Frage von Windrad1109, 95

Verkäufer will vom Möbelhaus Vertrag zurücktreten?

Hallo, wir hatten vor ca. 1 Woche einen Vertrag für eine wohnwand in einem möbel Haus abgeschlossen, hat auch alles geklappt und der Vertrag war von beiden Parteien unterschrieben worden. Nun wollten wir sie abholen und das Möbelhaus meinte das sie die wohnwand nicht mitgeben da angeblich der Mitarbeiter der mit uns den Vertrag gemacht hat einen Fehler gemacht hat und der Vertrag gar nicht zu Stande hätte kommen dürfen ?? Nun meine Frage hat der verkäufer wirklich das Recht den Vertrag zu kündigen oder die rausgabe zu verweigern weil die einen fehler gemacht haben ?

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Antwort
von peterobm, 58

der Mitarbeiter

hat im Namen des Inhabers gehandelt. Der Vertrag ist verbindlich. Der Inhaber müsste sich an den Mitarbeiter halten. Die Möbel stehen dir zu.

Kommentar von vierfarbeimer ,

Wenn der Vertrag durch einen Fehler eines Mitarbeiters nicht rechtsgültig ist, ist der Vertrag nicht geltend. Da muss man zunächst die Details des Vertrags würdigen.

Kommentar von LMAADF ,

Den Vertrag sollte man prüfen lassen, ob oder ob nicht gültig. Vielleicht kann das Möbelhaus nicht liefern und versucht sich so rauszureden.

Antwort
von Odenwald69, 21

der Verkäufer kann wie der Käufer genau so den Vertrag kündigen das muss aus den AGB´s des Möbelshauses hervorgehen.

die Frage aber bleibt ja warum ? was wurde den gesagt ? ein grund muss ja angegeben werden. Ist die Wand nicht mehr lieferbar ?  habe früher selbst möbel verkauft (12  Jahre lang) aber einen vertrag haben wir noch nie einem kunden gekündigt, ansonsten immer offen gerade raus was den schlief gelaufen ist wenn man nicht liefern kann , wie zb. Lieferant ist pleite usw .

Antwort
von lastgasp, 40

Eigentlich kann er vom Vertrag nicht zurücktreten, es sei denn nach § 119 BGB - Anfechtung wegen Irrtum.

...Azubi hat die teure Wohnwand statt mit € 5000,- mit € 5,-- ausgezeichnet, dann dürfte § 119 greifen. ( Zitat: ...dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde)

Sonst wird niemand ohne genaue Kenntnisse des Vertrages, der AGBs und der sonstigen Umstände eine halbwegs seriöse Einschätzung geben.

Zuletzt gibt es noch die Frage der Schadenersatzpflicht, die selbst bei dem Azubi-Fehler infrage kommt.


Antwort
von Biberchen, 54

Vertrag ist Vertrag, das Teil steht euch zu!

Antwort
von Militaerarchiv, 50

Schwierig, lest mal den Vertrag ob Irrtum ausgeschlossen ist? Und es stellt sich die Frage, war der Verkäufer zeichnungsberechtigt?

Kommentar von peterobm ,

der wird mehr als nur einen Vertrag abgeschlossen haben ...

was für ein Fehler liegt vor, Preisauszeichnung?

Kommentar von Militaerarchiv ,

Das wird auch meist so gemacht, aber wenn es hart auf hart kommt, kann die Firma sich damit rausreden.

Kommentar von Windrad1109 ,

Die sagen die hätten die Bank nicht überprüft und die Bank hätte die Finanzierung nicht angenommen.

Kommentar von Militaerarchiv ,

Das ist nochmal wieder was anderes, wenn ihr auf die Schrankwand besteht, lasst euch von einem Anwalt beraten.

Kommentar von Windrad1109 ,

Ja aber die können doch nicht zurücktreten weil die einen Fehler gemacht haben und die Bank nich überprüft haben oder ??

Kommentar von peterobm ,

dann zahlt BAR, 

so wie ich das verstehe, war der Vertrag nur schwebend unwirksam, bis die Zusage der Bank bzgl. der Finanzierung durch ist. 

Damit hättet ihr ohne Barzahlung kein Recht auf die Schrankwand.

man sollte da den genauen Wortlaut kennen.

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