Frage von MissNatural, 40

Verharmlost Hany Rashidy Frauenanfeindungen durch Moslems?

Hallo,

ich habe vor einiger Zeit das Interview vom Feb.2016 mit Hany Rashidy gelesen auf Focus Online.

http://www.focus.de/politik/deutschland/frauenbild-von-fluechtlingen-islamwissen...

Ich finde Hany Rashidy macht einen gut integrierten Eindruck, es ärgert mich jedoch, dass er in dem Interview behauptet, Moslime würden Jahre brauchen um unsere Kultur zu verstehen und zu befolgen.

Sehr in den Vordergrund stellt er immer die Begegnung mit seiner Mitbewohnerin im Handtuch. Wusste er denn nicht schon vorher, dass in seiner WG eine Frau wohnen würde? Wenn DAS ok ist, wieso ist es für ihn so unangenehm wenn sie mit einem Handtuch bekleidet vor ihm steht? Er kommt aus Ägypten, hatte aber wie er zugibt, das Vorurteil deutsche Frauen seien leicht zu haben. Also wusste er doch schon vorher, dass hier die Frauen frei sind und nicht verschleiert?

Ich stimme Herrn Rashidy ja zu, dass es Aufklärung geben muss und man MIT den Flüchtlingen darüber reden muss. Mich ärgern nur ein paar Details, z.B. dieser Satz:

"Kulturelle Missverständnisse seien ein Grund, warum es zu den Übergriffen in Köln kommen konnte."

Das kann er unmöglich ernst meinen! Wie kann man denn kulturell missverstehen, dass eine Frau gar nicht beklaut, begrapscht oder vergewaltigt werden will? Die Flüchtlinge wissen ganz genau, dass man hier den Frauen nicht einfach ihre Smartphones aus der Hand reißen darf. Es scheint mir, dass man wieder "ein Auge zudrücken" muss weil sie es ja angeblich von ihren Heimatländern nicht anders kennen und nicht wissen wie man mit Frauen umgeht. (Falsche Toleranz!)

Das kann ich einfach nicht glauben, denn wenn man den Begriff "Bezness" googelt, dann findet man tausend Geschichten von orientalischen Männern, die europäische Frauen im Urlaub kennen lernen und sie heiraten um nach Europa zu kommen. Wenn sie die europäische Fraue BRAUCHEN für den Aufenthalt, dann sind sie die besten Gentlemens. Wenn sie sie nicht brauchen und vergewaltigen dann heißt es "Oh sorry hatten einen Kulturschock!"

Was ist denn so schockierend an uns? Wir tellern uns nicht die Lippen oder so! Und ein weiterer Satz der mich ärgert:

"Es hat drei Jahre gedauert bis ich keine Angst mehr vor Frauen hatte."

Die Vergewaltiger von der Silvesternacht haben doch nie und nimmer Angst vor Frauen! Eher keinen Respekt. Wer Angst hat, meidet das Beängstigende und bestiehlt und begrabscht es nicht auch noch.

Dazu haben ich einen interessanten Kommentar von W. Sachsenroeder gelesen, in dem er von seinem Aufenthalt in Kairo berichtet und die sexuelle Enthaltsamkeit der Ägypter als scheinheilig enttarnt. Z.B. "Im Schreibwarenhandel [in Kairo] sind Eheverträge ab einer Stunde Dauer zu haben." Das kann Hany Rashidy unmöglich NICHT wissen, wo er doch dort aufgewachsen ist.

Wann hören die Verhamlosungen der Frauenfeindlichkeit endlich auf? Wie findet ihr das Interview?

Antwort
von minimaxi2006, 7

Zu deiner Frage;

Erst sollte man nicht die Kultur eines Ägypter's und einer bestimmten Religion nicht unter einem Dach unterbringen!
Christliche Ägypter haben die gleiche Kultur und Einstellung gegenüber Frauen wie Muslimische Ägypter!
Das ist ihre Kultur eben!

Würden wir mit der gleichen kulturellen Brille auf den christlichen Glauben schauen, so hätten wir vor lauter Klarstellung's versuche in den nächsten 20 Jahren mit Sicherheit genug mit dem Christentum zu tun anstatt hier über Islamische Tugenden, Regeln und Gewohnheiten zu referieren 😀.

Weder ein Ägypter noch ein aus Saudi Arabien abstammender Mensch symbolisiert den Islam, sonder nur jene deren reiner und gesunder Verstand einen wohl erzogenen Charakter spiegeln!
Nur leider gibt es zu wenig Menschen die weder das eine noch das andere besitzen, und das bei allen die sich irgendwie einer Religion zuschreiben😉

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