Frage von Bistra, 24

Verjährungsfrist für Steuerberaterrechnung?

Hallo!

Habe diesen Fall im Verwandtenkreis:

Der Steuerberater eines Geschäfts hat 14 Jahre lang die Jährliche Bilanz gemachz und die kosten dafür jedes Jahr als Rückstellungen ihm Gegenüber in die Bilanz mit eingebaut. Jetzt nachdem man sich aus anderen Gründen von trennen will, verlangt er diese Rückstellungen über 14 mal die Kosten für eine Bilanzerstellung zurück. Meines Wissens sind aber solche Rechnungen nach 3 Jahren verjährt und das selbe hat er auch gesagt aber er hofft auf eine Ehrensache um sein Geld zu bekommen .

Die Frage: Hat er irgendeine Chance mehr als die letzten 3 Jahre bezahlt zu bekommen?

Antwort
von QWERTY17, 12

Es kommt darauf an, wann der Steuerberater seine Leistungen erbracht hat. Wenn er die Bilanzen jedes Jahr aufgestellt hat, ist der Großteil seiner Forderung verjährt. Die Frage ist, warum hat der Steuerberater nicht auf seine Rechnungen bestanden? Sehr kurioser Fall.

Wenn der Steuerberater erst vor kurzem in einem Rutsch (aus welchen Gründen auch immer) die Bilanzen der letzten 14 Jahre erstellt hat, ist sein Anspruch natürlich nicht verjährt.

Mit der Ehrensache hat der Steuerberater im Übrigen auch Recht.

Kommentar von Bistra ,

Nein die Bilanzen sind jährlich gemacht worden und er selbst meinte sie sind verjährt aber er hofft auf "Anstand". Das problem be der sache ist, dass diese kosten dermaßen hoch sind und der geschäftsinhaber niemals weiter mit dem steuerberater gearbeitet hätte wenn er wüsste wie viel das kostet. Es hieß immer "es sind noch kleinigkeiten nicht verechnet" und in der bilanz sind sie als "sonstige rückstellungen" bezeichnet ... 

Immerhin haben sich nach den 14 jahre fast eine 6 stellige Zahl an kosten ergeben und wie gesagt wir hätten nach dem ersten jahr die partnerschaft beendet wenn wir genau gesehen hätten wie viel das kostet. Klar hätten wir das sehen können wenn wir die bilanz genau angeschaut hätten aber da er ein ehemaliger freund ist(der steuerberater) war das nicht der fall.

Der grund für die Nichtverechnung ist folgende:

Um in einem guten Jahr nicht zuviele Steuern zu zahlen schreibt der steuerberater diese rechnungen einfach als rückstellungen ein um sie in einem schlechte jahr wieder reinzuholen da er ohnehin nicht viel umsatz macht.

Rechtsbeistand haben wir uns schon genommen und der ist der selben meinung, dass wir maximal die letzten 3 jahre bzw wenn es zu sonder sachen kommt vllt ein bisschen mehr zahlen müssen 

Kommentar von NickgF ,

aber da er ein ehemaliger freund ist (der steuerberater)

Immerhin haben sich nach den 14 jahre fast eine 6 stellige Zahl an kosten ergeben

Tja, am Geld sind leider schon viele Freundschaften zerbrochen...

Dass der Berater die Freundschaft über die ihm sicher auch bekannten Verjährungsregeln gestellt hat...

Antwort
von TimeRival, 24

Hey,

Sehe es wie du. Rate dir aber dringend Rechtsbeistand zu nehmen. Allein aus dem Grund, dass du damit nachher stärker argumentieren kannst.

Viel Glück
TimeRival

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