Frage von Baileyx3,

Verkehrsunfall mit Alkohol!

Hatte einen Autounfall mit einem Freund. Er hatte 2 Promille als Fahrer und ich saß neben ihm. Jetzt stellt sich die Frage was kann mir passieren? Und kann Ihm noch was wegen Körperverletzung an gehangen werden? Obwohl mir nix passiert ist?

Antwort von KyleXY,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Gibt Punkte in Flenzburg oder sogar Führerschein entzug.

Kommentar von Baileyx3,

Führerschein ist schon weg.

Und Ich wusste von zwei drei Bier . Dachte aber dadurch das er noch was gegessen hatte sich das ausgleicht.

Kommentar von Mehli85,

2-3 bier sind leider schon zuviel. die haben zwar sicherlich nicht zu den 2 promille geführt, aber wenn du schon von 2-3 wusstest dann hättest du ihn nicht mehr fahren lassen dürfen, den die 0,5 promille hat er damit höchstwahrscheinlich geknackt.

Antwort von PepsiMaster,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Dir nix passiert ist (und auch sonst niemand verletzt wurde), gibt es keine Anzeige wg. Körperverletzung bzw. fahrlässiger Körperverletzung. Ein solches Ermittlungsverfahren wird natürlich nur eingeleitet, wenn jemand verletzt wurde.

Es ist zwar ziemlich blöd, wenn Du Deinen Freund noch fahren lässt bzw. bei ihm mitfährst, obwohl Du weißt, dass er alkoholisiert ist .. Dir als Beifahrer droht i.d.R. allerdings keine Strafe, Du bist aber Zeuge in dem Ermittlungsverfahren, das gegen Deinen Freund läuft (§315c StGB - Gefährdung d. Straßenverkehrs, §316 StGB - Trunkenheit im Verkehr).

Antwort von Mehli85,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also seitweit wie ich jetzt rechtskundig bin, bekommt er keinen ärger wg. körperverletzung deinerseits, solange du ihn nicht anzeigst. der staatsanwalt erhebt nur anklage wenn du ihn anzeigen würdest.

zu deiner rolle: wenn du nicht vollkommen unzurechnungsfähig warst und man dir in irgendeiner form nachweisen kann das du wusstest das er betrunken ist, kann es durchaus passieren das du mit konsequenzen zu rechnen hast. hast du auch einen führerschein dann wird es noch wahrscheinlicher, denn dann bist du nachweislich darüber aufgeklärt wie gefährlich das ist. (meines erachtens nach setzt das keinen führerschein vorraus um zu wissen das man nicht besoffen fährt, aber der richter muss ja mit irgendwas argumentieren).

ich glaube 2 promille stellt schon einen stafttatbestand dar (bin mir aber nicht 100%ig sicher). wenn ja dann begründet sich deine schuldfähigkeit darin das du diese straftat in kauf genommen hast...

aber wie gesagt dazu müssen sie dir nachweisen das du das wusstest.

Kommentar von Baileyx3,

Ich war nicht nüchtern aber musste auch nicht blasen. Eingeladen wurde ich als Zeuge . Nein Ich habe noch keinen Autoführerschein. Zählt sowas wie Mofa auch?

Kommentar von Mehli85,

naja in wieweit der besitz einer FS dabei angerechnet wird weiß ich nicht. es ist nunmal so, das man weiß das man betrunken kein Fzg. führt. (egal ob man die fleppen hat oder nicht). sowas lernt man ja schon in der grundschule. der grundsätzliche und wichtigste punkt ist, wie schon 2mal erwähnt: kann man dir nachweisen das du von seiner fahruntüchtigkeit wusstest. das problem wird sein, das man mit 2 promille doch schon recht auffällig ist. vom sprechen angefangen, hin zu einem wackeligen gang. sowas muss man eigentl. bemerken. außer man will es garnicht. und wie ebenfalls schon erwähnt gibt es noch größere probleme wenn es schon in den rahmen einer staftat fällt

Antwort von pierrot1906,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Wenn du gewußt hast, daß dein Freund betrunken war und du ihn nicht am Fahren gehindert hast, in dem du ihm den Autoschlüssel abgenommen hast, bist du genauso mitschuldig am Unfall, auch wenn du körperlich unversehrt bist! Ich hoffe, daß war deinem Freund eine Lehre und er bekommt eine saftige Strafe!

Kommentar von skyfly71,

Unsinn

Antwort von johnix,

Wenn Sie einen Führerschein haben, könnten Sie diesen verlieren. Ich nehme an, dass kein Dritter verletzt wurde. Dann gibt es auch keine Körperverletzungsanzeige.

Antwort von Reiswaffel87,

Wenn du Halter des Fahrzeuges bist, dann kann man dir rechtlich sehr wohl etwas "anhängen". Sollte das nicht der Fall sein, bist du fein raus. Ein Körperverletzungsdelikt bezüglich dir kommt auch nicht in Betracht, wenn du gar nicht verletzt wurdest.

Aber eine Frage stellt sich mir doch: Wie kann man sich zu einem alkoholisierten Fahrer ins Fahrzeug setzen? Gut, wenn man lebensmüde ist, könnte ich mir das vorstellen, aber sonst würden mich keine 10 Pferde in eine solche Todeskiste bringen. Außerdem hält man als guter Freund einen Kumpel von einer solchen Fahrt ab. Immerhin könnte es sonst seine letzte sein. ...oder die von anderen unbeteiligten Verkehrsteilnehmern.

Fazit: Rechtlich bist du nicht dran. Moralisch aber ganz enorm.

Antwort von skyfly71,

DIR kann GAR nix passieren. Man kann sich auch zu einem betrunkenen Fahrer ins Auto setzen - so lange man nicht der Halter des Fahrzeugs ist und weiß, daß der Fahrer erheblich alkoholisiert ist.

Wenn Dir nichts passiert ist, dann wurde auch niemand verletzt und es gibt kein Verfahren wegen Körperverletzung.

Bei ihm selbst ist es natürlich ne ganze Latte: Führerschein weg, MPU, Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Regreßforderung der Versicherung, sofern Fremdschaden entstanden ist.

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