil des Innenmeniskus wurde wie geplant entfernt. Der Andere genäht. - Also 4 Woche Gehstützen. Das ist jetzt 8 Wochen her und ich kann mein Knie bis grade mal 90 Grad beugen. Das Gelenk ist verklebt und vernarbt. Ich mache echt viel – gehe zur Physiotherapie – mache selber Übungen – gehe Schwimmen – versuche mich auf dem Hometrainer zu quälen – gehe echt bis an meine Schmerzgrenze – aber es geht nix voran. Der Arzt schlug mir nun einen Prednisolonstoß vor. Nachdem ich mich damit auseinandergesetzt habe bin ich davon gar nicht begeistert wegen der massiven Nebenwirkungen. – Alternative wäre ne weitere OP, wo das Knie unter Narkose bewegt werden würde. Ich weiß jetzt echt nicht was ich tun soll. Wie sagt man so schön. Hier habe ich die Wahl zwischen Pest und Colera. Beides Mist. Hat jemand ne Ahnung ob mit viel Geduld und Physiotherapie das Bein auch so wieder beweglich wird? – Momentan habe ich das Gefühl ich trete auf der Stelle. Dazu kommt das man bei mir auf Arbeit auch nicht begeistert ist, das ich nach angekündigten 3 Wochen Krank nun schon mehr als doppelt so lange ausfalle.

Antwort von Wolpertinger,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nebenwirkungen sind ein Kann und kein Muss.

Wenn dein Arzt dir dazu rät, wird er seine Gründe haben.

Falls Du ihn nicht vertauchst solltest Du die Meinung eines zweit Arztes einholen.

Antwort von prince95,

In deinem Fall würde ich dir die Mobilisation in Narkose empfehlen, da es meiner Erfahrung nach die beste Methode ist und keine Nebenwirkungen ausser ein paar Schmerzen mitsich zieht.

Antwort von mania69,

hatte vor anderthalb jahren eine meniskus-op mit aufrauen des meniskusrrisses, damits wieder zusammenwächst und entfernung des äußeren kniescheibenbandes, weil meine kniescheiben zu klein und die "rinnen" im interschenkel zu flach sind. 1 jahr physiotherapie.. ich konnte fast vier monate kaum laufen, nach 14 monaten konnte ich endlich wieder fast schmerzfrei fahrradfahren. ich kann mein knie um etwa 130 grad beugen, dann stoppts, fühlt sich an als wäre ein keil drin. komischerweise beim nich operierten knie auch so, ich schätze die muskeln sind durch das lange schonen verkürzt, das lässt sich mit dehnen und kräftigen aber wieder hinkriegen. bei mir war es sehr oft so, dass ich das gefühl hatte, nichts wird besser. knie braucht sehr, sehr viel zeit, oft mehrere jahre. seit einigen wochen fängt bei mir allerdings alles wieder von vorne an, fieses jucken und stechen im meniskusbereich, ich bezweifle, dass der zusammengewachsen ist. fühlt sich fast genauso an wie vor der op. heute war ich eine stunde zu fuß unterwegs und konnte zum schluss nur noch humpeln. ich bin jetzt 19 und weiß nicht mehr weiter.

Antwort von cheezy,

nach meinem Meniskusschaden und Kreuzbandriss habe ich 4 Monate gebraucht, bis ich es wieder vollkommen strecken und biegen konnte

Kommentar von shadoo7,

Hallo Cheezy! Danke für die schnelle Antwort! Kam die Mobilität ohne zusätzliche Medikamente und Op zurück? Also nur Physiotherapie. - Wie lange warst du krank geschrieben? LG shadoo7 PS. -An meinem Kreuzband wurde erst mal noch nichts gemacht.

Kommentar von cheezy,

Ich hatte 2 OP's. Zuerst den Meniskus. Habe danach KG bekommen, konnte das Bein danach aber kaum bewegen, war auch für die Dauer krankgeschrieben. 4 Wochen später hatte ich dann die KB-OP. Hab ne ambulante Reha bekommen und hab auch zu Hause viel gemacht (Home-Trainer, Dehnübungen). 2 Wochen später konnte ich dann auch wieder in die Schule gehen, hab aber nebenbei immer noch die Reha bekommen.

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