Verkäufer einer Wohnung möchte plötzlich höheren KP?

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14 Antworten

Solche Geschäftspraktiken sind in der Immobilienbranche die Regel und ist auch keineswegs unseriös. 

Vor der Beurkundung beim Notar musst du dich mit dem Verkäufer über die Immobilie, die Höhe des Kaufpreises, die Art der Zahlung des Kaufpreises, Zahlungstermin und  Übergang der Immobilie einigen. 

Diese Punkte bzw. dieser Vertrag ist erst wirksam, wenn ein Notar diesen Vertrag beurkundet hat.

Stell dir den Immobilienmarkt einfach als "Auktionsbörse" vor. Der Höchstbietende gewinnt erst, nachdem ein rechtsgültiger Vertrag zustande kommt (also nach Auktionsende). "Deine Auktion" läuft noch. Entweder du bietest mit oder lässt es bleiben...

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Kommentar von
tapri,
vor 59 Min


Kommentar von
tapri,
vor 59 Min

allerdings: der Notartermin ist nächste Woche. Der KV ist also akzeptiert aber noch nicht unterschrieben


Folglich können noch Änderugnswünsche von beiden Seiten erfolgen!

Seriös hin oder her!




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Hallo,

vor dem notariellen Vertrag hast du leider keine Rechte.

Der Verkäufer bestimmt den Preis und du kannst entscheiden, ob du diesen zahlen willst.

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wenn beide den Kaufvertrag unterschrieben haben kannst du zum Anwalt gehen und das klären

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Vertrag ist Vertrag, von Beiden unterschrieben.

Ein Rücktritt des Verkäufers ist nur möglich, wenn in dem Vertrag steht, dass "er" ein 14-tägiges Rücktrittsrecht hat. Aber er kann nicht einfach jetzt die Preise im nachhinein erhöhen. Entweder hält er sich an vereinbarten Preis im Vertrag oder das Ganze wird unwirksam.

lg Lilo

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Kommentar von tapri
01.12.2016, 08:54

eben, genau so sehe ich das auch.... ich als Private habe das Rücktrittsrecht, er als GmbH nicht......

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Kommentar von tinalisatina
01.12.2016, 09:05

Sorry, das ist einfach nur falsch. Im Immobilienrecht gilt ein Vertrag nur dann als abgeschlossen, wenn er noratiell beurkundet ist. Immerhin stimmt der letzte Satz: "Entweder er hält sich an den Preis oder das Ganze ist unwirksam." So ist es. Unwirksam. Neues Angebot, neues Spiel.

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Was heißt wurde vom Verkäufer und dem Käufer akzeptiert?

Wurde der Vertrag notariell beglaubigt und unterschrieben?

Ich kann mir nicht vorstellen das vertraglich ein Widerspruchs-/Rücktrittsrecht vereinbart wurde.

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Der Kaufvertrag wurde vom Verkäufer und dem Käufer akzeptiert

 

Was heißt denn "Kaufvertrag wurde akzeptiert"? Wurde hier ein Grundstückskaufvertrag abgeschlossen oder nicht?

der Käufer hat auf sein 14 tägiges Widerspruchsrecht verzichtet.

 

Bei Grundstücksverkäufen gibt es kein Widerrufs-/Widerspruchsrecht. Hierbei handelt es sich doch nicht um ein Fernabsatzgeschäft.

Was meinst Du damit?

Hat der Käufer ein Recht auf den Kauf zu dem vereinbarten Preis, der auch im KV verankert ist?

 

Wenn der Kaufvertrag noch nicht notariell beurkundet wurde, dann nicht. Das geht aus deiner Fragestellung aber nicht hervor.

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Kommentar von schelm1
01.12.2016, 09:55

Vermutlich ist hier die 14-tägige Zwangsprüffrist gemeint, die der Gesetzgeber zwingend bei solchen Verträgen zwischen Immobilienprofis und Laien vorsieht, um den potentiellen Käufer über die eingeräumt Frist vor einer voreiligen Unterzeichnung eines solchen Vertrages zu schützten.

Es fehlt vom Fragesteller die klare Aussage, ob der Vertrag nun unterzeichnet wurde oder noch nicht.

Wäre der Vertrag untrschrieben, fallen "Weihnachtswünsche" des Verkäufers flach; wurde noch nicht unterschrieben, können Änderungen vorgesehen werden.

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Solange der Kaufvertrag nicht unterzeichnet wurde, und das geschieht erst beim Notar, kann der Verkäufer den Preis erhöhen oder aber vom Verkauf gänzlich absehen.

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Sofern der Kaufvertrag unterzeichnet ist, gibt es da keine Änderugnswünsche zu Weihnachten!

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Ein notariell beglaubigter Kaufvertrag ist zwingen verbindlich. Ein einfach so geschriebener Vertrag beim Hauskauf ist ein Stück Papier. Mehr nicht

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Tja, Pech gehabt. Es wurde noch kein Kaufvertrag geschlossen.

Auch ein eventuell abgeschlossener Vorvertrag müsste - um rechtsverbindlich zu sein - notariell beurkundet sein.

Also: Kein Vertrag -> keine Ansprüche, die man geltend machen könnte. Leider.

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Ist der Vertrag unterschrieben?Dann wäre er wohl verbindlich.

Wie das nun bei einer mündlichen Einigung rechtlich aussieht,solltest du vielleicht mal einen Anwalt fragen.

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Ist der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben? Oder nur ein "leeres" Blatt Papier ohne Unterschrift?


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Kommentar von tapri
01.12.2016, 08:53

Natürlich nicht unterschrieben. Dazu wäre ja der Notartermin nächste Woche. Beide haben aber schriftlich den KV akzeptiert. Was hier eine Rolle spielt ist privat/geschäftlich

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Ein Kaufvertrag wird erst mit der Unterzeichung beim Notar rechtskräftig.

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