Gibt es Verhütungsmittel für Hündinen ? Wirken sie gut oder sind die Nebenwirkungen für den Hund nicht akzeptabel? Wie wirkt sich dieser Eingriff in den Hormonhaushalt auf das Verhalten und Befinden aus. Viele Frauen berichten ja davon dass sie die"Pille" nicht vertragen Meine Hündin ist bald wieder so weit und da sie dran gewöhnt ist, mehr oder weniger frei herum zu streifen ist ihre Läufigkeit stets auch eine Leidenszeit da wir sie dann meistens im Haus oder draussen angebunden lassen. Der Gedanke sie operieren zu lassen behagt mir nicht; ausserdem möchte ich dass sie wenigstens einmal Kinder kriegt und ein möglichst volles Hundeleben leben kann. Grüsse an die Gemeinde

Hallo, diese Hormonspritze zur Verhütung bei Hündinnen würde ich nicht empfehlen. Sie kann zu vermehrt auftretenden Scheinträchtigkeiten und Gebärmutterentzündungen führen und steigert damit das Risiko an Mammatumoren zu erkranken. (weitere Infos zur Pille für den Hund: http://www.tierforum.de/t8424-die-pille-f-r-den-hund.html ) Ich bin eigentlich gegen eine Kastration, aber bevor man daran denkt dauerhaft mit Hormonen zu verhüten ist eine kastration doch besser.
Bitte denk noch mal darüber nach ob deine Hündin wirklich ein mal Junge bekommen muss. Nur weil du eine Hündin mit ihrem Welpen gerne ansiehst muss man keine Welpen in die Welt setzen. ich bin der Meinung Züchten sollte man Leuten überlassen die etwas davon verstehen (genetik, Aufzucht, sozialisation). Das könnt übrigens auch ein rechtliches Problem mit dem Tierheim geben, denn meistens wird bei Tierheimhunden vertraglich festgelegt, dass mit diesen Hunden nicht gezüchtet werden darf.

Hallo Acast,
es gibt Hormonspritzen für Hündinnen, erkundige Dich mal bei Deinem Tierarzt danach. Allerdings ist die Hormongabe (klar) nicht sonderlich gesund, die Krebsgefahr soll angeblich steigen.
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Ich finde es sehr gut, dass Du die Kleine nicht dem OP-Stress aussetzen möchtest und Dich entschieden hast, sie nicht kastrieren zu lassen.
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Was ich nicht verstehe ist, warum sie unbedingt einmal werfen soll. Ein Hund kann ein wunderbares Leben führen, ohne Welpen zu haben. Kennst Du Dich mit Genetik aus, so dass Du abschätzen kannst, bei welcher Verpaarung die Chance am wahrscheinlichsten ist, dass Du gesunde Welpen bekommst? Weißt Du, ob Deine Hündin und 2 Generationen weiter (also bis zu ihren Großeltern) keine vererbbaren Defekte wie z.B. HD, ED, Taubheit, Blindheit hat? Und weißt Du das auch von dem Deckrüden? Hast Du mal in den Tierheimen geschaut, wieviele "meine Hündin soll einmal werfen, sie ist doch so süß"-Hunde dort sitzen?
Eine Geburt ist für eine Hündin immer eine Gefahr, es kann so vieles schieflaufen, evtl. braucht sie einen Kaiserschnitt, weil einer der Welpen tot ist und nun in ihr verfault oder weil sie nur wenige Welpen hat und diese viel zu groß geworden sind. Ließ Dir mal diesen Artikel durch : http://www.berner-sennenhunde-in-not.de/index.php?id=44
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Ich weiß, dass ich Dich nicht von der verrückten Idee abbringen kann, Deine Hündin werfen zu lassen - ich hoffe nur, dass ich Dich ein bisschen zum Nachdenken bringen konnte, dass das nicht das Beste für die Hündin ist.
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Liebe Grüße und viel Spaß mit Deiner Fellnase,
Baiana (die jetzt ihr Pelzwesen 'entsaften' geht)
Baiana am 14. Juli 2008 08:15 Evtl. kannst Du Dich wegen der Verhütungsmöglichkeiten auch mal hier erkundigen: http://www.dogforum.de
Hallo, meine Hündin stammt aus dem Tierheim,klar weiss ich wieviele arme Hunde es gibt-das Herz könnte einem brechen! Wenn ich sie werfen lasse,dann erst wenn ich mindestens 20 Menschen gefunden habe die einen Welpen zu sich nehmen würden. Tierheim oder gar tôten kommt nicht in Frage.Zu einem vollen Leben gehört nun mal auch die Geburt(mit allen Gefahren)und wenn man einmal eine Tiermutter mit ihren Jungen gesehen hat weisst du warum ich mir wünsche das einmal junge hat.Übrigens bin ich kein Spinner der sich von einer Idee nicht abbringen lässt, die besseren Argumente zählen und deine und die anderen Ratschläge lese ich mir sehr genau durch+denke drüber nach.Wir sind von lernresistenten und denkverweigerern umzingelt, ich versuch das zu vermeiden. Danke für deine Antwort jdfls. +schönen Tag noch
Baiana am 14. Juli 2008 09:41 Super! Deine Einstellung gefällt mir, zumindest machst Du Dir Gedanken!
Sicher gibt es Verhütungsspritzen (Vierteljahr) für Hündinnen. Wie beim Menschen vertragen es manche gut, manche nicht. Lass sie doch Junge kriegen und dann schnellstmöglich operieren. Was behagt Dir daran nicht? Der Eingriff wird in Vollnarkose gemacht und die Gefahr von Gebärmutterkrebs, das bei unkastrierten Hündinnen sehr hoch ist, hast Du auch nicht mehr. Somit die beste Garantie für ein schönes langes Hundeleben.
Es ist der Gedanke an sich der mich stört. Bei "unserem" Tier passt uns etwas nicht ? -...zack wirds weggemacht. Die Frage mit dem Krebs ist auch so eine Sache.. ich für meinen Teil denke das es eher was mit diesem ganzem Industriefutter zu tun hat. Das hat nichts mit natürlicher Ernährung und noch weniger mit den Bedürfnissen der Tiere zu tun. Angeblich sterben in USA 98% der Hunde an Krebs und man kann sagen dass dort 98% der Hunde mit Industriefutter gefüttert werden.In der Natur gibts ja auch keine Kastration,warum also soll das dem Krebs vorbeugen? Wär mal interessant die Krebsrate von Wölfen und verwilderten Hunden zu kennen;
Ich denke das bei Hündinnen eine Sterilisation am besten wäre,denn sonst hat man das Theater mit der Spritze andauernd,und ob die wirklich hilft,oder sogar schädlich für die Hündin ist ,weis man ja auch noch nicht so genau LG,moon